Deutsche Zentralbücherei für Blinde

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Zum 190. Geburtstag von Jules Verne // 08.02.2018

Spät, erst 1863 nach vielen literarischen Versuchen, erzielte Jules Verne mit dem Roman „Fünf Wochen im Ballon“ den ersehnten schriftstellerischen Erfolg. Am 8. Februar 1828 in Nantes geboren, studierte er als junger Mann Jura. Doch eine Karriere als Anwalt schloss er später aus. Viel lieber schrieb er Opernlibretti, Gedichte und Dramen. Um Geld zu verdienen, arbeitete er an der Pariser Börse. Seine Kollegen soll er 1863 mit folgenden Worten verabschiedet haben: „Meine Freunde, ich sage euch allen adieu, … ich habe gerade eine neue Art von Roman veröffentlicht. … Wenn er erfolgreich sein sollte, wird dies eine Goldgrube sein." Tatsächlich wurde er mit diesem Buch berühmt. Fortan schrieb er ein bis zwei Romane im Jahr: unter anderem „Von der Erde zum Mond“ (1865) „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1870) und „In 80 Tagen um die Welt“ (1873). Seine Werke gelten heute als Klassiker des Science-Fiction-Genres.

Die DZB hat viele seiner berühmten Romane im Bestand, sogar Jules Vernes einzigen Liebesroman „Der grüne Blitz“ (2 Bände, Kurzschrift, Ausleihe 17480, Hörbuch-Ausleihe 34376). Aber auch der Roman „Paris im 20. Jahrhundert“, dessen Manuskript erst von Vernes Urenkel 1989 entdeckt und später veröffentlicht wurde, kann als Hörbuch (3772) ausgeliehen werden.

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