Presseinformationen
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PM 1/2012: »Ein Herz für Tiere« ab März als Hörzeitschrift (02.02.2012)
Ab März 2012 bietet die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) eine neue Hörzeitschrift an. Europas größte Tierzeitschrift »Ein Herz für Tiere« als Hörfassung im Daisy-Format ist im Jahresabonnement für 36 € erhältlich.
Dieses Magazin berichtet aus der Tierwelt, macht Lust aufs Haustier, informiert über Neuestes aus der Wissenschaft und Tiermedizin und gibt Tipps zum Tierrecht.
Aber auch Beobachtungen wildlebender Tiere, den Kampf um Tierschutz weltweit, Vorstellungen von Tierparks und Zoos thematisiert diese Zeitschrift.
Ein »Herz für Tiere« wendet sich an alle großen und kleinen Tierhalter und Tierfreunde. Mit einem modernen, klaren Auftritt, der die Informationen fachlich kompetent und verständlich präsentiert, und einer ausgewogenen Themenmischung spricht das Magazin die ganze Familie an.
Wir senden Ihnen gern ein kostenloses Probeexemplar zu!
<strong>Verkaufskontakt:</strong>
Sylvia Thormann
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Telefon: 0341/ 7113 120 (oder -119, -118, -117, -116, -115)
E-Mail: abo@dzb.de
Ältere Pressemitteilungen
- PM 16/2011: Braille21 mit gemeinsamer Motette von Pro Puncto und Thomanerchor beendet (03.10.2011)
Der Weltkongress Braille21 ging am Freitag, den 30. September 2011 erfolgreich zu Ende. Zum Abschluss traten in einer öffentlichen Motette in der Leipziger Thomaskirche das Blinden-Musikensemble Pro Puncto und die berühmten Thomaner des gleichnamigen Chores vor interessiertem Publikum auf. Fotos von dieser Veranstaltung sowie weitere Fotos von der gesamten Braille21-Woche finden Sie online im Presseportal der DZB Leipzig. - PM 15/2011: Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« endet heute (30.09.2011)
Mit der öffentlichen Motette in der Thomaskirche, bei der das blinde Gesangsquartett »Pro Puncto« gemeinsam mit dem Thomanerchor auftreten wird, endet heute der Weltkongress Braille21 in Leipzig. Der dreitägige Fachkongress zeigte in seinen zahlreichen Veranstaltungen, wie vielseitig die Brailleschrift eingesetzt werden kann. Dazu wurde der Dialog der Blindeneinrichtungen aus der ganzen Welt intensiviert, insbesondere zu den Entwicklungsländern. Am Donnerstag hatte ferner die Weltblindenunion die Swedish Library of Braille and Talking Books für PEF (Portable Embosser Format) mit dem Braille-Award prämiert. Mehr als 400 Experten aus 49 Ländern haben von Mittwoch bis Freitag in Leipzig über die Zukunft der Blindenschrift diskutiert. Nicht nur Teilnehmer aus den Industrieländern hatten die Möglichkeit daran teilzuhaben. Der von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) organisierte Weltkongress Braille21 konnte es – durch die großzügige Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der Christoffel-Blindenmission (CBM) und der Herbert Funke-Stiftung – auch Vertretern aus den Entwicklungsländern ermöglichen, zu der mehrtägigen Kongressveranstaltung zu reisen. So wurden Teilnehmern aus Ländern wie Äthiopien, Peru oder Kenia, die Reisekosten erstattet. Dieser globale Austausch ist aus Sicht von Elke Dittmer (Norddeutsche Blindenhörbücherei e. V. und Vorsitzende MEDIBUS e.V.) hervorzuheben, denn im Rahmen von Braille21 zeigte sich, wie wichtig die Vermittlung der Blindenschrift gerade in diesen Ländern ist und wie groß die Unterschiede zu den Industrieländern sind: »Im reichen Europa diskutieren wir aktuell darüber, ob es noch zeitgemäß ist, für blinde Menschen Braille auf Papier zu drucken. Wie wichtig dies auch heute noch ist, beweisen die Teilnehmer aus Asien oder Afrika, die so emotional über Braille auf Papier sprechen. Damit haben diese die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen oder zu studieren und so ihr Leben erfolgreich zu bestreiten. Die Begeisterung dieser Menschen, die mit so kleinen und einfachen Mitteln agieren, ist wahrlich ansteckend.« Auch die Amerikanerin Dr. Judith Dixon (Referentin für Kundenbeziehungen beim »National Library Service National Library Service for the Blind and Physically Handicapped«, Washington D.C./USA), die Braille21 mit einer Keynote zur Globalen Bibliothek am Mittwoch eröffnet hatte, kann viele neue Impulse für ihre weitere Arbeit mitnehmen: »Ich hätte nie gedacht wie viele Methoden es gibt, um Braille zu lehren – insbesondere für Erwachsene. Viele Menschen gehen immer noch davon aus, dass man Braille nur als blindes Kind erlernen kann. Es gab bei Braille21 sehr viele Präsentationen die gezeigt haben, wie viele Strategien es gibt, um die Punktschrift gerade auch älteren Menschen erfolgreich beizubringen. Braille ist für Menschen jeden Alters relevant.« Weitere wichtige Themen bei Braille21 waren der weltweite Einsatz der Braille-Notenschrift und die Bedeutung der Blindenschrift für taubblinde Menschen. Die Weltblindenunion (www.worldblindunion.org) – die global agierende Organisation blinder und sehbehinderter Menschen – hat im Rahmen vom Weltkongress Braille21 in Leipzig den WBU Braille21 Award verliehen. Dabei wurde die Swedish Library of Braille and Talking Books für ihr PEF (Portable Embosser Format) prämiert. Das digitale Format ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit weltweit garantiert werden kann. Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig) bewertet diese Entscheidung als wegweisend: »Damit hat die Weltblindenunion ein ganz klares Zeichen für die digitale Welt gesetzt. PEF bedeutet, dass man einen Braille-Text auf jeden Blindenschriftdrucker der Welt ausdrucken kann. Dieses Format ist sehr gut dazu geeignet Informationen auszutauschen, was wiederum den grenzübergreifenden Austausch unterstützt.«
PM 15/2011 als .doc (92kB) / PM 15/2011 als .pdf (114kB) - PM 14/2011: Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« erfolgreich gestartet (28.09.2011)
Mit einer großen Präsenz an Vertretern aus Politik und der Blinden- und Selbsthilfe wurde am Morgen offiziell der Weltkongress „Braille21 – Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert“ eröffnet. Über 400 Teilnehmer aus 49 Ländern reisten nach Leipzig, um sich vom 28. bis 30. September 2011 über die Zukunft der Brailleschrift auszutauschen. Ziel ist es, künftig mehr Informationen in Blindenschrift verfügbar zu machen, die Büchernot zu beseitigen und den Zugang zu Bildung für jeden Menschen bezahlbar zu machen. Organisiert wird „Braille21“ von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig, präsentiert von der Weltblindenunion. Die Schirmherrin des Weltkongresses „Braille21“, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sandte herzliche Grüße und betonte in ihrem schriftlichen Grußwort: „Die Braille-Schrift ist eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe an Bildung und Information, in Beruf und Gesellschaft. Damit umfassende Teilhabe Realität wird, haben wir in Deutschland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Letztlich geht es darum, allen Menschen – unabhängig von Behinderungen – Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu bieten.“ Frau Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, lobte den Gastgeber DZB Leipzig in ihrer Eröffnungsrede: „Die hier vorgehaltenen Kompetenzen sind auch keineswegs eine exotische Nische des Bibliothekswesens, sondern sie gehen uns alle an, die uns die Teilhabe aller Menschen an Kultur und Information am Herzen liegt. Ich möchte deshalb diese Einrichtung auch ermutigen, sich engagiert und ideenreich den aktuellen Anforderungen entsprechend weiter zu entwickeln.“ Weitere Redner, wie Maryanne Diamond (Präsidentin der Weltblindenunion), Jahawar Lal Kaul (Vorsitzender des Welt-Braille-Rates), Renate Reymann (Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V.) sowie Peter Osborne (Royal National Institute of Blind People) komplettierten die eindrucksvolle Riege der Eröffnungsredner. In ihrer Keynote über „Braille, Bildung und Bibliotheken“ referierte die international anerkannte Braille-Expertin Dr. Judith Dixon über die Chancen und Herausforderungen einer globalen Bibliothek: „Als ich das erste Mal mit Braille in Berührung kam, war ich so begeistert. Endlich konnte ich auch das lesen, was Sehende lasen und konnte selbst schreiben“, schwärmte die US-Amerikanerin. „Seitdem halte ich die Brailleschrift für die zuverlässigste Art, zu kommunizieren und mich weiterzubilden.“ Mit den Teilnehmern des Braille21-Weltkongresses ist sie einig: „Wir brauchen Braille und müssen das Wissen darüber weitergeben!“ Die nachfolgenden Vorträge und Workshops zeigten das große Wissensspektrum an Themen rund um die Blindenschrift. „Braille-Leseverhalten von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen“ über „Universelles Design“ bis hin zu Braille in Entwicklungsländern. Innovative Ideen zur Brailleschrift wurden sichtbar. So förderte der Weltkongress „Braille21“ bereits am ersten Tag den Austausch über die Schrift, die von dem Franzosen Louis Braille erfunden wurde. Auch in den kommenden Tagen werden viele internationale Experten über die unterschiedlichen Arten der Brailleschrift referieren. So wird es beispielsweise darum gehen, wie Braille mit dem Hörbuchformat DAISY gelehrt werden kann, wie Braille in Äthiopien wahrgenommen wird und wie die künftige gemeinsame Braille-Mathematik-Schrift für Flämische Studenten aussehen könnte. Am Freitag, den 30. September, wird Peter Hepp in der zweiten Keynote über die Bedeutung der Brailleschrift für taubblinde Menschen informieren. Hepp ist selbst taubblind und aufgrund seiner Arbeit mit taubblinden Menschen ein bekannter Experte auf diesem Gebiet.
PM 14/2011 als .doc (89kB) / PM 14/2011 als .doc (89kB) - PM 13/2011: Weltkongress Braille21 – Braille-Tag in Deutschland am 27. September 2011 erfolgreich gestartet (27.09.2011)
Der Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« hat am Vormittag mit dem öffentlichen Braille-Tag in Deutschland in Leipzig erfolgreich begonnen. Noch bis 16 Uhr können blinde, sehbehinderte und sehende Menschen die zahlreichen Veranstaltungen im Zentralcampus sowie auf dem Augustusplatz besuchen. Ab morgen diskutieren im Rahmen des internationalen Fachkongresses mehr als 400 Experten aus 49 Ländern über die Zukunft der Blindenschrift. Die Schirmherrin von Braille21 ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vom 27. September bis zum 30. September 2011 lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) zu Braille21 ein. Zum Auftakt findet heute der öffentliche Braille-Tag in Deutschland statt, der vielseitige Einblicke zum Thema Blindheit und Braille bietet. Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig) ist von der Resonanz der ersten Stunden begeistert: »Ich freue mich außerordentlich über das große Interesse zu unserer Braille21-Auftaktveranstaltung. Unsere Gäste kommen aus ganz Deutschland. Dazu sind bereits heute viele internationale Gäste vor Ort, was zeigt wie wichtig unser Engagement für die Blindenschrift ist. Das ist ein großer Ansporn für unsere weitere Arbeit.« Bereits am Vormittag fanden zahlreiche gut besuchte Workshops, Fachvorträge sowie das Braille-Lehrer-Forum statt. So besuchten bis zu den Mittagsstunden mehr als 400 Teilnehmer die zahlreichen Veranstaltungen. So auch die Geschäftführerin des Berufsförderungswerk (BFW) Halle Kerstin Kölzner: »Ich war bereits bei mehreren Veranstaltungen, unter anderen beim Workshop Effektives Lesen mit Rosemarie Lüthi. Es hat Spaß gemacht die Fachkompetenz ein Stück auszubauen, indem man erlebt wie viele Möglichkeiten es gibt mit Braille umzugehen.« Noch bis 16 Uhr können Interessierte die Veranstaltungen im Zentralcampus sowie auf dem Augustusplatz besuchen. Die Abschlussveranstaltung »Braille goes Germany« (15-17 Uhr im Hörsaal 9 im Zentralcampus der Universität Leipzig) beschließt den Braille-Tag mit zwei Gesprächsrunden zur aktuellen Situation der Brailleschrift in Wissenschaft, Technik und Anwendung. Dazu findet das Finale des Leseworkshops für Schüler statt. Morgen beginnt dann der Weltkongress Braille21, an dem bis Freitag mehr als 400 Experten aus 49 Ländern über die Zukunft der Blindenschrift diskutieren. So ist die Amerikanerin Dr. Judith Dixon, die die internationale Fachtagung mit ihrer Keynote eröffnen wird, bereits am Vortag des Weltkongresses voller Vorfreude: »Es werden so viele Experten aus der ganzen Welt teilnehmen. Es wird aufregend diese Menschen zu treffen und dabei zu lernen, wie Braille in der ganzen Welt genutzt wird.« Judith Dixon ist Referentin für Kundenbeziehungen beim »National Library Service National Library Service for the Blind and Physically Handicapped« in Washington D.C./USA. In ihrem Eröffnungsbeitrag wird Sie über die Chancen und Herausforderungen einer Globalen Bibliothek für Braille-Leser sprechen. Erste druckfähige Fotos zum Braille-Tag in Deutschland finden Sie im Presseportal der DZB Leipzig unter: www.dzb.de/presseportal/fotoarchiv.html
PM 13/2011 als .doc (89kB) / PM 13/2011 als .pdf (90kB) - PM 12/2011: Braille21 - »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« startet am Dienstag, den 27. September 2011. (26.09.2011)
Der von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) organisierte Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« startet am Dienstag, den 27. September 2011, mit dem öffentlichen Braille-Tag in Deutschland. Vom 28. bis zum 30. September werden am Zentralcampus der Universität Leipzig mehr als 400 Teilnehmer aus 49 Ländern am ausgebuchten Weltkongress Braille21 teilnehmen und über die Zukunft der Blindenschrift diskutieren. Die Schirmherrin von Braille21 ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Braille-Tag in Deutschland am 27. September 2011: Am 27. September lädt die DZB Leipzig von 10 bis 17 Uhr ganz herzlich zum Braille-Tag in Deutschland im Zentralcampus der Universität Leipzig ein. So werden beim Markt der Möglichkeiten an 21 Ständen individuelle und innovative Ideen rund um die Brailleschrift präsentiert. Außerdem können die Besucher zahlreiche neue Produkte rund um die Punktschrift, im Rahmen der mit 32 Ausstellern ausgebuchten Hilfsmittelstellung, kennen lernen. Braille21 – Weltkongress vom 28. bis zum 30. September 2011: Die Weltblindenunion fordert, dass mehr Informationen in Brailleschrift verfügbar werden, die Büchernot endlich beseitigt wird und Zugang zu Bildung für jeden Menschen bezahlbar ist. Aus diesem Grund kommen von Mittwoch bis Freitag zahlreiche Experten und engagierte Freunde und Förderer des Louis Braille-Alphabets aus der ganzen Welt hier in Leipzig zusammen, um sich über Innovationen, Entwicklungen, aber auch Anforderungen auszutauschen, die Menschen mit Sehverlust eine Zukunft geben.
PM 12/2011 als .doc (89kB) / PM 12/2011 als .pdf (91kB) - PM 11/2011: Musik verbindet Blinde und Sehende (23.09.2011)
Am kommenden Freitag, den 30. September 2011 um 18 Uhr wird die Motette des Thomanerchores in der Leipziger Thomaskirche eine ungewöhnliche Ergänzung erhalten. Das Blinden-Gesangsquartett „Pro Puncto“ unterstützt den weltweit bekannten Knabenchor. Zu hören wird eine Uraufführung des Stückes „Ebed Jahwed – Der Knecht Gottes“ des Thüringer Komponisten Joachim Beez sowie Werke von Mendelssohn, Rheinberger, Palestrina und di Lasso sein. Die Aufführung bildet den Abschluss des Weltkongresses Braille21, der sich mit Innovationen in Blindenschrift im 21. Jahrhundert beschäftigt. Organisiert wird Braille21 durch die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig. Beide Ensembles kommen aus unterschiedlichen Kontexten. Die Liebe zur Musik vereint sie. Zum Thomanerchor, der im kommenden Jahr seinen 800. Geburtstag feiert, gehören derzeit knapp 100 Knaben und junge Männer im Alter von neun bis 18 Jahren. Durch eine intensive musikalische Ausbildung erreicht dieser Chor ein weltweit anerkanntes Spitzenniveau. Berühmtester Vorgänger des heutigen Thomaskantors Georg Christoph Biller war Johann Sebastian Bach. Sein Grab befindet sich in der Thomaskirche. Das Ensemble „Pro Puncto“ bilden vier blinde Berufsmusiker. Ihre Wirkungsstätten sind in ganz Deutschland verteilt. Sopranistin Gabriele Firsching unterrichtet Musik am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg. Bariton Mathias Gampe ist Kirchenmusiker und Orgellehrer im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr. Sopranistin Bernadette Schmidt arbeitet als Kantorin im sächsischen Schirgiswalde und Bariton Lothar Littmann ist freiberuflicher Konzertsänger und Gesangspädagoge in Oldenburg. Er ist auch als Notenkorrektor in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) tätig. Grundlage des gemeinsamen Musizierens ist die Kenntnis der Braillenotenschrift, die es ihnen ermöglicht, sich neue Stücke professionell anzueignen. Braillenoten erhalten sie zum Beispiel aus der DZB Leipzig. Hier gibt es seit 2003 den Braillenotenservice „DaCapo“. Er bietet eine schnelle Übertragung, den Verkauf und die Ausleihe von über 5.500 Musikalien an. So gelingt es, dass Blindsein in den Hintergrund tritt, wenn der Gesang von Thomanern und „Pro Puncto“ in der Thomaskirche erklingt. Hintergrund: Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) Der Weltkongress »Braille21« wird von der DZB Leipzig veranstaltet. Diese widmet sich seit über einhundert Jahren der Her- und Bereitstellung von Literatur und allgemeinen Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen. Bereits 1894 gegründet, ist die DZB Leipzig Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. Unter ihrem Dach beherbergt sie heute neben einer Bibliothek einen Verlag, ein Produktionszentrum für Blindenschrift- und Hörbücher sowie Reliefs, den Übertragungsservice für Blindenschriftnoten DaCapo und das Beratungszentrum für blinde und sehbehinderte Computer- und Mediennutzer LOUIS. Die DZB Leipzig nimmt im deutschsprachigen Raum eine führende Stellung in der modernen Informationsversorgung für blinde und sehbehinderte Menschen ein.
PM 11/2011 als .doc (84kB) - PM 10/2011: Sechs Punkte – Tor zu Wissen und Teilhabe für blinde Menschen (16.09.2011)
Vom 27. bis 30. September findet der Weltkongress zur Blindenschrift »Braille21« im Campus am Leipziger Augustusplatz statt Zugänglicher, bezahlbarer, sichtbarer – so soll die Zukunft der Brailleschrift aussehen! Mit diesem Ziel lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) in Kooperation mit der Universität Leipzig zum »Braille-Tag in Deutschland« (27.9.2011) sowie anschließend zum Weltkongress »Braille21« (28.-30.9.2011) nach Leipzig ein. Thema der Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Punktschrift heute und in der Zukunft. Schirmherrin des Projekts ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Braille-Tag in Deutschland Braille21 ist nicht nur ein Fachkongress zur Brailleschrift. Anwender und Interessierte sind eingeladen, am 27. September den »Braille-Tag in Deutschland« zu erleben. Der Eintritt ist frei! Das Programm des Braille-Tags umfasst Vorträge, Einsteigerworkshops und zahlreiche Mitmachaktionen – sowohl zum Reinschnuppern als auch für Experten. Ein besonderes Highlight ist der Erlebnisgang der Christoffel-Blindenmission auf dem Augustusplatz, der Blindheit für sehende Menschen erfahrbar macht. Interessierte können sich außerdem an einer Punktschriftschreibmaschine selbst ausprobieren und an der Station »Mein Lieblingstext in Braille« verstehen, wie die Schrift der Sehenden in die Blindenschrift umgewandelt wird. Die Abschlussveranstaltung »Braille goes Germany« beschließt den »Braille-Tag« mit einer abwechslungsreichen Show, die spannende Inhalte zur Brailleschrift in Ausbildung, Beruf und Freizeit verspricht. Weltkongress Braille21 Das Kongressprogramm eröffnet Dr. Judith Dixon. Die Amerikanerin besitzt als Referentin für Kundenbeziehungen beim National Library Service for the Blind and Physically Handicapped in Washington umfangreiches Wissen über die Brailleschrift und Bibliotheken für blinde und sehbehinderte Menschen. In ihrem Vortrag wird Judith Dixon über die Chancen und Herausforderungen von Bibliotheken und Bildungsträgern für blinde Menschen sprechen. Essentiell ist dabei ihre Vision, dass für alle blinden Menschen jedes Buch zu jeder Zeit verfügbar sein soll. Seit ihrer Erfindung ist die Brailleschrift unersetzbar für Bildung, Berufstätigkeit und gesellschaftliche Teilhabe blinder Menschen. Zu Beginn konnte sie lediglich manuell hergestellt werden. Heute, im digitalen Zeitalter, wird an den Computer eine Braille-Zeile angeschlossen. Und auch die Übertragung größerer Texte für Bücher und Zeitschriften erfolgt computergestützt. Braille21 wird sich innovativ und kritisch mit den Entwicklungen der Brailleschrift im 21. Jahrhundert auseinandersetzen, damit sie heute und zukünftig ein lebendiges Medium bleibt. Der internationale Kongress bietet für die Teilnehmer ein einzigartiges Forum zum Austausch und zur Diskussion. Fachexperten aus über 30 Ländern werden referieren. So entstehen neue Forschungsprojekte; Initiativen werden gestartet und Synergien erzeugt. Wir würden uns freuen, Sie in unserer Braille21-Woche vom 27.9. bis 30.9.2011 begrüßen zu dürfen. Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter dem Link http://88.198.36.229/downloads/datei/oea/dzb-leipzig-pressefotos.zip. Das Braille21-Logo steht unter dem Link http://88.198.36.229/downloads/datei/oea/logos-braille21-und-dzb-leipzig.zip. Fotos von der Veranstaltung stehen im Anschluss zum Download bereit. Während der Veranstaltungswoche haben Sie Gelegenheit zur Berichterstattung und zu Interviews. Das Programm finden Sie unter www.braille21.net. Wir bitten um vorherige Akkreditierung.
PM 10/2011 als .doc (85kB) / PM 10/2011 als .pdf (87kB) - PM 9/2011: Relief-Wandkalender »Chinesische Tierkreiszeichen 2012« der DZB Leipzig mit Silberpreis ausgezeichnet (29.08.2011)
Bei der diesjährigen Internationalen Kalenderschau des Graphischen Klubs Stuttgart e.V. wurde der neue Relief-Wandkalender der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) mit dem Silberpreis ausgezeichnet. Thema für das Jahr 2012 ist »Chinesische Tierkreiszeichen«, der Kalender ist in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig entstanden. In einem Auswahlverfahren aus 852 eingereichten Kalendern wurden insgesamt 67 Auszeichnungen vergeben. Neben gestalterischen und technischen Kriterien wurden auch Käuferinteressen und Verbraucherverhalten beurteilt. Die Abbildungen des Relief-Wandkalenders »Chinesische Tierkreiszeichen« zeigen die Darstellungen der zwölf Tiere und der entsprechenden chinesischen Schriftzeichen. Die Illustrationen wurden von der am Leipziger Konfuzius-Institut tätigen Chinesin Yan Zhuang geschaffen. Ihre heiteren, unbeschwerten Zeichnungen transportieren die auf Ausgleich und Harmonie bedachte chinesische Astrologie. Auf diese besondere Art und Weise ist ein Kalender für Jung und Alt entstanden. Die Texte beschreiben die wesentlichen Eigenschaften, die mit den einzelnen Tierkreiszeichen verbunden sind. Unter dem Namen des Tierkreiszeichens sind jeweils die Jahreszahlen angegeben, die ihm zugeordnet werden. Für die genaue Zuordnung befindet sich im Anhang eine Zeittafel. Kalendarium und Texte sind in Blindenvoll- und Schwarzschrift verfasst. Jedes Motiv ist auf einem transparenten Relief dargestellt, das mit einem farbenfrohen Druck unterlegt ist.
PM 9/2011 als .doc (78kB) / PM 9/2011 als .jpg (503kB) / PM 9/2011 als .pdf (51kB) - PM 8/2011: Tag der offenen Tür in der DZB Leipzig (29.08.2011)
Am Samstag den 3. September 2011, von 10 bis 16 Uhr, lädt die DZB Leipzig zum Tag der offenen Tür ein. In Führungen werden die Produktionsbereiche von der Druckerei bis zum Tonstudio gezeigt. Außerdem präsentiert die DZB Leipzig erstmals den Relief-Wandkalender für das Jahr 2012, der die Chinesischen Tierkreiszeichen tastbar macht und bei der Internationalen Kalenderschau des Graphischen Klubs Stuttgart e.V. mit dem Silberpreis ausgezeichnet wurde. Das Konfuzius-Institut Leipzig, das bei der Kalendererstellung unterstützt hat, bietet ein vielfältiges Rahmenprogramm zu Chinesischer Kultur. Der Blinden- und Sehbehindertenverband e.V., KO Leipzig, ist mit einer Blindentischtennisplatte vor Ort! Für Kinder erklären Betroffene spannend und kindgerecht aus ihrem Alltag. Sie können zudem erleben, was es bedeutet, blind einzukaufen. In einer kurzen Lesung, 10:30 Uhr und 14:30 Uhr, stellt die Autorin Brigitte Schubert die »Abenteuer der kleinen Emelie« vor. Weitere Informationen: www.dzb.de! Journalisten sind zudem herzlich eingeladen, die DZB Leipzig als Ausrichter des ersten Weltkongresses zur Blindenschrift – Braille21 – kennenzulernen. Von 11 bis 12 Uhr stehen am 3. September 2011 Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der DZB Leipzig und Jenni Schwan, Kongresskoordinatorin Braille21 für Interview-Anfragen zur Verfügung. Zugänglicher, bezahlbarer, sichtbarer – so soll die Zukunft der Blindenschrift aussehen! Mit diesem Ziel lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) vom 27. bis 30. September unter dem Motto »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« zum Weltkongress Braille21 ein. Thema von Braille21 ist die Punktschrift mit ihren Chancen und Herausforderungen.
PM 8/2011 als .doc (78kB) / PM 8/2011 als .pdf (65kB) - PM 7/2011: Internationale barrierefreie E-Books für blinde und sehbehinderte Menschen: DZB Leipzig ermöglicht Zugang zu Bookshare. (12.07.2011)
Seit heute können sich die Nutzer der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) für die amerikanische webbasierte Bibliothek Bookshare anmelden. Aktuell stehen den neuen Bookshare-Nutzern aus Deutschland etwa 29.000 barrierefreie Titel in mehreren Sprachen zur Verfügung. Die 2002 gegründete webbasierte Bibliothek Bookshare bietet Menschen mit Lesebehinderungen einen digitalen Zugang zu Büchern und Zeitschriften. Es handelt sich um eine digitale Datenbank, die in Formaten, die lesebehinderte Menschen nutzen können, Literatur zur Verfügung stellt. Bookshare ist ein Projekt der gemeinnützigen US-amerikanischen Firma Benetech, die vom amerikanischen Bildungsministerium gefördert wird. Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig) sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer weltweiten digitalen Bibliothek für lesebehinderte Menschen: »Wir können auf der einen Seite für unsere Nutzer den Zugang zu Bookshare gewährleisten, indem wir beim Anmeldeverfahren vermittelnd tätig werden. Auf der anderen Seite wollen wir unsere Literatur künftig ins Internet bringen und so schneller verfügbar machen. Bookshare bietet spannende Konzepte, die in einer angepassten Variante auch für Deutschland interessant sein können.« Ziel dabei ist es, auch für blinde und sehbehinderte Menschen jedes Buch zu jeder Zeit verfügbar zu machen.
PM 7/2011 als .doc (79kB) / PM 7/2011 als .pdf (83kB) - PM 6/2011: Weltkongress Braille21: Peter Hepp referiert in einer Keynote über die Bedeutung der Brailleschrift für taubblinde Menschen (27.06.2011)
Der Weltkongress »Braille21 – Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« wird vom 27. bis 30. September 2011 von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) veranstaltet. Ein zentrales Thema ist dabei die fundamentale Wichtigkeit der Brailleschrift für taubblinde Menschen. Mit Peter Hepp konnte ein Keynote-Referent gewonnen werden, der durch seine eigene Taubblindheit und seine Arbeit mit taubblinden Menschen Experte auf diesem Gebiet ist. Blindheit oder Sehbehinderung ist eine schwerwiegende Sinnesbehinderung. Noch gravierender ist es, wenn ein gehörloser Mensch erblindet oder ein blinder Mensch ertaubt. Für diese Menschen bedeutet der Ausfall des bisher intakten Sinnes den nahezu vollständigen Verlust von Kommunikation, damit von Beziehung zu anderen Menschen und der Möglichkeit, ihre Umwelt zu erfahren und zu gestalten. Für blinde Menschen ist die Brailleschrift ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebens, um an Bildung und an der Gesellschaft teilzuhaben. Noch mehr gilt dies für taubblinde Menschen, denn ihnen stehen neben der Punktschrift lediglich das Lormen (hier entsprechen Druckpunkte auf Handflächen und Fingern Buchstaben) und die abgefühlte Gebärdensprache zur Verfügung. Unser Keynote-Sprecher Peter Hepp wurde gehörlos geboren und erlernte zunächst die Lautsprache, später die Deutsche Gebärdensprache. Der heute 50-Jährige absolvierte im Anschluss an seine Schulausbildung eine Lehre zum Maschinenschlosser. Seine zunehmende Erblindung ließ die Arbeit in diesem Beruf bald nicht mehr zu, so dass er eine weitere Ausbildung zum Korbmacher anschloss. Im Jahr 2000 ließ sich Peter Hepp zum Diakon ausbilden, seit 2002 arbeitet er als Seelsorger für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit engagiert sich der verheiratete Familienvater in verschiedenen Blinden- und Gehörlosenverbän-den, hält Vorträge und Seminare über Taubblindheit und verfasst Artikel für Fachzeitschriften. Auch im Fernsehen ist Peter Hepp ein häufiger Gast. Peter Hepp wird seinen Vortrag „Die Rolle der Brailleschrift für taubblinde Menschen“ in Deutscher Gebärdensprache referieren. Von Ralf Wiebel, staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher, wird Peter Hepp simultan ins Englische, Vortragssprache des internationalen Kongresses, übersetzt. „Gerade weil taubblinde Menschen so zahlreichen kommunikativen und damit sozialen Barrieren gegenüberstehen, freue ich mich sehr, dass wir mit Peter Hepp einen versierten und erfahrenen Referenten gewinnen konnten, der aus erster Hand darüber berichtet, wie zentral wichtig die Brailleschrift ist, wenn Seh- und Hörsinn nicht vorhanden sind“, ordnet Jenni Schwan, Kongressmanagerin an der DZB Leipzig, diesen Vortrag in das Programm des Weltkongresses ein. Der Vortrag findet am Abschlusstag des Weltkongresses, also am 30. September 2011, statt. Hintergrund: Zugänglicher, bezahlbarer, sichtbarer – so soll die Zukunft der Brailleschrift aussehen! Mit diesem Ziel lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) zum »Braille-Tag in Deutschland« (27. September 2011) sowie anschließend zum Weltkongress »Braille21« (28. bis 30. September 2011) ein, präsentiert von der Weltblindenunion (WBU). Thema ist die Brailleschrift mit ihren Chancen und Herausforderungen heute und in der Zukunft. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird von mehr als 25 internationalen und nationalen Partnern unterstützt. Wann? 27.9.2011 – Braille-Tag in Deutschland 28.-30.9.2011 – Weltkongress Braille21 Wo? Universität Leipzig, Campus am Augustusplatz Schirmherrschaft Bundeskanzlerin Angela Merkel Veranstalter Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) Internet www.braille21.net Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) widmet sich seit über einhundert Jahren der Her- und Bereitstellung von Literatur und allgemeinen Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen. Bereits 1894 gegründet, ist die DZB Leipzig Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. Unter ihrem Dach beherbergt sie heute neben einer Bibliothek einen Verlag, ein Produktionszentrum für Blindenschrift- und Hörbücher sowie Reliefs, den Übertragungsservice für Blindenschriftnoten DaCapo und das Beratungszentrum für blinde und sehbehinderte Computer- und Mediennutzer LOUIS. Die DZB Leipzig nimmt im deutschsprachigen Raum eine führende Stellung in der modernen Informationsversorgung für blinde und sehbehinderte Menschen ein.
PM 6/2011 als .doc (93kB) - PM 5/2011: Inklusion im Bildungssystem voranbringen (14.06.2011)
Anlässlich der Bildungsdebatte im Deutschen Bundestag erklären der Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) Dr. Thomas Kahlisch und der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist: »Jenseits aller Fragen über das Bildungssystem der Bundesrepublik ist die Diskussion über die Inhalte und die Ausstattung wichtig: Vergleichbarkeit und Vereinheitlichung der Bildungsergebnisse und Abschlüsse sind die entscheidenden Stichworte, die die Menschen bewegen. Im Moment verhindert die Vielzahl der unterschiedlichen Schulbücher, dass eine genügend große Auflage für eine barrierefreie Aufbereitung der Lernmittel zu Stande kommen kann. Um die Teilhabe blinder, sehbehinderter und gehörloser Schülerinnen und Schüler im Unterricht sicherstellen zu können, ist aber unbedingt eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Aufbereitung von Unterrichtsmaterialien in den geeigneten Formaten wie Braille-Schrift, Großdruck oder als Gebärdensprachvideo notwendig.«
PM 5/2011 als .doc (74kB) / PM 5/2011 als .pdf (57kB) - PM 4/2011: »Ich schenk dir eine Geschichte« für blinde Schüler (18.04.2011)
Pünktlich zum Welttag des Buches am 23. April 2011 erhalten blinde Schülerinnen und Schüler eine Brailleausgabe des Welttagsbuchs »Ich schenk Dir eine Geschichte«. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) unterstützt somit zum fünften Mal die bundesweite Aktion zur Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen. Weiterhin veröffentlicht die DZB Leipzig einen Anforderungskatalog für barrierefrei gestaltete Schulbücher. Um blinden Schülern die Teilhabe an der bundesweiten Aktion zum Welttag des Buches zu ermöglichen, hat die DZB Leipzig auch 2011 das Welttagsbuch »Ich schenk Dir eine Geschichte« in Blindenschrift übertragen. Dieses bietet sieben Geschichten renommierter Kinder- und Jugendbuch-Autoren, die eigens für das Welttagsbuch verfasst wurden. Bereits zum fünften Mal unterstützt die DZB Leipzig diese Kampagne – ermöglicht durch die großzügige Finanzierung des Fördervereins »Freunde der DZB e. V.« Auch in diesem Jahr werden Bücher in Blindenvoll- und Kurzschrift sowie als digitales E-Braille an interessierte Schulen in Deutschland verschickt. So stehen die spannenden Geschichten auch nichtsehenden Schülern am gleichen Tag zur Verfügung. Die Schwarzschriftausgabe wird von der Stiftung Lesen, vom cbj-Verlag, der Deutschen Post AG und vom ZDF realisiert. Am weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren nehmen in Deutschland seit 1996 zahlreiche Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken teil. »Wir freuen uns über das stetig wachsende Interesse der teilnehmenden Schulen und Bibliotheken, das zeigt wie wichtig es ist, diese schöne Aktion zu unterstützen.« berichtet Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig). Dazu ergänzt er: »Dies ist allerdings nur ein einziges Buch. Unser Ziel muss es sein, dass blinden und sehbehinderten Schülern alle Lernmittel zeitnah und in gleicher Qualität wie für ihre sehenden Freunde barrierefrei zur Verfügung stehen.«
PM 4/2011 als .doc (88kB) / PM 4/2011 als .pdf (88kB) - PM 3/2011: »Braille21 - Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« (31.03.2011)
Der von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) organisierte Weltkongress »Braille21 – Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« startet am 28. September 2011 mit einer Keynote von Dr. Judith Dixon. Kongressteilnehmer und Besucher des »Braille-Tages in Deutschland« können sich ab 1. April 2011 anmelden. Zugänglicher, bezahlbarer, sichtbarer – so soll die Zukunft der Brailleschrift aussehen! Mit diesem Ziel lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) zum »Braille-Tag in Deutschland« (27. September 2011) sowie anschließend zum Weltkongress »Braille21« (28. bis 30. September 2011) ein, präsentiert von der Weltblindenunion (WBU). Thema ist die Brailleschrift mit ihren Chancen und Herausforderungen heute und in der Zukunft. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird von 25 internationalen und nationalen Partnerorganisationen unterstützt. Die Keynote am Eröffnungstag hält die international angesehene Braille-Expertin Dr. Judith Dixon. Die Amerikanerin ist immer an der Spitze, wenn es darum geht, blinden und sehbehinderten Menschen neue Lesemöglichkeiten zu vermitteln. Sie trägt einen Doktortitel der Klinischen Psychologie, hält Brailleschrift auf Papier für die zuverlässigste Methode Adressen und Telefonnummern aufzubewahren und mischt alte und neue Braille-Technologien so effektiv wie möglich. Sie ist blind, privat und beruflich um den gesamten Globus unterwegs, Vorsitzende der Braille Authority of North America, Geschäftsführerin des International Council of English Braille und Herausgeberin des Buches »Braille into the next Millenium«.
PM 3/2011 als .doc (97kB) / PM 3/2011 als .pdf (116kB) - PM 2/2011: Lustbetont und sinnlich – Ein erotisches Hörbuch ohne Tabus (14.03.2011)
Im Verlag der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) erscheint pünktlich zur Leipziger Buchmesse das DAISY-Hörbuch »Zigaretten danach«. Das erotische Hörbuch, herausgegeben von Jennifer Sonntag, bietet 27 Beiträge von 18 Autorinnen und Autoren. »Die Zigarette danach« kann als Sinnbild für all das verstanden werden, was sich in diesen Episoden und Skurrilitäten für jeden auf irgendeine Weise wiederfindet: die erotische Begegnung. Folgen Sie Jennifer Sonntag auf eine literarische Expedition in den zwischenmenschlichen Dschungel der Begierden. Lassen Sie sich überraschen von fiktiven und ausgelebten Fantasien, von persönlichen Abrechnungen und intimen Erinnerungen mit unverhofften Wendungen und überraschendem Ausgang! Jennifer Sonntag ist eine vielseitig interessierte und interessante Frau, deren Lebensweg nicht ganz konventionell ist. Die studierte Diplom-Sozialpädagogin arbeitet am Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte in Halle/Saale. In der Sendung »selbstbestimmt!« führt sie im MDR-Fernsehen Interviews mit prominenten Studiogästen wie Ranga Yogeshwar, Alfred Biolek oder Stefan Kretzschmar - aus der Sicht einer jungen blinden Frau. In ihren Büchern reibt sie sich gern an Themen mit Ecken und Kanten. Auf diese Weise versucht sie Menschen aufzuklären und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Jennifer Sonntag war in ihrer Jugend Punk, ist beeinflusst von der Gothic-Szene und möchte sich nicht an Spießigkeiten und Klischees festklammern. Vielmehr geht es ihr darum, die Dinge lebensbejahend, lustbetont und sinnlich anzugehen – so auch bei Ihrem neuesten Buch »Zigaretten danach« für das sie 18 Autorinnen und Autoren wie Claudia Feger, Sonja Ruf oder Volly Tanner gewinnen konnte. Besuchen Sie unseren Stand auf der Leipziger Buchmesse, auf der neben einem Überblick zum vielseitigen Verlagssortiment auch das Buch »Zigaretten danach« angeboten wird. Die DZB Leipzig finden Sie in Halle 3 am Stand B307. »Zigaretten danach« - herausgegeben von Jennifer Sonntag. Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig Texte: Michael Bammes, Donata, Sven-André Dreyer, Elfenkotze, Claudia Feger, Hauke von Grimm, Lord Schadt, Roland Quant, J. Yeti Rohrberg, Tristan Rosenkranz, H.C. Roth, Dirk „Dirot“ Rotzsch, Karl Rudolf, Sonja Ruf, Thomas Sabottka, Michael Schweßinger, Jennifer Sonntag, Volly Tanner. 1 CD DAISY | Sprecherteam | BNV 6881 | 2:25 h| 9,95 Euro Das komplette Interview können Sie unter www.dzb.de/podcast hören. Auszüge daraus enthält die beigefügte Presseinformation.
PM 2/2011 als .doc (85kB) - PM 1/2011: Neue Buchpatenschaft bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (03.01.2011)
Die DZB Leipzig gibt anlässlich des 202. Geburtstags von Louis Braille eine neue Buchpatenschaft bekannt: Die FDP-Landtagsabgeordnete Anja Jonas unterstützt die Neuproduktion und Digitalisierung der Blinden-schriftausgabe des Buches »Sämtliche Romane und Erzählungen« von Voltaire.
PM 1/2011 als .doc (84kB) / PM 1/2011 als .pdf (85kB) - PM 10/2010: Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zu Gast in der DZB (07.12.2010)
Am Freitag, den 10. Dezember 2010, von 9 bis 11 Uhr, besucht Hans-Joachim Fuchtel (CDU) gemeinsam mit Dr. Thomas Feist (CDU) die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB]. Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Dr. Thomas Feist, Leipziger Bundestagsabgeordneter, werden sich in einer Führung durch die Produktionsbereiche der DZB über die Buchherstellung für blinde und sehbehinderte Menschen informieren. Darüber hinaus stellt DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch das aktuelle Projekt »Leibniz – Sach- und Fachbuchaufbereitung für blinde und sehbehinderte Menschen« vor. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, den presseoffenen Rundgang durch die DZB zu begleiten. Der Rundgang eignet sich zur Bildberichterstattung.
PM 10/2010 als .doc (83kB) / PM 10/2010 als .pdf (76kB) - PM 9/2010: Else Buschheuer liest aus ihrem Buch »Masserberg« in der DZB (25.10.2010)
Im Rahmen der deutschlandweiten Bibliothekswoche »Treffpunkt Bibliothek« liest Moderatorin und Autorin Else Buschheuer in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB] aus ihrem Buch »Masserberg«. Am 29. Oktober 2010, ab 19 Uhr, erzählt sie die Geschichte von der 19-jährigen lebenshungrigen Mel, die eigentlich Melanie Tauber heißt und an einer heimtückischen Augenkrankheit leidet. Diese Krankheit endet oft mit dem Erblinden der Patienten und auch Mel droht dieses Schicksal. Doch solange sie noch sehen kann, lässt sie sich nicht unterkriegen und hält ihre größtenteils steinalten Zimmergenossinnen und das gesamte Krankenhaus ganz schön auf Trab. »Masserberg« ist ein Roman, der 1984 in einer Augenklinik im gleichnamigen Ort in Thüringen spielt und als Vorlage für ein TV-Drama der ARD diente. Der Stern beurteilte das Buch: »Eine Mischung aus ‚Einer flog über das Kuckucksnest’ und ‚Love Story’. « Im Anschluss an die Lesung steht die Autorin für Autogrammwünsche bereit.
PM 9/2010 als .doc (30kB) / PM 9/2010 als .pdf (45kB) - PM 8/2010: Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) macht das viel diskutierte Sachbuch »Deutschland schafft sich ab« auch für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich (13.10.2010)
Es ist eines der umstrittensten und zugleich erfolgreichsten Sachbücher des Jahres: »Deutschland schafft sich ab« von Thilo Sarrazin. In kürzester Zeit waren die ersten Auflagen vergriffen. Obwohl das Buch erst am 30. August erschienen ist, wird aktuell – in der 7. Woche nach dem Erscheinen – bereits die 14. Auflage ausgeliefert. Damit liegt die Druckauflage bereits bei über einer Million. Um auch blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit zur Teilhabe an der Diskussion zu bieten, die aktuell die deutsche Öffentlichkeit polarisiert, wurde in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig ein DAISY-Hörbuch erstellt. Die akustische Fassung von Sarrazins Buch ist jetzt für blinde und sehbehinderte Hörer kostenlos ausleihbar. Karsten Sachse, Lektor der DZB Leipzig, bringt die Situation auf den Punkt: »Ein Hauptvorwurf, den die einzelnen Parteien immer wieder gegenseitig erheben, lautet, das Buch gar nicht gelesen zu haben. Zumindest gegenüber Blinden und Sehbehinderten wäre dieser Vorwurf bis letzte Woche noch berechtigt gewesen. Inzwischen wurde diesem Mangel abgeholfen. Jeder einzelne kann sich anhand der Quelle selbst ein Urteil dahingehend bilden, ob er zu den Befürwortern oder Gegnern der Thesen Sarrazins gehören will.«
PM 8/2010 als .doc (89kB) / PM 8/2010 als .pdf (75kB) - PM 7/2010: Relief-Wandkalender »Fleischfressende Pflanzen« ausgezeichnet. (05.10.2010)
Bereits zum vierten Mal wurde ein Relief-Wandkalender der Deutschen Zentral-bücherei für Blinde zu Leipzig [DZB] bei der Internationalen Kalenderschau des Graphischen Klubs Stuttgart e.V. ausgezeichnet. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die am 6.Oktober 2010 startet, wird der Kalender zum Thema »Fleischfressende Pflanzen« prämiert. In der Kategorie »Umwelt/Natur« erhält er am Messe-Eröffnungstag die Auszeichnung »Bronze«. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der DZB Leipzig, freut sich über die erneute Aus-zeichnung bei der traditionsreichen Kalenderschau: »Wir sind stolz darauf, auch in diesem Jahr in der vorderste Reihe der Kalender-Liga zu spielen. Unsere Re-lief-Wandkalender sind außergewöhnlich, da sie sich sowohl für blinde und seh-beeinträchtige Menschen als auch für sehende Menschen eignen.« Ziel der seit mehr als 60 Jahren stattfindenden Kalenderschau ist es, jährlich einen repräsen-tativen Querschnitt des Kalenderschaffens in Deutschland und im Ausland vorzu-stellen. Nach Beendigung der Frankfurter Buchmesse wird der Kalender bei di-versen Kalenderschauen quer durch Deutschland ausgestellt.
PM 7/2010 als .doc (84kB) / PM 7/2010 als .pdf (78kB) - PM 6/2010: Blindentischtennis in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) – Veranstaltung zur Woche des Sehens (29.09.2010)
Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) bietet am 13. Oktober 2010 die Möglichkeit, sich im Blindentischtennis auszuprobieren. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr können Interessenten und Interessentinnen die Schläger schwingen, um den gut hörbaren Rassel-Ball in das Tor des Gegners zu befördern. Egal ob alt oder jung, sehend oder blind - Blindentischtennis kann jeder ausprobieren. Darüber hinaus bietet die DZB am 13. Oktober [10 Uhr | 11 Uhr und 13 Uhr] Führungen durch die Abteilungen der DZB an, die das diesjährige Programm zur Woche des Sehens abrunden.
PM 6/2010 als .doc (84kB) / PM 6/2010 als .pdf (150kB) - PM 5/2010: Wikipedia als Hörgenuss (20.09.2010)
Im Oktober können die jeweiligen »Artikel des Tages« der Online-Enzyklopädie Wikipedia nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden. In einem Pilotprojekt erstellt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) einen Monat lang die gesprochenen Versionen. Das Projekt entsteht gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. Zugang zu Freiem Wissen ist die Mission der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Uneingeschränkter Zugang zu aktuellen Nachschlagewerken ist auch ein Bedürfnis von blinden und sehbehinderten Menschen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden und Menschen, die nichts oder nur schwer sehen können, Wissen zugänglich zu machen, werden im Oktober alle 31 »Artikel des Tages« auf der Wikipedia-Webseite zusätzlich im Audioformat bereitgestellt. Es handelt sich dabei um Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen, die von der Wikipedia-Community als »lesenswert« und »exzellent« ausgezeichnet werden. In Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) will der Förderverein von Wikipedia, Wikimedia Deutschland, in Erfahrung bringen, wie Artikel der Online-Enzyklopädie im Audioformat angeboten werden können. Darüber hinaus soll das Projekt »Gesprochene Wikipedia« in der Öffentlichkeit bekannter werden und um Unterstützung geworben werden. Ausführliche Information finden Sie in der beigefügten Presseinformation. Dazu haben wir in unserem Presseportal im Bereich <a href='http://www.dzb.de/presseportal/o-toene.html'>O-Töne</a> auch eine gesprochene Variante der ausführlichen Pressemitteilung hinterlegt, um Ihnen bereits jetzt einen Höreindruck zu bieten. Die gesprochene Pressemitteilung können Sie per Klick auf folgenden <a href='http://www.dzb.de/req/download.php?type=os&id=7' title='Audio-PM direkt laden'>Link</a> auch direkt laden. Gern steht Ihnen unser Direktor Dr. Thomas Kahlisch für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich zur Terminkoordination per E-Mail an <a href='mailto:presse@dzb.de'>presse@dzb.de</a>.
PM 5/2010 als .doc (29kB) / PM 5/2010 als .pdf (52kB) - PM 3/2010: Staatsministerin übergibt Welttagsbuch an blinde Schülerin | libreka! unterstützt Aufbau einer globalen Bibliothek für blinde und sehbehinderte Menschen (23.04.2010)
Anlässlich des Welttages des Buches besuchte die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer am 23. April 2010 die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB]. Während einer Führung durch die Produktions- und Servicebereiche der Leipziger Institution zeigte sie sich begeistert von der hohen Qualität der Bücher, die in der ältesten Leihbücherei für Blinde produziert werden. Gleichzeitig teilt die DZB mit, dass sie in ihrer Arbeit zukünftig von der E-Book-Plattform libreka! unterstützt wird. Im Rahmen des Projektes „Leibniz“ fördert libreka! den Aufbau einer umfassenden und globalen Bibliothek für blinde und sehbehinderte Menschen. libreka! stellt der DZB künftig digitalisierte Buchdaten zur Verfügung, aus denen die DZB blinden- und sehbehindertengerechte Titel im Braille- oder DAISY-Format produziert. Die Titel werden dann in der Blindenbibliothek der DZB zugänglich gemacht.
PM 3/2010 als .doc (33kB) - PM 2/2010: Braille21 - das neue internationale Konferenzprojekt der DZB Leipzig (03.03.2010)
Nach dem ausgesprochen erfolgreichen und fruchtbaren Verlauf des Veranstaltungsprojektes DAISY2009 wird die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig nun erneut Gastgeber eines internationalen Weltkongresses sein. Das Thema ist diesmal ein vollkommen anderes: Braille21 - mit dieser Veranstaltung wird eine Plattform entstehen, bei dem sich Menschen aus aller Welt mit den Innovationen der Brailleschrift im 21. Jahrhundert auseinandersetzen werden.
PM 2/2010 als .doc (83kB) / PM 2/2010 als .pdf (40kB) - PM 1/2010: Projektteam Leibniz beginnt mit Entwicklung neuer Software zur Aufbereitung gedruckter Publikationen für Blinde und Sehbehinderte (08.02.2010)
Ab 10.02.2010 wird mit der Einberufung des Beirates zum Projekt Leibniz die Arbeit des Teams offiziell begrüßt und fachlich begleitet. Mit Rainer Just, dem geschäftsführenden Vorstand der Verwertungsgesellschaft Wort [VG Wort], Patrick Temmesfeld, dem Direktor des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg und Hans-Joachim Krahl, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes, konnten herausragende Persönlichkeiten aus den Bereichen Verlag und Blinden- und Sehbehindertenwesen für das Projekt gewonnen werden. Herausragend sind auch die anstehenden Aufgaben. Mehr erfahren Sie in der beigefügten Pressemitteilung.
PM 1/2010 als .doc (78kB) / PM 1/2010 als .pdf (49kB) - PM 8/2009: Neue Zeitschriften für Blinde und Sehbehinderte zugänglich (22.09.2009)
Es ist Woche des Sehens! Viele Initiativen tragen erfolgreich zu der bundesweiten Aufklärungskampagne zu Blindheit und Sehbehinderung bei. Wie die Statistik jährlich zeigt, steigen dennoch die Zahlen blinder und sehbehinderter Menschen. Angebote zugänglicher und lesbarer Informationsangebote sind von besonderer Bedeutung. Die DZB Leipzig stellt daher in der Woche des Sehens zwei neue Zeitschriftenangebote vor. Das Wissensmagazin»GEOlino« für Kinder und auch die Zeitschrift »NEON« werden ab Januar 2010 in der Leipziger Einrichtung produziert und der Zugang ermöglicht. Probeexamplare und eine Abo-Verlosung gibt es schon heute! Informationen hierzu finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung.
PM 8/2009 als .doc (526kB) / PM 8/2009 als .pdf (66kB) - PM 7/2009: Auszeichnung als Ort im »Land der Ideen« (05.09.2009)
Heute steht das Hörbuchformat DAISY mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) im Rampenlicht Deutschlands. Mike Röseler von der Deutschen Bank in Leipzig zeichnete die DZB, die sehbehinderten Menschen Informationen und Literatur im zugänglichen DAISY-Format (Digital Accessible Information System) anbietet, als »Ausgewählten Ort« im Land der Ideen aus. - PM 6/2009: DAISY2009 Konferenz - Lesen für Alle! (11.09.2009)
Vom 21. bis 27. September 2009 veranstaltet die DZB Leipzig das internationale Großereignis DAISY2009. Das Format DAISY, Digital Accassible Information System, steht eine Woche im Rampenlicht. Regionale wie auch internationale Entwickler, Experten und Anwender finden ein vielfältiges Programm. Neben dem Angebot von Basisinformationen und individueller Nutzerberatungen steht der professionelle Austausch der über 50 Vortragenden aus rund 20 Ländern der Welt. DAISY - ein großer Schritt zum Ziel »Lesen für Alle«.
PM 6/2009 als .doc (565kB) / PM 6/2009 als .pdf (92kB) - PM 5/2009: DAISY FÜR ALLE! (17.06.2009)
Der Monat Juni ist ein wahrer DAISY-Monat! Nicht nur, dass die Hörbücherei der DZB Leipzig das 10.000. DAISY-Buch für blinde und sehbehinderte Menschen einstellen konnte. Hörbuchverlage entdecken und erweitern ihr DAISY-Repertoire, DAISY wird ausgezeichnet und kann dank einer Förderung weiterentwickelt werden. Lesen Sie hierzu die vollständige Pressemitteilung!
PM 5/2009 als .doc (517kB) / PM 5/2009 als .pdf (62kB) - PM 4/2009: 200 Jahre Blindenbildung in Sachsen (16.06.2009)
EINLADUNG ZUR PRESSEKONFERENZ 23.06.2009 | 12.30 Uhr | Dreikönigskirche Dresden Der Erfinder der Blindenschrift, der Franzose Louis Braille, feiert in diesem Jahr weltweit seinen 200. Geburtstag. - Wir in Sachsen feiern mit! Grund genug gibt es: 2009 ist das Jubiläumsjahr »200 Jahre Blindenbildung in Sachsen«. In diesen 200 Jahren hat sich sehr viel getan. Es gibt heute Einrichtungen, die blinde Kinder unterrichten, andere Einrichtungen bieten eine Berufsausbildung an, wieder andere produzieren Medien für blinde und sehbehinderte Menschen und weitere nehmen sich der Pflege älterer Betroffener an. Die Landschaft ist vielfältig. Am 23. Juni 2009 wird diese Vielfalt lebendig und wir feiern gemeinsam! Neben Angela Fischer, Vorsitzende des BSVS e.V., werden die Staatsministerin für Soziales Christine Clauß und Dieter Feser, Vorsitzender des Verbandes für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, erwartet.
PM 4/2009 als .pdf (43kB) / PM 4/2009 als .pdf (51kB) - PM 3/2009: UNESCO-Welttag des Buches am 23.04.2009 (30.04.2009)
Die DZB Leipzig, Anbieter von Informationen und Literatur für Sehbehinderte und Blinde, unterstützt das weltweite Lesefest mit der Initiative »LESEN FÜR ALLE!«. Mit Hilfe des Fördervereins »Freunde der DZB e.V.« ist es der DZB Leipzig erneut möglich, blinde Schülerinnen und Schüler an dem großen Lesefest teilhaben zu lassen. Besonderer Dank gilt dem Lions Club Leipzig-Saxonia für die Finanzierung!
PM 3/2009 als .doc (520kB) - PM 2/2009: DZB Leipzig bietet eine »Tierische Lesung« (02.04.2009)
Die Blindenschrift ist eine geniale Erfindung. Zu verdanken haben wie sie Louis Braille, der am 04. Januar 2009 seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte. Aus diesem Anlass gibt es einen bundesweiten Lesemarathon, die Tour de Braille. Diese verbindet Punktschriftlesungen der außergewöhnlichen Art an besonderen Orten. Deshalb liest die DZB Leipzig am 04.04.2009 im Leipziger Zoo!
PM 2/2009 als .doc (505kB) - PM 1/2009: Die DZB Leipzig auf der Leipziger Buchmesse (10.02.2009)
Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB Leipzig] präsentiert sich auf der Leipziger Buchmesse 2009. Druckfrische Werke der Brailleliteratur, wie »Die Märchen von Beedle dem Barden« und die Neuheiten der digitalen Hörbuchgeneration DAISY werden am Stand B 305 in der Halle 3 vorgestellt. Hier finden Sie auch das Fotolesetasthörbuch »Andere Augen«, welches Sehende, Blinde und Sehbehinderte gleichermaßen verbindet. Im Rahmen von »Leipzig liest« sind Sie zudem herzlich in die DZB Leipzig eingeladen.
PM 1/2009 als .doc (86kB) - PM 15/2008: Initiative Braille! (03.12.2008)
Mit der Initiative Braille! bietet die DZB Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ein modulares Informationssystem zur Veranschaulichung der von dem Franzosen entwickelten Schrift. Plakate. Postkarten. Begleitheft. Eine Initiative für die Akzeptanz, Verbreitung und Förderung der Blindenschrift!
PM 15/2008 als .doc (93kB) / PM 15/2008 als .pdf (63kB) - PM 14/2008: DZB Leipzig als »Ausgewählter Ort« 2009 prämiert (27.11.2008)
Die DZB Leipzig ist für 2009 als »Ausgewählter Ort im Land der Ideen« unter mehr als 2.000 Bewerbungen ausgezeichnet. Damit ist sie Teil der Veranstaltungsreihe »365 Orte im Land der Ideen«, die gemeinsam von der Standortinitiative »Deutschland – Land der Ideen« und der Deutschen Bank durchgeführt wird.
PM 14/2008 als .doc (86kB) / PM 14/2008 als .pdf (60kB) - PM 13/2008: Internationales Symposium zu Braillemusiknoten (06.11.2008)
Am 13. und 14. November 2008 findet in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) das einzigartige »International Symposium on Braille Music Notes« statt.
PM 13/2008 als .doc (78kB) - PM 12/2008: NEUERSCHEINUNG! »Kurzschrift in Kürze« (07.10.2008)
Anlässlich des bevorstehenden 200. Geburtstages von Louis Braille (4. Januar 1809 - 6. Januar 1852), dem Erfinder der 6-Punkt-Schrift für Blinde, ist in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) eine völlig überarbeitete und den aktuellen Regeln der Blindenschrift sowie der reformierten Rechtschreibung angepasste Fibel zum Erlernen der Blindenkurzschrift erschienen. Jetzt auch im Großdruck erhältlich!
PM 12/2008 als .doc (24kB) / PM 12/2008 als .pdf (30kB) - PM 11/2008: Test-Ausgabe vom stern-podcast zum Abspielen und Herunterladen bereit (13.10.2008)
Wir freuen uns besonders, bekannt geben zu können, dass die Test-Ausgabe des stern-podcast ab sofort in allen Ohren ist! Ab dem 04. September steht diese zum Abspielen und Herunterladen für Sie bereit. Der wöchentliche podcast zu einem repräsentativen Thema des aktuellen stern ist über www.dzb.de/stern-podcast erhältlich. Der Zugang zu den Informationen ist für sie kostenfrei und unverbindlich.
PM 11/2008 als .doc (81kB) - PM 10/2008: Berühren, Staunen, Begreifen! – Tag der offenen Tür in der DZB Leipzig (13.10.2008)
Berühren, Staunen, Begreifen! – Das ist unser Motto am 13. September 2008 von 10 bis 16 Uhr. Man kann in einer Führung alle Produktionsabteilungen des Hauses kennen lernen. Sie erfahren bei uns alles über das Geheimnis der Blindenschrift, die Brailledruckerei, die Reliefherstellung und das Studio.
PM 10/2008 als .doc (80kB) - PM 9/2008: Relief-Wandkalender 2009 mit dem Silberpreis ausgezeichnet (21.08.2008)
Der Relief-Wandkalender 2009 bietet die einzigartige Möglichkeit, tastende Bekanntschaft mit 12 teilweise hochgiftigen Vertretern der Tierwelt zu schließen. »Giftige Tiere«, so der Titel der aktuellen Auflage des DZB-Klassikers für das kommende Jahr.
PM 9/2008 als .doc (79kB) / PM 9/2008 als .pdf (49kB) - PM 8/2008: IT-Berufe - Chancen und Herausforderungen für blinde und sehbehinderte Menschen (16.07.2008)
Auf Initiative der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB] wurden im Jahre 1968, gemeinsam mit dem damaligen Betrieb für Maschinelles Rechnen Leipzig, erstmals in Europa Blinde zu Programmierern ausgebildet. Ein wegweisendes Experiment, das Blinden nicht nur den Weg in die Berufe der Informationsverarbeitung erschloss, sondern auch die Grundlage für weitere kaufmännische und akademische Berufe öffnete.
PM 8/2008 als .doc (80kB) / PM 8/2008 als .pdf (51kB) / PM 8/2008 als .pdf (49kB) - PM 7/2008: Namensgebung »Ephraim Carlebach Haus« (25.06.2008)
Im Beisein von zahlreichen Repräsentanten der jüdischen Gemeinde und ehemaligen jüdischen Leipzigern hat der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich dem Gebäude der ehemaligen »Höheren Israelitischen Schule« in der Gustav-Adolf-Straße 7 in Leipzig den Ehrennamen »Ephraim Carlebach Haus« verliehen.
PM 7/2008 als .doc (85kB) / PM 7/2008 als .pdf (90kB) - PM 6/2008: Was lesen Blinde und Sehbehinderte? (25.06.2008)
Gedanken zum »Tag der Sehbehinderung« am 6. Juni 2008.
PM 6/2008 als .doc (78kB) / PM 6/2008 als .pdf (50kB) - PM 5/2008: Namensgebung Ephraim Carlebach Haus (25.06.2008)
Der Freistaat Sachsen hat sich auf Anfrage und Bitte der Vorsitzenden des Verbandes ehemaliger Leipziger in Israel dafür ausgesprochen, dem Gebäude in der Leipziger Gustav-Adolf-Straße 7 den Namen »Ephraim Carlebach Haus« zu verleihen.
PM 5/2008 als .doc (72kB) / PM 5/2008 als .pdf (48kB) - PM 4/2008: 40 Jahre Ausbildung blinder Programmierer in Sachsen (25.06.2008)
Im Jahre 1968 wurden auf Initiative der Deutschen Zentralbücherei für Blinde [DZB], gemeinsam mit den damaligen Betrieb für Maschinelles Rechnen Leipzig, erstmals in Europa Blinde zu Programmierern ausgebildet. Ein wegweisendes Experiment, das Blinden nicht nur den Weg in die Berufe der Informationsverarbeitung erschloss, sondern auch die Grundlage für weitere kaufmännische und akademische Berufe öffnete.
PM 4/2008 als .doc (74kB) / PM 4/2008 als .pdf (49kB) - PM 3/2008: Welttag des Buches (21.04.2008)
Die Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig beteiligt sich mit einem Lesefest für blinde und sehbehinderte Kinder an dem UNESCO-Welttag des Buches.
PM 3/2008 als .doc (83kB) / PM 3/2008 als .pdf (75kB) - PM 2/2008: Auditive Sprachlernkurse (26.03.2008)
PM 2/2008 als .doc (86kB) / PM 2/2008 als .pdf (103kB) - PM 1/2008: Leipziger Buchmesse (03.03.2008)
PM 1/2008 als .doc (82kB) / PM 1/2008 als .pdf (83kB) - PM 8/2007: ARD-Buffet (30.11.2007)
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