Deutsche Zentralbücherei für Blinde

Presseinformationen

21.04.2016: Welttag des Buches: DZB schenkt blinden und sehbehinderten Kindern eine Geschichte

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) sendet blinden und sehbehinderten Kindern ein besonderes Geschenk: Denn zum Welttag des Buches am 23. April heißt es „Ich schenk dir eine Geschichte“. Blinden- und Sehbehindertenschulen, Förderzentren und Bibliotheken in ganz Deutschland erhalten die in der DZB produzierten Ausgaben des Welttagsbuches in Brailleschrift, eBraille und Großdruck. In diesem Jahr können sich die 4. und 5. Klassen auf das Buch „Im Banne des Tornados“ von Annette Langen freuen.

„Indem wir uns seit Jahren für die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ einsetzen, ermöglichen wir auch blinden und sehbehinderten jungen Lesern die Teilnahme an der Aktion. Damit möchten wir ihnen Freude und Lust aufs Lesen machen“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch. Die DZB versendet mehr als 500 bestellte Bücher kostenfrei an Institutionen, die sich für blinde und sehbehinderte Kinder engagieren.

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Lesen, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Verlagsgruppe Random House. Sehende Kinder erhalten das Welttagsbuch in Buchhandlungen geschenkt. www.welttag-des-buches.de

Für die Unterstützung der diesjährigen Aktion danken wir dem Lions Club Leipzig Johann Sebastian Bach.

Lesen mit anderen Sinnen: Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Die DZB bietet ihnen ein vielfältiges Angebot an Literatur zum Ausleihen und Kaufen. Sie ist nicht nur eine besondere Bibliothek, sondern zuerst ein Produktionszentrum für Braillebücher, Hörbücher, Reliefs und Noten. Und das seit 1894. www.dzb.de  

16.03.2016: DZB auf der Leipziger Buchmesse: Inklusion im Buch

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) sorgt dafür, dass auch blinde und sehbehinderte Menschen Bücher lesen können. Sie produziert Brailleschrift- und Hörbücher. Zur Leipziger Buchmesse erscheint nun ein Buch zum Thema Inklusion, das sich vor allem an sehende Leserinnen und Leser wendet:

„Unmöglich. Aber machbar.“ von Antje Mönnig ist ein Buch über das Nicht-Sehen und die Inklusion.

Die DZB lädt zur Buchpräsentation mit der Autorin und dem Direktor der DZB, Prof. Dr. Thomas Kahlisch, auf der Leipziger Buchmesse.

Termin: Freitag, 18. März 2016, 16 Uhr - Forum Kinder-Jugend-Bildung, Halle 2, Stand A501/B502

Kahlisch erläutert: „Das Buch befasst sich mit blinden und sehbehinderten Schülern im inklusiven Unterricht und der Frage, ob das gemeinsame, gleichberechtigte Lernen blinder, sehbehinderter und sehender Schüler möglich ist. Da habe ich als Betroffener meine eigenen Erfahrungen. Wir finden den offenen Austausch über Chancen und Herausforderungen von Inklusion sehr wichtig. Daher hat die DZB dieses Buch von Antje Mönnig als einen Beitrag zur Diskussion mit ins Verlagsprogramm genommen.“

Die DZB ist auf der Leipziger Buchmesse am Stand B 303 in Halle 3 mit einer Auswahl an Literaturangeboten für blinde und sehbehinderte Menschen vertreten. „Gleichberechtigtes Lesen ist unser tägliches Thema. Wir freuen uns über die vielen neuen Bücher, die auf der Leipziger Buchmesse gezeigt werden. Doch leider finden diese kaum blinde und sehbehinderte Leser, weil nur ein Bruchteil entsprechend aufbereitet werden kann“, so Kahlisch weiter.

19. März, 16 Uhr: „Leipzig liest“ in der DZB.  Autor Julius Fischer liest aus „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“. Sein Buch gibt es nun in Brailleschrift. Kann er sie lesen? Eine blinde Bücherfreundin hilft. Gemeinsam gehts! Lesung und Gespräch, kostenfrei 

 

Unmöglich. Aber machbar. Inklusion von blinden und sehbehinderten Schülern. Ein Buch von Antje Mönnig

Das 2014 mit dem "Giebichenstein Designpreis" ausgezeichnete Buch befasst sich mit der aktuellen Schulsituation von sehbehinderten und blinden Schülern und stellt sich folgenden Fragen: Gibt es das gleichberechtigte Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung? Was bedeutet es heute, eine Sehbehinderung zu haben oder blind zu sein? Was unterscheidet Inklusion von Integration? Die Gestaltung des Buches nimmt die Thematik auf  und macht den Leser zum Betroffenen – ein erster Schritt um zu verstehen. www.unmoeglich-aber-machbar.de 

Lesen mit anderen Sinnen: Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Die DZB bietet ihnen ein vielfältiges Angebot an Literatur zum Ausleihen und Kaufen. Sie ist nicht nur eine besondere Bibliothek, sondern zuerst ein Produktionszentrum für Braillebücher, Hörbücher, Reliefs und Noten. Und das seit 1894. www.dzb.de  

22.12.2015: Welt-Braille-Tag: Von Braille zur Inklusion

Am 4. Januar 1809 wurde Louis-Braille geboren, der 1825 blinden Menschen ein Alphabet schenkte, mit dem sie an der Schriftsprache sehender Menschen teilhaben können. Sein tastbares Punktschriftsystem ist Basis für Informations- und Literaturangebote, wie sie heute von blinden Lesern genutzt werden.  Publikationen  in Brailleschrift werden durch Institutionen wie die DZB produziert und kostenfrei zur Ausleihe angeboten. „Nur ein Bruchteil der Literatur, die Sehende nutzen, kann dabei zur Verfügung gestellt werden“, so Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). Barrierefrei nutzbare Technologien für Computer oder Smartphone erleichtern mehr und mehr das Leben von blinden und sehbehinderten Menschen. Texte werden hier meist akustisch oder in Brailleschrift wiedergegeben. „Es ist bei allem Fortschritt wichtig, dass sich die Brailleschrift weiterentwickelt – im Schulbuch, im Roman, auch auf der Packungsbeilage oder in der digitalen Welt. Sie ist die Schrift, die den Menschen ohne Sehvermögen Sprache vermittelt, Rechtschreibung und Grammatik. Sie muss in ihrer Anwendung gefördert werden und ist unbedingte Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft“, meint Kahlisch.

In der DZB stehen rund 16.800 Braillebücher und 6.300 Braillenoten zur Verfügung. Ebenso aus eigener Herstellung gibt es über 32.000 DAISY-Hörbücher für die blinden und sehbehinderten Bibliotheksnutzer.

Louis Braille (Franzose, 4.1.1809-6.1.1852) erblindete als Kind und entwickelte mit 16 das Punktschriftsystem aus 64 Kombinationen basierend auf einer Grundform mit 6 Punkten (wie die Würfel-6). Brailleschrift wird international angewandt und es gibt Braille-Spezialschriften für Mathematik, Chemie, Noten, Schach und Stricken.

Lesen mit anderen Sinnen: Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Die DZB bietet ihnen ein vielfältiges Angebot an Literatur zum Ausleihen und Kaufen. Sie ist nicht nur eine besondere Bibliothek, sondern zuerst ein Produktionszentrum für Braillebücher, Hörbücher, Reliefs und Noten. Und das seit 1894. www.dzb.de

08.10.2015: Reliefs für restauriertes Leipziger Stadtmodell werden vorgestellt

Woche des Sehens mit Tag des weißen Stocks

Reliefs für restauriertes Leipziger Stadtmodell werden vorgestellt

Anlässlich des 1000-jährigen Stadtjubiläums wurde das historische Leipziger Stadtmodell restauriert und neu gestaltet. Am 15. Oktober präsentiert die Stadt Leipzig und die Deutsche Zentralbücherei Blinde (DZB) um 17 Uhr im Festsaal des Alten Rathauses anlässlich des Tags des weißen Stocks neu geschaffene taktile Karten für das Stadtmodell. Mit diesen Reliefs können sich auch blinde Besucher ein Bild vom historischen Leipzig machen. Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der DZB, hält ein Grußwort. Er betont die Rolle der DZB nicht nur als Bibliothek, sondern zuerst als ein Produktionszentrum für Literatur für Blinde und Sehbehinderte und Dienstleister  für Auftraggeber „In Zeiten da in Deutschland viel von Inklusion gesprochen wird, ist es umso  wichtiger, dass öffentliche Einrichtungen auch sehbehinderten und blinden Menschen Zugang zu den Informationen ermöglichen, die für Sehende so leicht erschließbar sind. Insofern freue ich mich, dass Leipzig sein restauriertes Stadtmodell nun mit Informationen für Blinde ergänzt hat. Wir unterstützen solche Vorhaben durch unsere Kompetenzen immer sehr gern!“ Die vorgestellten vier taktilen Stadtansichten wurden vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig beauftragt und komplett in der DZB produziert. Das 1823 gefertigte 25 Quadratmeter große Abbild der historischen Innenstadt Leipzigs kann in neuem Glanz unter Glas und ergänzt um interaktive Elemente seit April im Festsaal des Alten Rathauses besichtigt werden.

Die Woche des Sehens (8. bis 15.Oktober) möchte auf die Bedeutung des Sehvermögens, vermeidbare Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam machen und schließt mit dem Internationalen Tag des weißen Stocks ab. www.woche-des-sehens.de 

Lesen mit anderen Sinnen: Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Die DZB bietet ihnen ein vielfältiges Angebot an Literatur zum Ausleihen und Kaufen. Sie ist nicht nur eine besondere Bibliothek, sondern zuerst ein Produktionszentrum für Braillebücher, Hörbücher, Reliefs und Noten. Und das seit 1894. www.dzb.de +++

31.08.2015: 5. September: Deutsche Zentralbücherei für Blinde öffnet Haus für alle

Am Samstag, dem 5. September, öffnet die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig, Gustav-Adolf-Straße 7 von 10 bis 17 Uhr und bietet Besuchern ein buntes Programm. „Für viele ist der Tag der offenen Tür in der DZB erfahrungsgemäß ein Blind Date – sie lernen bei einer Tour durch das Haus gänzlich Neues kennen. Zum Beispiel: Wie werden Bücher in Brailleschrift übertragen und gedruckt, wie entstehen in den Studios der DZB Hörbücher und wie werden tastbare Reliefs gebaut“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „In der Politik ist viel von Inklusion die Rede. Die DZB möchte Interessierten zeigen, wie hier Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich gemacht und so Teilhabe ermöglicht wird. Egal, ob es um Liebesromane oder um Sachbücher geht. Und auch unsere Bibliotheksleser können in der DZB einen entspannten Tag der Begegnung haben.“

Tag der offenen Tür in der DZB – Programmüberblick:

  • Highlight OpenAir-Konzert: Die Frankfurter Band Blind Foundation, mit Musikern teils blind wie Ray Charles und Stevie Wonder, spielt 16 Uhr im Garten beste Pop- und Rocksongs sowie Eigenes aus ihrer aktuellen Emoticons-Tour.
  • Führungen durch die Produktion – mit Blindenschriftübertragung, Druckerei,  Buchbinderei, Studio, Relieftechnik... (10 bis gg. 15 Uhr)
  • Themenschwerpunkt Audiodeskription/Bildbeschreibung für Blinde (AD): Live-AD beim Fußball (11 Uhr, Präsentation RB-Leipzig, mit Maskottchen Bulli) // AD im Kino (12 Uhr, Präsentation mit Filmexpertin/GRETA-App) // Live Audiodeskription im Theater (14 Uhr, Präsentation des Schauspiel Leipzig)
  • Braille? Blindenschrift kennenlernen und schreiben (Präsentation „Freunde der DZB e. V.“)
  • Messe der Meister: Ausgewählte Unternehmen & Verbände präsentieren sich.
  • Mit DZB-Verkauf! Neue Bücher? Infos aus der Bibliothek
  • Spezial: Noten für blinde Musiker (DaCapo)
  • Projekte: externe Projekte stellen sich vor (Bats in Action – Projekt für blinde Kinder in Brasilien // Buchprojekte: Antje Mönnig (Preisträgerin GiebichenStein Designpreis): Unmöglich. Aber machbar. / Antje Sellig: „Das Chamäleon“ – Ein Buch für alle Sinne (Nominierte für Bestform Award)
  • Unterhaltung für Groß und Klein  sowie Grill, Getränke vom Fass, Kaffee und Kuchen im Garten der DZB.

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Lesen mit anderen Sinnen: Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Die DZB bietet ihnen ein vielfältiges Angebot an Literatur zum Ausleihen und Kaufen. Sie ist nicht nur eine besondere Bibliothek, sondern zuerst ein Produktionszentrum für Braillebücher, Hörbücher, Reliefs und Noten. Und das seit 1894.

22.04.2015: Welttag des Buches: Eine Geschichte für blinde und sehbehinderte Kinder

„Ich schenk dir eine Geschichte“ heißt es zum Welttag des Buches am 23. April. An diesem Tag bekommen Kinder in Buchhandlungen ein besonderes Buch geschenkt. Sehende Kinder. Blinde und sehbehinderte Kinder können nur durch das Engagement der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ lesen. So heißt das Buch der Aktion 2015.

Die DZB in Leipzig hat auch in diesem Jahr „Ich schenk dir eine Geschichte“ für blinde und sehbehinderte Kinder aufbereitet und Schulen konnten hier verschiedene Editionsformen bestellen – Großdruck für Sehbehinderte, Ausgaben in Brailleschrift sowie eine CD mit eBraille zum Lesen am Computer.

„Zum Welttag des Buches sendet die DZB mehr als 420 Bücher an Besteller aus ganz Deutschland. Das ist unser Beitrag zur Teilhabe von blinden und sehbehinderten Kindern an der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“. Mit unserer Arbeit setzen wir uns täglich dafür ein, Blinden und Sehbehinderten den Zugang zu Informationen und Literatur zu ermöglichen“, erklärt DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind.

Kinder der 3. und 4. Klasse dürfen sich mit „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ auf eine packende Detektivgeschichte freuen: Die Krokodilbande ist einem skrupellosen Tierschmugglerring auf der Spur. Ein packender Kinderkrimi mit mutigen Detektiven – eins, das die Lust am Lesen weckt!

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Lesen, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Verlagsgruppe Random House. www.welttag-des-buches.de

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

14.04.2015: Nachwuchsförderung: DZB unterstützt BibCamp 2015 in Leipzig

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) fördert den bibliothekarischen Nachwuchs und steuert Geld- und Sachleistungen für den Erfolg des BibCamps 2015 bei. Vom 17. bis 18. April 2015 findet in Leipzig die achte „bibliothekarische Unkonferenz“ statt. Das heißt: Bei dieser Konferenz ist die Tagesordnung rund um das Motto „Menschen. Medien. Miteinander.“ nicht festgelegt, sondern wird von den Teilnehmern erarbeitet. Aktuelle Themen und Trends im bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Bereich stehen im Vordergrund. BibCamp findet seit 2008 jedes Jahr an anderen Orten in Deutschland statt, Gastgeber 2015 ist die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

Das studentische Organisationsteam wird neben der DZB von einer ganzen Reihe Leipziger Bibliotheken unterstützt: der Deutschen Nationalbibliothek, der Universitätsbibliothek, der Bibliothek des Evangelischen Schulzentrums Leipzig, den Leipziger Städtischen Bibliotheken sowie der HTWK-Bibliothek. In der HTWK-Bibliothek sind in einer Ausstellung auch Exponate der DZB zu sehen. Informationen und Anmeldungen (bis zum 15. April) zum kostenfreien BibCamp unter: https://bibcamp.wordpress.com

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

07.04.2015: Verena Bentele besucht die Deutsche Zentralbücherei für Blinde und liest in Leipzig

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, besucht am Mittwochnachmittag, den 8. April, die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig. Am Abend spricht sie in Lehmanns Buchhandlung zu ihrem aktuellen Buch „Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser“. Verena Bentele informiert sich in der DZB bei einem kleinen Rundgang über Projekte des Hauses. „Der Zugang zu Informationen jeglicher Art – zu Presse, Fachmagazinen oder Literatur – ist grundlegend für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Deswegen ist die langjährige Arbeit der DZB so zentral“, so die Beauftragte. „Besonders für blinde und sehbehinderte Kinder sind Bücher in Brailleschrift oder Reliefbilder zum Ertasten wichtig, deswegen begrüße ich die Teilnahme an bundesweiten Projekten wie ‚Ich schenk Dir eine Geschichte‘ sehr.“

Der Direktor der DZB, Prof. Dr. Thomas Kahlisch, ergänzt: „Braille- und Hörbücher aus der DZB gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum. Wir möchten mit Verena Bentele über aktuelle Herausforderungen sprechen – über die barrierefreie Aufbereitung digitaler Inhalte oder Beiträge zur Leseförderung für Menschen mit Behinderungen.“ Bei ihrem Rundgang durch die DZB erfährt die Bundesbeauftragte auch etwas über den deutschlandweit einzigartigen Notenservice für blinde Musiker und kann ein neues „Deutschlandpuzzle“ mit Braillebeschriftung testen.

Vortragsabend mit Buchautorin Verena Bentele

„Kontrolle führt ans Ziel, Vertrauen führt aufs Siegertreppchen“: Am 8. April um 20:15 Uhr können Besucher Verena Bentele bei einem Vortragsabend in Lehmanns Buchhandlung live erleben (Lehmanns Media, Grimmaische Straße 10, 04109 Leipzig). Informationen und Ticketreservierung bei Lehmanns unter Telefon 0341 3397500-0. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Förderverein „Freunde der DZB e. V.“ organisiert. www.freunde-der-dzb.de 

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

09.03.2015: Bücher auch für blinde und sehbehinderte Menschen! DZB startet in Buchmessewoche

Die marktüblichen Bücher, die auf der Leipziger Buchmesse (12. bis 15. März) neu vorgestellt werden, sind für blinde und sehbehinderte Buchfreunde kaum zugänglich. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) präsentiert auf der Buchmesse eigens geschaffene Angebote für diese Leser in Halle 3 (B 307). „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie wir blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu Literatur und Informationen schaffen“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Es geht nicht nur um Kontakte zu Verlagen, deren Titel wir für unsere Bibliothek nachproduzieren, sondern auch zu Museen oder Vereinen, die selbst barrierefrei kommunizieren wollen.“ Die DZB stellt als Auftragswerke zum Beispiel Museumsführer, Orientierungspläne und Landkarten mit Reliefs, Brailleschrift und Großdruck her und erläutert aktuelle Muster auf der Messe.

Den Bestseller „Breaking News“ von Frank Schätzing gibt es in der DZB nun als DAISY-Hörbuch und Lutz Seilers preisgekrönten Roman „Kruso“ in Brailleschrift. Titel für blinde und sehbehinderte Leser erscheinen wegen des Produktionsaufwandes immer etwas zeitversetzt. Die DZB kann jährlich rund 400 neue Braille- und Hörbücher für die Ausleihe und den Verkauf herstellen. Gerade wird Michel Houellebecqs Buch „Unterwerfung“ im Studio der DZB gelesen.

„Wir freuen uns über jeden Interessierten an unserem Stand – über Fachgespräche, aber auch über Fragen á la ‚Wie lesen Blinde eigentlich? ‘ Und wie Blindenschrift funktioniert, können nicht nur Kinder an unserem Stand ausprobieren“, lädt Kahlisch ein.

„Leipzig liest“ in der DZB
Für das diesjährige Lesefestival hat die DZB die Leipziger Autorin Kathrin Aehnlich eingeladen. Sie wird am 13. März, 19 Uhr aus ihrem Buch „Wenn die Wale an Land gehen“ lesen. Ihr Buch ist in der DZB als Hörbuch erschienen und kann hier ausgeliehen werden. Besucher willkommen: Deutsche
Zentralbücherei für Blinde (DZB), Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig (Tram Haltestelle Leibnizstraße).

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

06.02.2015: Lesebehinderten Menschen Literatur zugänglich machen: Internationale Arbeitsgruppe tagt in Leipzig

Menschen, die gedruckte Schrift nicht lesen können, sollen ihren Bedürfnissen entsprechend einen barrierefreien Zugang zu Informationen und Literatur bekommen – das verlangt nicht allein die UN-Behindertenrechtskonvention, sondern auch der Ansatz der Inklusion. Bibliotheken leisten hier international einen wichtigen Beitrag und die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) einen besonderen. Vom 9. bis zum 11. Februar organsierte die DZB in Leipzig ein internationales Treffen der LPD-Arbeitsgruppe innerhalb der Weltorganisation der bibliothekarischen Verbände und Institutionen IFLA. LPD steht für “Libraries Serving Persons with Print Disabilities Section”. DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, deutscher Repräsentant in diesem Gremium, erläutert: „In der IFLA LPD-Gruppe sprechen sich Akteure aus unterschiedlichen Ländern für einen gleichberechtigten Zugang zu Literatur im weitesten Sinne aus, stimmen sich über gemeinsame Standards ab und versuchen Einfluss auf die internationale Politik zu nehmen, um Wissen und Informationen auch seh- bzw. lesebehinderten Menschen zugänglich zu machen.“ Nur fünf Prozent der weltweit veröffentlichten Informationen sind barrierefrei zugänglich. „Da gibt es noch viel zu tun für Politik, Informationsanbieter und auch Bibliotheken. Und alle können von den besten Beispielen, die in der Praxis bereits funktionieren lernen. Und dafür sind Treffen und der internationale Austausch immer gut“, ergänzt Kahlisch.

Das Arbeitstreffen der IFLA LPD-Gruppe findet in den Räumen der DZB statt. Zum dazugehörigen Symposium mit dem Thema „Barrierefreier Zugang zu digitalen Informationen“ treffen sich die Referenten und Teilnehmer aus Südafrika, der Schweiz, den USA, den Niederlanden oder auch Norwegen in der Leipziger Villa Rosental.

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

05.02.2015: Relieflandkarten aus der DZB für blinde und sehbehinderte Kinder in Äthiopien gehen auf Reise

Am Montag, dem 9. Februar reist eine Delegation mit dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, in die äthiopische Partnerstadt Addis Abeba. Mit im Gepäck sind 36 geografische Karten des Landes Äthiopien – gestaltet und produziert mit Großdruck und Reliefs für sehbehinderte und blinde Kinder in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). „Wir freuen uns, dass sich der Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Addis Abeba und das Leipziger Schiller Gymnasium so für blinde Schüler vor Ort einsetzen und ihr Projekt mit der DZB realisiert haben“, äußert sich DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch. Als Repräsentant des Hauses und gleichzeitig Koordinator des Fördervereins „Freunde der DZB“ bringt Ludwig Henne die Relieflandkarten nach Äthiopien und wird sie gemeinsam mit den Initiatoren an die Menelik II Primatory School, die German Church School und die NGO Together übergeben. Henne liegt dabei am Herzen: „Dieses gemeinsame Engagement zeigt, dass schon mit einfachen Schulmaterialien ein Beitrag geleistet werden kann, um blinden und sehbehinderten Kindern den Zugang zu Bildung zu erleichtern. Und nicht nur die „Freunde der DZB“ machen sich in Deutschland für mehr Teilhabe stark, sondern auch Akteure in Äthiopien, die ich zum Austausch treffe.“ Die DZB bietet einen Weltatlas für Blinde und Sehbehinderte aus eigener Produktion an, der auch in Teilen nach Kontinenten ausgeliehen oder gekauft werden kann.


Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zunächst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen

12.11.2014: 120 Jahre Deutsche Zentralbücherei für Blinde

Heute begeht die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ihr 120-jähriges Jubiläum mit einer Festveranstaltung im Oberlichtsaal der Leipziger Stadtbibliothek. „Wir sind stolz auf unsere Geschichte – auf 120 Jahre Arbeit für Blinde und Sehbehinderte und unseren Beitrag an der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, sagte DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. Für die DZB gelte es weiterhin Informationen und Literatur barrierefrei zugänglich zu machen, den Medienwandel für Blinde und Sehbehinderte mit zu gestalten und sich – wie im aktuellen sächsischen Koalitionsvertrag benannt – für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen. „In diesen Prozess können wir unsere Erfahrung voll mit einbringen und stehen der neuen Staatsregierung gern zur Seite“, so Kahlisch. Zu den Gratulanten zählen Vertreter des zuständigen Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Präsidentin des deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes Renate Reymann, die Stadt Leipzig vertreten durch Kultur-Bürgermeister Michael Faber sowie Vertreter aus Politik, Verlagswirtschaft und Selbsthilfe. „Der Dank gilt heute nicht nur unseren Partnern, sondern insbesondere den vielen engagierten Mitarbeitern der DZB“, ergänzt Kahlisch.

Lesen mit anderen Sinnen: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894*), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.


* Am 12. November 1894 wurde der »Verein zur Beschaffung von Hochdruckschriften und Arbeitsgelegenheit für Blinde« als Träger der ersten öffentlichen Bibliothek für Blinde in Deutschland im Leipziger Buchhändlerhaus gegründet. +++

24.10.2014: Deutsche Zentralbücherei für Blinde im sächsischen Koalitionsvertrag

Der gestern veröffentlichte Koalitionsvertrag von CDU und SPD im Freistaat Sachsen bekennt sich zur inklusiven Gesellschaft und würdigt dabei die besondere Rolle der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). „Ich bin sehr erfreut, dass sich die künftige Staatsregierung den Herausforderungen der Inklusion stellt und namentlich die DZB für die anstehenden Aufgaben mit einbezieht“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch. „Als Bibliothek und besonders als Produktionsstätte beseitigen wir Barrieren – für mehr gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Behinderungen.“ Die DZB hat eine 120-jährige Tradition bei der Aufbereitung von Informationen und Literatur für blinde Menschen. Über 53.000 eigens produzierte Medien stehen in der Bibliothek zur Verfügung. „Den Medienwandel für Sehbehinderte und Blinde mitzugestalten, dafür steht die DZB bereit, möchte aber auch gewappnet sein. Der Zugang zu barrierefreien Informationsangeboten und die Nutzung neuer Technologien bieten eine Chance für alle – Inklusion eben.“
Die DZB wurde aktuell beauftragt, das Dokument des Koalitionsvertrages barrierefrei zugänglich zu gestalten. Im Vertrag wird im Abschnitt 7 das Thema „Inklusive Gesellschaft“ behandelt.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs und Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. +++

07.10.2014: Woche des Sehens und Tag des weißen Stocks // Kahlisch: Sehbehinderte und Blinde müssen freien Zugang zu Informationen haben!

Die Woche des Sehens vom 8. bis 15.Oktober möchte auf die Bedeutung des Sehvermögens, vermeidbare Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam machen. „Schon durch Vorsorge sollte alles getan werden, um Erblindung zu vermeiden. Für das Leben von blinden und sehbehinderten Menschen ist es jedoch elementar, dass Informationen für ihre Belange zugänglich gemacht werden“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Wir sind froh, dass wir speziell aufbereitete Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen im deutschsprachigen Raum anbieten können. Im Hinblick auf das Ziel der Inklusion von Menschen mit Behinderungen gibt es in Deutschland aber noch Entwicklungspotential und international sind oft noch wenige Maßstäbe gesetzt. Auch darauf möchte die Woche des Sehens aufmerksam machen.“ Schirmherrin der Aufklärungskampagne unter dem Motto „Gute Aussichten!“ ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause. www.woche-des-sehens.de

Der Internationale Tag des weißen Stocks zum Ende der Woche des Sehens am 15. Oktober weist insbesondere auf die Herausforderungen im Lebensalltag von Blinden hin. Mit ihrer Orientierungshilfe, dem weißen Langstock, tasten sie ihre Wege durch den öffentlichen Raum. Und hier gibt es sowohl bauliche Hindernisse, als auch mangelnde Rücksichtnahme von Mitmenschen. „Miteinander umgehen, heißt manchmal auch einfach den Weg freigeben. Zum Beispiel, wenn an Haltestellen Blindenleitstreifen im Boden eingelassen sind“, ergänzt Kahlisch.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. +++

05.09.2014: Poetry Slam, blinde Autorin und interessante Führungen – am 6. September ist die DZB offen für alle!

In diesem Jahr hat der Tag der offenen Tür etwas Besonderes: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig begeht ihr 120-jähriges Bestehen. „Im Jubiläumsjahr freuen wir uns natürlich auf besonders viele Besucher“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Wer die DZB noch nicht kennt hat eben am 6. September ein Blind Date, kann das Haus jetzt kennenlernen und in lockerer Atmosphäre gleichgesinnte Menschen treffen.“

Treffpunkt am 6. September: Deutsche Zentralbücherei für Blinde, Gustav-Adolf-Straße 7, Leipzig (Waldstraßenviertel) – Tag der offenen Tür, Programm von 10 bis 16 Uhr!

Poetry Slam: Im Garten der DZB tragen Leipziger Literaten im Wettstreit ihre Geschichten und Gedichte vor – um 15 Uhr mit den Slammern Roman Israel, Hauke von Grimm, Franziska Wilhelm. Das Publikum kürt den Gewinner für die beste Live-Darbietung. Durch das Programm führt Christian Meyer, MDR-Moderator und unterwegs mit seiner Kapelle „The Fuck Hornisschen Orchestra“.

Pamela Pabst, Jahrgang 1978, ist die erste in Deutschland zugelassene blinde Strafverteidigerin. Offen gewährt sie in der DZB Einblick in ihr Leben und ermutigt alle – Sehende wie Nichtsehende – konsequent ihren eigenen Weg zu gehen. Die Autorin stellt dazu ihr Buch „Ich sehe das, was ihr nicht seht“ vor (11 Uhr).

Ständig Führungen: Bei Touren durch die DZB erfahren Gäste, wie Blindenschrift entsteht und mit den Fingern gelesen wird, wie Braillebücher, Reliefs und Noten hergestellt werden oder wie das DZB-Studio Hörbücher produziert. Zudem gibt es Live-Musik mit Djangophon, Kaffee & Kuchen u. v. m.

„Die Herstellung und der Verleih oder Verkauf von Büchern und Zeitschriften hat in der DZB eine sehr lange Tradition. Barrierefrei zugängliche Informationen und Literatur sind ansonsten für Blinde und Sehbehinderte leider noch keineswegs selbstverständlich“, so Kahlisch.

Das gesamte Programm steht unter www.dzb.de und ist als Heft mit großer Schrift und in Braille in der DZB erhältlich. Die DZB ist mit der Tram 3, 4, 7 oder 15 erreichbar (Haltestelle Leibnizstraße).

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen.

05.06.2014: Bundesweiter „Sehbehindertentag“: Sehbehinderte und blinde Menschen nutzen Smartphones! Barrierefrei aufbereitete Online-Angebote immer wichtiger

Mit einer besonderen Veranstaltung beteiligt sich die DZB in Leipzig an den Aktionen zum bundesweiten Sehbehindertentag. Sehbehinderte und Blinde – Interessierte, die sich mit Smartphone oder Tablet Informationen online erschließen (wollen), sind am 6. Juni um 9.30 Uhr in das Haus der DZB eingeladen. Es werden gemeinsam Anwendungen eruiert und es gibt hier Rat und Unterstützung von Experten. DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind: „Die DZB möchte Betroffene ermutigen, die vielfältigen Möglichkeiten internetfähiger Touchscreen-Geräte für sich zu entdecken. Darüber hinaus versteht sich der Aktionstag auch als Signal an Medienanbieter: So können sich etwa Tageszeitungen mit barrierefrei zugänglichen Apps durchaus neue Nutzergruppen – auch Abonnenten – erschließen.“ So ist die Leipziger Volkszeitung (LVZ) mit in die Gesprächsrunde eingeladen.

Noch vor wenigen Jahren waren Smartphones für sehbehinderte und blinde Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Das hat sich grundlegend geändert, inzwischen nutzt eine ständig steigende Zahl von ihnen Online-Angebote wie Apps und möchte ihr Smartphone nicht mehr missen. Wie Nutzer mit Touchscreen und Sprachausgabe optimal an Online-Informationen kommen, klärt die Veranstaltung in der DZB. Für Fragen hierzu steht Ulrich Jander zur Verfügung: Telefon 0341 7113-145 oder E-Mail ulrich.jander@dzb.de. Jeden Monat gibt es in der DZB zudem einen speziellen Technik-Stammtisch – offen für alle Interessierten.

Bundesweiter Sehbehindertentag: In Deutschland leben mehr als 1,5 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen. Der Sehbehindertentag, initiiert durch den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), macht auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam. Er wird 2014 wird von BITKOM unterstützt. www.sehbehindertentag.de

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Spezialbibliothek (seit 1894), die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde.

Hausanschrift: Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB), Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig. www.dzb.de

22.04.2014: Welttag des Buches: DZB schenkt blinden und sehbehinderten Kindern eine Geschichte

„Ich schenk dir eine Geschichte“ heißt es zum Welttag des Buches am 23. April. In diesem Jahr ermöglicht die DZB nicht allein blinden Kindern die Teilhabe an der Aktion, sondern hat auch für junge sehbehinderte Leser ein tolles Angebot. Erstmals gibt es eine Ausgabe des Welttagbuches auch in Großdruck. Dabei ist die Schrift 20 Punkt groß. Insgesamt bot die DZB den Schulen für blinde und sehbehinderte Kinder vier eigens im Haus produzierte Editionsformen an: neu als Großdruck, als Braille-Übertragung gedruckt und gebunden sowie eine CD mit einer eBraille-Ausgabe zum Lesen am Computer. „Wir haben mehr als 300 solcher Bücher an die Besteller aus ganz Deutschland gesandt. Das diesjährige Buch „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ kann so auch von blinden und sehbehinderten Kindern gelesen und der Welttag des Buches für sie erlebbar gemacht werden“, erklärt DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind.

Die Kinder dürfen sich auf ein spannendes Buch freuen: In „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ erzählt der renommierte Autor THiLO vom „Schicksal des Erdreichs, das in den Händen zweier Kinder liegt und von ihrer Suche nach dem gestohlenen Kristall des König Konfuzius, der die Lösung birgt.“ Ein fesselndes Buch, das die Lust am Lesen weckt!

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Lesen, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des cbj Verlags.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern zuvorderst Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen. +++

17.03.2014: Hörfilme machen blinden Menschen Kino und TV zugänglich // Deutscher Hörfilmpreis prämiert beste Audiodeskriptionen

Am 18. März wird in Berlin der Deutsche Hörfilmpreis verliehen. Er zeichnet die Filme mit der besten akustischen Bildbeschreibung (Audiodeskription/AD) aus. Nur mit dieser extra Tonspur können blinde und sehbehinderte Menschen Filme als Ganzes wahrnehmen. „Auch blinde und sehbehinderte Menschen lieben spannende Unterhaltung im Kino oder im Fernsehprogramm. Ohne AD haben sie aber nicht viel vom Film“, so Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Präsidiumsmitglied des preisverleihenden DBSV und DZB-Direktor. „Neue Technologien – etwa Hör-Apps für das Kino – können den Zugang verbessern. Als selbst Betroffener freue ich mich, wenn das Hörfilmangebot weiter wächst. Die zusätzliche Tonspur sollte einfach zum Standard einer Filmproduktion gehören.“ Die Audiodeskription eines Filmes kostet durchschnittlich 5.000 Euro.

Die DZB unterstützt zum Beispiel den Mitteldeutschen Rundfunk bei der Schaffung von barrierefreien Angeboten. Zuletzt bei der Umsetzung von Audiodeskription der Sendung „Damals war´s“ mit Hartmut Schulze-Gerlach. Der DZB-Service „Radio-TV“ informiert blinde und sehbehinderte Nutzer am Telefon über das aktuelle Fernseh- und Radioprogramm sowie Angebote mit Audiodeskription.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) verleiht seit 2002 nach Auswahl einer prominent besetzten Jury den Deutschen Hörfilmpreis. Die festliche Gala findet am 18. März im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden statt. Weitere Informationen unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894 in Leipzig) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern vor allem Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen. Internet: www.dzb.de

12.03.2014: Bücher für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich machen! Deutsche Zentralbücherei für Blinde auf der Leipziger Buchmesse

Auf der Leipziger Buchmesse (13. bis 16. März 2014) werden die neuesten Bücher des Marktes vorgestellt. Doch diese sind für blinde und sehbehinderte Buchfreunde kaum zugänglich. „Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) schafft seit 120 Jahren blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu Literatur und Informationen“, so DZB-Direktor Prof. Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Ohne solche extra aufbereiteten Bücher gäbe es für die Betroffenen wenig zu lesen. Hier gilt es, nicht allein im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention, noch mehr zu leisten. Das trifft auch auf den Mangel an barrierefreien digitalen Literaturangeboten zu.“

Auf der Leipziger Buchmesse präsentiert die DZB ihre neuesten Angebote: Die Bücher und Zeitschriften aus der Produktion der DZB in Leipzig können als Braille-Ausgabe (Punktschrift) tastend gelesen oder als DAISY-Hörbücher gehört werden. „Zur Buchmesse zeigt die DZB insbesondere Kinder- und Jugendliteratur, die es hier in der Bibliothek und im Verkauf gibt. Wir freuen uns auf Besuch an unserem Stand B 309 in Halle 3 und den Kontakt zu Literaturinteressierten und Verlagen“, so Kahlisch.

„Leipzig liest“ in der DZB

„Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel“ ist ein spannendes Kinderbuch (ab 10 Jahren), aus dem die renommierte Autorin Nina Blazon am 13. März in der DZB liest. Die Zuhörer begeben sich auf die Spur eines gruseligen Dogen und folgen einem fantastischen Ferienabenteuer in den Gassen von Venedig. Adresse: Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB), Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig (Tram Haltestelle Leibnizstraße).

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894 in Leipzig) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern vor allem Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs oder Noten für Blinde. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen.

14.02.2014: Vortrag in der DZB: Über das Engagement für blinde und gehörlose Kinder in Nordkorea

In die Deutsche Zentralbücherei für Blinde kommen immer wieder Gäste zum Erfahrungsaustausch, die sich in anderen Ländern für die Belange von behinderten Menschen einsetzen. Die DZB freut sich nun eine Veranstaltung anbieten zu können, in der über die Arbeit für behinderte Kinder in Nordkorea spannend berichtet wird: Am 19. Februar um 17:00 Uhr sind Besucher herzlich in die DZB eingeladen, einem Praxisvortrag von Dr. Barbara Unterbeck zu folgen. Sie lebt in Pjöngjang und engagiert sich hier für "ZUSAMMEN – BiIdungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderter Kinder Hamhung e. V.". Barbara Unterbeck gibt Einblicke in die Projektarbeit und die Pläne des Vereins in Wort, Bild und Ton. Der blinde IT-Experte René Ludwig berichtet zudem, wie er im Herbst 2013 blinden Kindern in Nordkorea Computer-Grundlagen vermittelte und was er vor Ort erlebte. Die Veranstaltung wird gehörlosen Menschen durch einen Gebärdendolmetscher übersetzt. Besucheradresse: Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB), Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig.

Der 2008 in Berlin gegründete Behindertenverein "ZUSAMMEN – BiIdungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder Hamhung e.V." – kurz "ZUSAMMEN - Hamhung" – hat sich der Aufgabe verschrieben, gute Bildung und Ausbildung für gehörlose und blinde Kinder und Jugendliche in Nordkorea zu erreichen. Daran arbeiten in Pjöngjang der gehörlose Robert Grund und seine Mitstreiterin Dr. Barbara Unterbeck nach dem Motto der Behindertenbewegung "Nichts über uns ohne uns!". Weitere Informationen zur Arbeit in Nordkorea und Kontakt in Deutschland: Barbara Unterbeck, Mobil 0157 73873766 und Telefon 03375-246628. Mehr Infos auch unter www.together-hamhung.org.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen.

24.01.2014: Kostenfreier Saxophon-Schnupperkurs für Blinde in der DZB

Interessierte, die noch nie ein Instrument gespielt haben und Saxophon toll finden, können es ausprobieren: „Ich freue mich sehr, dass wir hier in der DZB eine Veranstaltung anbieten können, bei der blinde und sehbehinderte Menschen aus Leipzig das Saxophon kennenlernen“, so Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der DZB und selbst blinder Hobbymusiker. Unter fachkundiger Anleitung werden den Teilnehmern in rund drei Stunden die Grundlagen des Saxophonspiels vermittelt – vom ersten Ton bis hin zum ersten gemeinsamen Song. Das Instrument mit Mundstück wird von der Firma Yamaha zur Verfügung gestellt. Der erste Termin für den kostenfreien Kurs im Haus der DZB am Samstag, 25. Januar war mit mit acht Teilnehmern schnell ausgebucht. Interessierte für einen weiteren Kurs können sich in der DZB melden: Telefon 0341 7113-136 oder per E-Mail an luisa.laube@dzb.de.

Blinde Hobbymusiker und professionelle Musiker können in der DZB rund 6.200 Noten in Brailleschrift – auch für Saxophon – ausleihen oder etwa 700 auch kaufen. Die DZB überträgt in langer Tradition Notenschriften in Braillenoten und druckt diese für blinde Musiker tastbar zum Lesen und Lernen.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen. +++

03.01.2014: Welt-Braille-Tag: Brailleschrift ermöglicht Teilhabe

Am 4. Januar 1809 wurde in Frankreich Louis Braille geboren. Sein 1825 entwickeltes Punktschriftsystem wird heute von blinden Menschen in der ganzen Welt genutzt – ein guter Grund für einen Gedenktag. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig eröffnet blinden Menschen den Weg zu den Büchern, die sie in Brailleschrift überträgt. Im Jahr 2014 erfreut die DZB Leserinnen und Leser seit 120 Jahren. „Die DZB hat eine lange und anerkannte Tradition bei der Herstellung von Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen“, so ihr Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Insgesamt bieten wir unseren Nutzern rund 16.000 Bücher und mehr als 6.200 Noten in Punktschrift. Mit dieser breiten Auswahl im Verleih ermöglichen wir blinden und sehbehinderten Menschen die Teilhabe am literarischen Leben und an Bildung. Unser Ziel ist es, noch mehr Nutzer an die wachsenden Angebote der DZB heranzuführen.“ Die in der DZB bei der Herstellung von Büchern verwendete Brailleschrift arbeitet mit sechs Punkten, die in Papier geprägt werden, so dass sie mit den Fingern abgetastet also gelesen werden können.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen.

25.11.2013: DZB-Direktor zum Honorarprofessor der Universität Leipzig ernannt

Dr. Thomas Kahlisch, Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde, ist durch die Universität Leipzig, zum Honorarprofessor bestellt worden. Am 26. November 2013 überreicht die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, die Ernennungsurkunde. „Dass mein Engagement für die akademische, aber besonders die praxisorientierte Ausbildung von Studierenden diese Anerkennung findet, freut mich außerordentlich“, so Dr. Kahlisch. Sein Lehrgebiet am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften sind die „Speziellen Buchwissenschaften“. Seit 2009 ist Dr. Thomas Kahlisch Dozent in diesem Fachbereich: "Mit großem Vergnügen arbeite ich mit Studierenden der Leipziger Universität zusammen, um das Wissen über eine barrierefreie Gestaltung von Informationsangeboten in die wissenschaftliche Welt zu tragen. Ich sehe in meiner Berufung als Honorarprofessor auch eine Würdigung für die Arbeit der DZB, die durch meine Lehrangebote bekannt gemacht wird und immer wieder neue Impulse erfährt." Seit 2011 hält Dr. Kahlisch auch an der HTWK Leipzig Gastvorlesungen zu Themen barrierefrei gestalteter Informationstechnologien und -angebote.

Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind, wurde am 6. Januar 1963 in Altdöbern (Brandenburg) geboren. Mit seinem beruflichen Abschluss als Diplominformatiker an der TU Dresden promovierte er 1998 zum Doktoringenieur. Seit dem 1. Februar 1999 ist Dr. Thomas Kahlisch Direktor der DZB. Er ist Mitglied des Präsidiums des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes sowie der Sektion der Blindenbibliotheken der IFLA.


Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen. +++

14.11.2013: Vorlesetag in der DZB: Blinde und sehende Kinder lesen gemeinsam // Lesekisten für Chemnitzer Schule

Den bundesweiten Vorlesetag am 15. November gestaltet die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) inklusiv: Zwei Schulklassen mit blinden, sehbehinderten und sehenden Kindern sind eingeladen, sich gemeinsam eigens gewählte Bücher vorzulesen. Ein blinder Vorleser der DZB vermittelt den Kindern zudem, wie gut Finger lesen können – wenn man die Brailleschrift beherrscht. Die zuständige DZB-Bibliothekarin Susanne Siems meint: „Durch Bücher unserer Spezialbibliothek vermitteln wir nicht nur Lesefreude, sondern fördern auch die Lust am Lesen. Die soll ja gerade bei jungen Menschen geweckt werden – nicht nur am Vorlesetag – und nicht nur bei blinden oder sehbehinderten Kindern.“

Landesschule für Blinde und Sehbehinderte erhält DZB-Lesekisten
Zum Vorlesetag in der DZB erhalten die Schüler der anwesenden Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Förderzentrum Chemnitz zwei Lesekisten – gefüllt mit Büchern und Hörbüchern aus der DZB. „Diese Buchauswahl zum Thema „Abenteuer“ ist eine Dauerleihgabe für die Schulbibliothek. Im Sinne der Leseförderung sollen demnächst auch andere Spezialschulen mit geeigneter Literatur ausgestattet werden“, so Siems.

Nach dem gegenseitigen Vorlesen können die Schüler der 4. Klassen Blindenschrift schreiben üben und erfahren, wie Bücher für blinde und sehbehinderte Menschen in der DZB hergestellt werden.

Weitere Informationen über den 10. bundesweiten Vorlesetag, des größten Vorlesefestes Deutschlands, gibt es unter www.vorlesetag.de.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde und rund 500.000 sehbehinderte Menschen. +++

23.10.2013: Tag der Bibliotheken: DZB – die Besondere

Zum Tag der Bibliotheken – seit 1995 immer am 24. Oktober – soll deren Arbeit für die Befriedigung der Leselust, aber auch der Leseförderung gewürdigt werden. Deutschlandweit gibt es rund 11000 Bibliotheken. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist dabei eine ganz besondere: und das ist nicht nur durch ihre Nutzer begründet. Die Leipziger Spezialbibliothek ist heute die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet – für den gesamten deutschsprachigen Raum.

„Die DZB ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen nicht nur ganz maßgeblich die Teilhabe am literarischen Leben, sondern eröffnet ihren Nutzern den Zugang zu Information und Bildung. Dieser Auftrag ist substanziell auch im Sinne der angestrebten Inklusion“, sagt DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch und ergänzt „Letztlich leisten alle Bibliotheken einen wichtigen Beitrag dafür, dass Lesen nicht ganz außer Mode kommt.“

Einen Lesesaal gibt es in der DZB nicht

Der Bibliotheksservice der DZB funktioniert per Fernausleihe und die Bücher werden den rund 6500 aktiven Nutzern kostenfrei nach Hause gesandt. Sofern sie nicht ausgeliehen sind, stehen den Bibliotheksnutzern rund 48.000 Medien zur Verfügung: über 25.000 Hörbücher im DAISY-Format, 16.000 Braillebücher und über 6.200 Notenwerke. Jährlich können in der DZB einige hundert Titel des Buchmarktes für Braillebücher übertragen oder als Hörbücher produziert werden.

Zukünftig: Digitale Bibliothek

Ziel der DZB ist es in den kommenden Jahren, die traditionsreiche Bibliothek zu einer modernen digitalen Bibliothek auszurichten. „Wollen wir den Anforderungen der Informationsgesellschaft gerecht werden und unsere blinden und sehbehinderten Bibliotheksnutzer zeitgemäß mit Literatur versorgen, dann hat die Digitalisierung der Bibliotheksangebote und der Aufbau einer Online-Ausleihe höchste Priorität“, erklärt Kahlisch. „Internetbasierte Archivierungs-, Recherche- und Distributionsverfahren sind zu entwickeln, die es erlauben ein Hörbuch oder einen Text in Brailleschrift auf den heimischen PC oder das Smartphone herunterzuladen.“


Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894). Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte. Infos: www. dzb.de

07.10.2013: Woche des Sehens: DZB für blinde und sehbehinderte Menschen in Mitteldeutschland unterwegs

Die deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist im Rahmen der Woche des Sehens (8.-15.Oktober) in Mitteldeutschland bei Betroffenenorganisationen vor Ort:
- Am 15. Oktober geht es zum Tag der offenen Tür des Förderzentrums Sehen in Weimar, der Diesterwegschule, insbesondere um das Thema Leseförderung für blinde und sehbehinderte Kinder.
(9-15 Uhr, Diesterwegschule, Windmühlenstr. 17, 99425 Weimar)
- Am 17. Oktober präsentiert die DZB ihre Angebote für Betroffene und Angehörige in Bitterfeld. Die Regionalgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen-Anhalt veranstaltet hier eine Hilfsmittelausstellung.
(10-14 Uhr, Ärztehaus/Foyer, Bahnhofstr. 27, 06749 Bitterfeld)

Mit Aktionen in der jährlichen Woche des Sehens machen Selbsthilfeorganisationen und internationale Hilfswerke auf die Wichtigkeit des Sehvermögens, vermeidbare Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam (www.woche-des-sehens.de). „Für blinde und sehbehinderte Menschen ist es elementar, das Informationen für ihre Belange zugänglich gemacht werden. Mit speziell aufbereiteten Büchern können auch sie am literarischen Leben teilhaben“, so DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Wir sind froh, dass wir mit unserer traditionsreichen Arbeit ein großes Spektrum an Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen in Mitteldeutschland und weit darüber hinaus anbieten können. Das dies international nicht überall der Maßstab ist, auch darauf möchte die Woche des Sehens aufmerksam machen.“

Der „Internationale Tag des weißen Stocks“ zum Ende der Woche des Sehens am 15. Oktober weist insbesondere auf die weltweiten Probleme und Möglichkeiten für Blinde hin. Dem Aspekt der Teilhabe an elementaren Informationen für blinde Menschen im Ausland widmet sich ein Projekt des Städtepartnerschaft Leipzig-Addis Abeba e.V.. Gemeinsam mit der DZB wird derzeit eine tastbare Landkarte Äthopiens erarbeitet, die einem Schulprojekt in Addis-Abeba zur Verfügung gestellt werden soll (www.leipzig-addis-abeba.de).

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

04.09.2013: BLIND DATE: Deutsche Zentralbücherei für Blinde kennenlernen > Tag der offenen Tür am 7. September, Programm von 10 bis 16 Uhr

Wie sehen die Bücher aus, die Blinde lesen? Wie wird Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen überhaupt hergestellt? Zum Tag der offenen Tür in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig können große und kleine Besucher am 7. September dies und noch viel mehr in lockerer Atmosphäre erfahren.

Es gibt ein buntes Programm im historischen Haus der DZB von 10 bis 16 Uhr: „Besucher können die DZB wahrlich erleben“, versichert Direktor Thomas Kahlisch, selbst blind. „Bei Führungen sehen unsere Gäste, wie Blindenschrift entsteht und mit den Fingern tastend gelesen wird, wie bei uns Braillebücher oder Reliefs handwerklich hergestellt werden oder wie das Tonstudio Hörbücher produziert.“
Prämieren zum Tag der der offenen Tür in der DZB: Erstmals präsentiert die DZB eine Leipziger Gewässerkarte für Blinde – ein Auftragswerk von „Grüner Ring Leipzig“. Zudem wird ein erstes Exemplar des neuen Tastbuches der DZB für Kinder „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“ der Leipziger Filatow-Schule übergeben. Außerdem gibt es Ausstellungen, ein Themen-Spezial zu „Zauber der Gewürze“, Kulinarisches und Live-Musik im Hof sowie Interessantes mehr. Das komplette Programm steht unter www.dzb.de.

„Wir freuen uns, am 7. September neue Bekanntschaften zu machen und auch alte Freunde zu treffen“, so Kahlisch. Treffpunkt für ein Blind Date: Deutsche Zentralbücherei für Blinde, Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig, Tram 3, 4, 7 oder 15, Haltestelle Leibnizstraße.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

13.06.2013: Nicht nur zum Tag der Musik: Noten für blinde Musiker aus der DZB

Vom 14. bis 16. Juni 2013 findet deutschlandweit der Tag der Musik unter dem Motto »Kulturelle Vielfalt live« statt. Auch blinde und sehbehinderte Menschen nehmen vielfältig am musikalischen Leben in Deutschland teil. Sie musizieren als Laien in Vereinen, Chören, Bands oder arbeiten professionell als Musiker, Sänger, Musikpädagogen, und -wissenschaftler. Wie sehende Musiker benötigen auch sie Noten – Noten in Brailleschrift.

In der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) können blinde Musiker Braillenoten kaufen oder ausleihen. Die Herstellung von Braillenoten hat hier eine langjährige Tradition. In vergangenen Zeiten übertrug man in langwieriger Handarbeit Noten in Brailleschrift. Heute bietet die DZB den schnellen und bedarfsgerechten Braillenoten-Service DaCapo für blinde Musiker an, der deutschlandweit einzigartig ist. Mit Hilfe einer im Haus entwickelten Spezialsoftware werden die eingescannten Noten in Braillenoten übertragen oder auch umgekehrt, Braillenoten in Noten für Sehende übersetzt. Es geht dabei nicht allein um ein Standardrepertoire: Blinde Musiker können zum Beispiel auch eigene Kompositionen und Arrangements übertragen lassen.
Die von DaCapo übertragenen Noten stellt die DZB allen Bibliotheksnutzern im Verleih kostenfrei zur Verfügung. Derzeit zählen mehr als 6200 Notentitel und musiktheoretische Werke zum Bestand der Musikalien-Bibliothek. Etwa 700 Titel werden zum Verkauf angeboten. Neben Klavier- und Orgelnoten, Notenwerken für Flöte und Violine finden blinde Musiker in der DZB eine umfangreiche Auswahl an Gesangsnoten. Das Spektrum reicht von der klassischen Musik bis zur Unterhaltungsmusik, von geistlicher Musik über Kammermusik bis hin zu Opern, von Wolfgang Amadeus Mozart über Igor Strawinsky bis hin zu Elton John und den Beatles.

Der Franzose Louis Braille (1809-1852), der 1825 die Blindenschrift entwickelte, jene Schrift aus sechs Punkten, die den Blinden das Lesen und Schreiben ermöglicht, erfand einige Jahre später auch eine ertastbare Notenschrift. Sein System von Noten-, Oktav- und Harmoniesymbolen basiert ebenfalls auf den sechs Punkten, funktioniert aber mit einer eigenen Bedeutung. Sämtliche Noten und Informationen wie Intervalle, Taktart, Satzbezeichnung und Tempo werden nach einer bestimmten Ordnung in eine für Blinde lesbare lineare Zeichenfolge gebracht. Heute ist Brailles Notenschrift, die international standardisiert wurde, für den blinden Musiker unerlässlich. Sie ermöglicht ihm, selbstständig Noten zu lernen und zu schreiben.

Anbei ein Notenbeispiel aus "Fuchs du hast die Gans gestohlen"

07.06.2013: DZB feiert mit Stiftung Lesen 25-jähriges Jubiläum // Literatur für Blinde und Sehbehinderte beim Lesefest im Schloss Bellevue

Die Stiftung Lesen feiert ihr 25-jähriges Bestehen: Am 10. Juni 2013 gibt es ein großes Lesefest im Garten von Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Joachim Gauck, der als Schirmherr der Stiftung begrüßt. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) zeigt hier in einer Leselounge ihre ausgewählte Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen.
DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind, ist mit vor Ort: „Blinden und Sehbehinderten Wege zu Büchern zu öffnen, ist unsere Aufgabe. Natürlich geht es neben der Produktion von Braille- oder Hörbüchern auch bei uns als Bibliothek darum, Lesefreude zu wecken und Lesekompetenz zu stärken – gerade bei jungen Lesern“, hält er fest. So überträgt die DZB die Stiftung-Lesen-Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ zum Welttag des Buches für blinde Leser. „Wir produzieren das Buch in Blindenschrift und verschenken es beispielsweise an Blindenschulen.“ Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Mitteldeutschland würdigte 2013 das Engagement der DZB mit einer Preisverleihung. „Das freute uns, denn durch unsere alljährliche Buchaktion wird der Welttag auch für blinde Kinder in Deutschland erlebbar“, unterstreicht Kahlisch und ergänzt: „Wir möchten auch Sehenden immer wieder veranschaulichen, wie blinde und sehbehinderte Menschen am literarischen Leben teilnehmen und sind deshalb gern beim Jubiläumsfest der Stiftung Lesen in Berlin dabei. Die von der Stiftung stets angesprochene Leselust erfüllt sich bei unseren Bücherfreunden einfach nur mit anderen Sinnen.“

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte. +++

05.06.2013: Sehbehindertentag: DZB im Gespräch zu TANZOFFENSIVE 2013 / THE SOUND OF IT im LOFFT

Das Auge ist das maßgeblichste Sinnesorgan, über das Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und so am Leben in allen seinen Facetten teilhaben. Auf die besonderen Belange sehbehinderter Menschen macht der Sehbehindertentag am 6. September aufmerksam. „Wenn der Sehsinn eingeschränkt ist oder fehlt, gilt es wahrlich mit anderen Augen zu sehen und Sinne wie Hören, Tasten oder Schmecken zu schärfen“, so DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind, und „Wenn sehende Menschen dieser Situation nachfühlen können, dann kann das eine wertvolle und nachhaltige Erfahrung sein. Deshalb möchte ich nach den Aufführungen von THE SOUND OF IT im Theater LOFFT auch mit Publikum und Choreografin ins Gespräch kommen. Was passiert im Dunkeln mit meinen Sinnen? – das ist ja eben die Idee zu diesem Tanzstück.“

Im Rahmen der TANZOFFENSIVE 2013 zeigt das Theater LOFFT am 6. September das Tanzstück THE SOUND OF IT der Choreografin Lucia Glass. Die Aufführungen um 19, 20 und 21 Uhr finden komplett im Dunkeln statt. Im Anschluss an die letzte Veranstaltung gegen 21.45 Uhr lädt das LOFFT zum Publikumsgespräch mit Lucia Glass und Thomas Kahlisch im Foyer. Infos: www.lofft.de

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

25.04.2013: DZB und Stadtbibliothek Leipzig laden ein: Prominente Lesung mit Sabriye Tenberken

Auf Einladung der DZB und der Stadtbibliothek Leipzig ist im April eine international namhafte Autorin zu Gast in Deutschland:

Sabriye Tenberken wird am 26. April um 19 Uhr im Oberlichtsaal der Stadtbibliothek aus ihrem Buch „Das siebte Jahr. Von Tibet nach Indien.“ lesen.

Lesen? Frau Tenberken ist blind. Und das verbindet die Autorin mit den zahlreichen Nutzern der DZB. Hier wird Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich gemacht, die mit anderen Sinnen lesen. Sie tasten die Bücher in Brailleschrift oder genießen sie als Hörbuch.
Wir freuen uns sehr, dem Publikum bei einer spannenden Buchpräsentation mit passenden Filmsequenzen einen kleinen, aber umso positiveren Einblick in die Welt blinder Menschen geben zu können.


Sabriye Tenberken, geboren 1970, erblindete mit zwölf Jahren. Sie engagiert sich seit 1998 zusammen mit Paul Kronenberg für das von ihnen gegründete Blindenzentrum in Lhasa und eines im südindischen Kerala sowie die weltweite Arbeit für Blinde mit ihrer Organisation „Braille ohne Grenzen“. Sabriye Tenberken wurde für ihre Arbeit u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihr aktuelles Buch berichtet von einer dramatischen Bergbesteigung im Himalaya und vielen anderen Abenteuern der mutigen Frau.
Mehr Infos: www.braillewithoutborders.org

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte. Mehr Infos: www.dzb.de

22.04.2013: DZB freut sich auf Besuch zur Fachmesse SightCity und auf chinesische Delegation

Vom 24. bis zum 26. April findet in Frankfurt a. M. Deutschlands größte jährliche Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel statt – die SightCity. Hier präsentiert die Deutsche Zentralbücherei für Blinde ihre aktuellen Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen. „Auf der SightCity gibt es immer gute Möglichkeiten der direkten Information und der Begegnung sowohl mit Betroffenen als auch mit anderen Ausstellern, die mit ihren Produkten das Leben von Blinden und Sehbehinderten erleichtern oder verschönern“, schätzt DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind, das Engagement.
Aus der jüngsten Produktion der DZB wird zum Beispiel Literatur für blinde Kinder vorgestellt, etwa Braillebücher aus der DZB-Reihe „Mini-Pocket“ oder ausgewählter Lesespaß aus den Empfehlungen des „Leipziger Lesekompass“. Eine Besonderheit ist sicher das neue Tastbuch "Die geheimnisvolle Spur": Dessen aufwendige Herstellung mit unterschiedlichsten Materialien schult den Tastsinn blinder und sehbehinderter Kinder. Frühzeitig wird so das Interesse an Büchern, an der Brailleschrift geweckt und viele Dinge können entdeckt und bewegt werden.

Chinesen besuchen DZB und Messe
Anlässlich der SightCity sind Vertreter der Braille Press China zu Gast in Deutschland und folgen vorab einer Einladung, die DZB in Leipzig zu besichtigen. Thomas Kahlisch freut sich auf den Besuch: „Es ist natürlich interessant, sich mit dieser großen Institution auszutauschen und voneinander zu lernen.“ Braille Press China unterstützt u. a., ähnlich wie die DZB, alle chinesischen Blinden (weit über 5 Mio.) mit kulturellen Gütern, veröffentlicht Braille-, Hörbücher oder auch Software, und unterhält die Nationale Braille Bibliothek.

Alle Besucher der SightCity sind herzlich an den Stand H1 im Frankfurter Sheraton Airport Hotel eingeladen. Hier ist die DZB gemeinsam mit der Westdeutschen Hörbücherei und der Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen e. V., Medibus vor Ort.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend.
In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.
Mehr Infos: www.dzb.de

19.04.2013: Welttag des Buches: DZB schenkt blinden Kindern eine Geschichte

„Ich schenk dir eine Geschichte“ heißt es in diesem Jahr wieder zum Welttag des Buches am 23. April. Damit auch blinde Kinder am Lesefest teilnehmen können, vor allem aber, damit deren Freude am Lesen geweckt und gefördert werden kann, hat die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) das Buch in Blinden- bzw. Brailleschrift übertragen und verschenkt es deutschlandweit an Blindenschulen oder Vereine. „Wir haben rund 190 Exemplare des Buches aus der Produktion der DZB an die Besteller aus ganz Deutschland gesandt“, so DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind.

Der mitteldeutsche Landesverband des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels würdigt in diesem Jahr das Engagement der DZB mit einem Förderpreis, der mit 250 Euro dotiert ist. „Das freut uns, denn durch unsere alljährliche Aktion wird der Welttag des Buches auch für blinde Kinder erlebbar“, unterstreicht Kahlisch. Das kostenlose Buch für blinde Kinder wird auch durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins „Freunde der DZB e. V.“ ermöglicht (www.freunde-der-dzb.de).

Die Kinder dürfen sich auf das spannende Buch „Der Wald der Abenteuer“ freuen. In diesem erzählt der renommierte Autor Jürgen Banscherus „…von Angst und Mut, vom Gewinnen und Verlieren, von Dunkelheit und Licht…“ und „lädt die jungen Leserinnen und Leser ein, sich ... auf eine abenteuerliche Reise in die Nacht zu begeben.“ Ein fesselndes Buch, das die Lust am Lesen weckt!

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Lesen, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des cbj Verlags.


Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

13.03.2013: Anders lesen: Die DZB auf der Leipziger Buchmesse 2013

Vom 14. bis 17. März präsentiert die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) auf der Leipziger Buchmesse ihre speziellen Angebote: »Als traditionsreiches Haus in Leipzig schaffen wir Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen, die eben mit anderen Sinnen lesen«, so DZB-Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. Die Bücher und Zeitschriften aus der Produktion der DZB können als Braille-Ausgabe tastend gelesen oder als DAISY-Hörbücher gehört werden. »Zur Buchmesse zeigen wir Werke, die es neu bei uns in der Bibliothek und im Verkauf gibt. Wir freuen uns auf Besuch an unserem Stand B 311 in Halle 3 und den Kontakt zu Literaturinteressierten und Verlagen.«

»Leipzig liest« in der DZB
»Leipzig liest« und die DZB präsentieren dazu im Völkerschlacht-Jubiläumsjahr »Die Sachsen und Napoleon – ein Stimmungsbild 1806-1813« in Lesung und Gespräch mit dem Buchautor Dr. Roman Töppel. »In dem Werk, das es in der DZB auch als Hörbuch gibt, wird das Leben und Leiden der sächsischen Bevölkerung während Besatzung und Krieg sehr bewegend dokumentiert«, so Kahlisch. »Gäste sind am 15. März um 18 Uhr herzlich in die DZB eingeladen!«
Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde befindet sich in der Gustav-Adolf Straße 7, 04105 Leipzig (Tram Haltestelle Leibnizstraße, Parkmöglichkeiten gibt es u. a. auf dem Hof).

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei (gegründet 1894) und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Die DZB ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Produktionszentrum für Braille- und Hörbücher, Reliefs, Noten und vieles mehr. Dabei ist sie im deutschsprachigen Raum führend. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

Kontakt:
Ronald Krause
PR-Referent
Telefon: 0341-7113-239
E-Mail: Ronald.Krause@dzb.de
www.dzb.de

03.01.2013: Welt-Braille-Tag: Punktschrift macht Leben von Blinden leichter

Am 4. Januar 1809 wurde in Frankreich Louis Braille geboren. Sein 1825 entwickeltes Punktschriftsystem wird heute von Blinden und stark Sehbehinderten in aller Welt genutzt – ein guter Grund für einen Gedenktag, unterstützt durch die Weltblindenunion. Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei und die einzige in den neuen Bundesländern, die Literatur in Brailleschrift anbietet. „Die DZB widmet sich bereits seit über einhundert Jahren der Her- und Bereitstellung von Literatur und Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen“, so ihr Direktor Dr. Thomas Kahlisch, selbst blind. „Insgesamt bieten wir unseren Nutzern rund 16.000 Bücher und mehr als 6.000 Noten in Punktschrift. Mit dieser breiten Auswahl im Verleih und auch im Verkauf ermöglichen wir Blinden und sehbehinderten Menschen die Teilhabe am literarischen Leben und Bildung. Unser Ziel ist es, noch mehr Nutzer an die wachsenden Angebote der DZB heranzuführen.“ Die in der DZB bei der Herstellung von Büchern verwendete Brailleschrift arbeitet mit sechs Punkten, die von hinten in das Papier geprägt werden, so dass sie als Erhöhung mit den Fingerspitzen abgetastet also gelesen werden können.

Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig

Die DZB, gegründet 1894, ist nicht nur Bibliothek, sondern auch Verlag und Produktionszentrum für Blindenschrift- und Hörbücher sowie tastbare Reliefs. Zudem gibt es einen Übertragungsservice für Blindenschriftnoten DaCapo und das Beratungszentrum für blinde und sehbehinderte Computer- und Mediennutzer LOUIS. Die DZB Leipzig nimmt im deutschsprachigen Raum eine führende Stellung in der modernen Informationsversorgung für blinde und sehbehinderte Menschen ein. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen und rund 500.000 Sehbehinderte.

Öffentlichkeitsarbeit der DZB neu besetzt

Seit Anfang Dezember 2012 trägt Ronald Krause die Verantwortung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DZB. Ronald Krause, geboren 1974, studierte an der Universität Leipzig Kommunikations- und Medienwissenschaften und kann in seinem Bereich auf langjährige Berufserfahrungen zurückgreifen.


Kontakt DZB, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ronald Krause, PR-Referent
Telefon 0341 7113-239, E-Mail presse@dzb.de

29.11.2012: Festlicher Abschluss des »Leibniz-Projektes« der DZB

Das »Leibniz-Projekt« - ein Projekt der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig zur Aufbereitung von Fach- und Sachbüchern für blinde und sehbehinderte Menschen – findet Ende Dezember 2012 seinen vorläufigen Abschluss.
Am 3. Dezember 2012, dem Internationalen Tag der behinderten Menschen findet dazu eine festliche Abschlussveranstaltung in der Villa Rosental statt.
Mitglieder des Projektteams und Mitarbeiter des Hauses werden an diesem Tag geladenen Gästen aus Politik und Wissenschaft Ergebnisse des Projektes präsentieren, aber auch die Gelegenheit nutzen, um sich mit den Gästen über Fachthemen auszutauschen und über den Fortgang der Entwicklung zu informieren.

In Deutschland können nur ca. 2000 der über 100000 jährlichen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, einschließlich Romane und Kinderbücher, für Blinde und Sehbehinderte übertragen werden. Um wie viel schwieriger, zeit- und arbeitsaufwändiger ist die Übertragung von hochstrukturierten Fachtexten mit Fachtermini, Formeln, Tabellen oder Diagrammen? In bisher dreijähriger Projektarbeit wurden digitale Werkzeuge entwickelt, die eine automatisierte Layoutanalyse von Strukturen ermöglichen. Mit dem Editor entstand ein Korrektur- und Strukturierungswerkzeug, das Bilddaten automatisch verarbeitet und in der Zukunft einen medienübergreifenden Produktionsablauf in unserem Haus gestattet. Vernetzungen mit Verlagen und Projekten ähnlicher Fragestellung/Zielsetzung konnten während der »Leibniz«-Projektarbeit ausgebaut werden. »libreka!«, einer der festen Kooperationspartner, wird die Weiterentwicklung der Themen auch über das vorläufige Ende des Projektes hinaus weiter unterstützen.

Im Frühjahr 2013 ist geplant, die entwickelten Werkzeuge in die Abteilung Blindenschriftherstellung einzuführen, wo sie den Praxistest der laufenden Produktion bestehen müssen und im Produktionsalltag weiterentwickelt werden können.

Pressekontakt
Heidrun Güntzel | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Telefon: 0341 – 7113239
E-Mail: heidrun.guentzel@dzb.de

10.10.2012: Make-up-Workshop für blinde und sehbehinderte Frauen am 15. Oktober in der DZB

Zum Abschluss der Woche des Sehens, am Tag des Weißen Stockes am 15. Oktober findet in den Räumen der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB] ein Make-up-Workshop für blinde und sehbehinderte Frauen statt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Kosmetiker/-innen e. V. wird in der Zeit von 14.00 bis 17.30 Uhr blinden und sehbehinderten Frauen in Leipzig Handwerkszeug vermittelt, das es ihnen ermöglicht, ein positives Gefühl für ihre optische Wirkung zu erlangen.
Im Jahr 2005 baten blinde, berufstätige Frauen den Star-Visagisten René Koch um eine Make-up-Schulung. Sein erster Workshop in Berlin wurde mit großem Erfolg und großer Resonanz durchgeführt.
Auch für Leipzig wird ein weiteres Ziel der Veranstaltung sein, ein Netzwerk von Kosmetikerinnen in der Stadt aufzubauen, die fachlich und einfühlsam den Frauen mit Rat und Tat in Sachen Schönheit zur Seite stehen können.

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Heidrun Güntzel | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig [DZB]
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27.08.2012: Tag der offenen Tür am 8. September in der DZB

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig öffnet am Samstag, den 8. September, ihre Türen. Interessierte Besucher werden durch das gesamte Haus geführt und erfahren dabei alles über das Geheimnis der Blindenschrift, über Druck und Buchbinderei, Reliefherstellung, das Tonstudio und die Möglichkeit, Noten auch für Blinde lesbar zu machen.
Unter dem Motto des Tages »Natur be-greifen« präsentiert die DZB ihren neuen Reliefwandkalender und andere Verlagsprodukte. Die Wolfsregion Lausitz stellt sich mit einem Vortrag und Anschauungsmaterial vor. Ein Thema, das seine Fortsetzung in der szenischen Lesung mit Anne Loch unter dem Titel »Der Wolf und andere Zweibeiner« findet. Eine Gewürzhändlerin aus Leipzig macht Natur für die Besucher riech- und kostbar.
Zahlreiche Hilfsmittelanbieter aus ganz Deutschland und Verbände der Selbsthilfe werden sich, ihre Produkte und Angebote im Haus vorstellen.
Auch für Kinder sind zahlreiche Aktivitäten geplant, die die Welt blinder und sehbehinderter Menschen für sie erfahrbar machen.
Größere Gruppen werden um Anmeldung unter der Rufnummer 0341-71130 oder unter info@dzb.de.
Weitere Infos unter www.dzb.de

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Heidrun Güntzel | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
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09.07.2012: Eröffnung der Sonderausstellung »Bild-Abbild-Natur«

Am 15. Juli 2012, 11 Uhr, öffnet im Naturkundemuseum Leipzig eine Sonderaustellung ihre Pforten, die in Zusammenarbeit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig mit dem Naturkundemuseum entstand.
Seit 32 Jahren erscheinen in der DZB Reliefwandkalender sowohl für blinde als auch sehende Menschen.
Von ihrer hohen künstlerischen wie handwerklichen Qualität zeugen viele Auszeichnungen, zuletzt bei der Internationalen Kalenderschau 2012. Auffallend bei der Betrachtung der verschiedenen Kalenderthemen über die lange Zeit ist der immer wieder auftauchende Bezug zur Natur. Was lag also näher, als eine Zusammenarbeit mit den Experten des Naturkundemuseums Leipzig?
Der nun erschienene Kalender „Natur be-greifen“ zeigt ein breites Spektrum an naturkundlichen Exponaten aus Geologie, Botanik und Zoologie.
Durch die Ausstellung eröffnet sich die Möglichkeit, nicht nur ein Bild der Natur, das für Blinde und Sehende geschaffen wurde, zu betrachten, sondern auch die Exponate aus der Natur in der Realität anfassen, begreifen und bestaunen zu können.
Die Entstehung eines Reliefwandkalenders ist nachvollziehbar dargestellt. Von der ersten Idee über die Erarbeitung einer Matrize, dem Tiefziehen der Relieffolie bis hin zur buchbinderischen Verarbeitung.
Die Gemeinschaftsausstellung der beiden Leipziger Institutionen läuft bis zum
16. September 2012. Sie wird am 15. Juli, 11 Uhr, eröffnet und steht ab 13 Uhr allen Interessierten offen


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17.04.2012: Aktion der DZB zum Welttag des Buches am 23. April

Seit 1996 verschenken der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen zum UNESCO-Welttag des Buches am 23. April bundesweit unter dem Titel „Ich schenk dir eine Geschichte“ Bücher an Schüler und Schülerinnen.
Zum sechsten Mal ermöglicht die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig auch blinden und sehbehinderten Kindern die Teilhabe an dieser Aktion zur Leseförderung.
Durch die großzügige Finanzierung des Fördervereins »Freunde der DZB e. V.« konnten 21 2000 Buchseiten in Blindenvoll- und Kurzschrift gedruckt und gebunden sowie auch ein digitales E-Braille erstellt werden. So ist es auch Kindern, die den Schwarzdruck nicht lesen können, möglich, an diesem Lesefest teilzuhaben und das zeitgleich mit allen anderen Kindern.
In diesem Jahr besteht das Welttagsbuch nicht aus einer Geschichten- Anthologie namhafter Autoren, sondern ist ein spannender Kurzroman der Schriftstellerin Christine Fehér.
Mit den Kindern von „Wir vom Brunnenplatz“ erleben die Leser, dass durch Freundschaft und Zusammenhalt auch die gefährlichsten Situationen zu meistern sind.
Für dieses besondere Lesevergnügen gehen die Bücher termingerecht von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig in diesen Tagen an interessierte Blindenschulen in Deutschland.

Kontakt DZB Leipzig
Heidrun Güntzel | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0341-7113 239 | E-Mail Heidrun.Guentzel@dzb.de

06.03.2012: Aktivitäten der DZB (Leipzig) zur Buchmesse

Vom 15.03.-18.03.2012 ist auch die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig wieder Aussteller auf der Leipziger Buchmesse. Am Stand B307 in Halle 3 haben Sie Gelegenheit, »Trust in Taste«, das Kochbuch für Blinde und Sehende, das erste »Kamasutra« der Welt für Blinde und schließlich auch den Relief-Wandkalender »Chinesische Tierkreiszeichen« in Ruhe durchzublättern. Der Kalender entstand in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut Leipzig und errang auf der Internationalen Kalenderschau 2012 eine Silbermedaille. Es können Neuerscheinungen und Angebote unseres Verlages im gewohnt breiten Spektrum entdeckt werden - neue Kinderbücher, das vielfältige Kalenderangebot und verschiedenste Punktschrift- und Hörbücher aus Belletristik und dem Sachbuchbereich.
Im Rahmen des weltgrößten Lesefestes »Leipzig liest« findet am 16.03., ab 18.00 Uhr, eine Lesung in den Räumen der DZB statt. Wir erwarten in unserem Haus eine größere Abordnung von Wikipedianern, die uns vergnüglich »Alles über Wikipedia« erzählen und uns hinter die Kulissen der weltgrößten Enzyklopädie gucken lassen. Das Buch »Alles über Wikipedia« erschien bei Hoffmann und Campe. Eine barrierefreie Version wird in unserem Hause erstellt und liegt an diesem Tag vor.

Pressekontakt:
Heidrun Güntzel | PR-Referentin
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Gustav-Adolf-Str.7
04105 Leipzig
Telefon: (0341) 7113-239
E-Mail: heidrun.guentzel@dzb.de

02.02.2012: »Ein Herz für Tiere« ab März als Hörzeitschrift

Ab März 2012 bietet die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) eine neue Hörzeitschrift an. Europas größte Tierzeitschrift »Ein Herz für Tiere« als Hörfassung im Daisy-Format ist im Jahresabonnement für 36 € erhältlich.
Dieses Magazin berichtet aus der Tierwelt, macht Lust aufs Haustier, informiert über Neuestes aus der Wissenschaft und Tiermedizin und gibt Tipps zum Tierrecht.
Aber auch Beobachtungen wildlebender Tiere, den Kampf um Tierschutz weltweit, Vorstellungen von Tierparks und Zoos thematisiert diese Zeitschrift.
Ein »Herz für Tiere« wendet sich an alle großen und kleinen Tierhalter und Tierfreunde. Mit einem modernen, klaren Auftritt, der die Informationen fachlich kompetent und verständlich präsentiert, und einer ausgewogenen Themenmischung spricht das Magazin die ganze Familie an.

Wir senden Ihnen gern ein kostenloses Probeexemplar zu!

Verkaufskontakt:
Sylvia Thormann
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Telefon: 0341/ 7113 120 (oder -119, -118, -117, -116, -115)
E-Mail: abo@dzb.de

03.10.2011: Braille21 mit gemeinsamer Motette von Pro Puncto und Thomanerchor beendet

Der Weltkongress Braille21 ging am Freitag, den 30. September 2011 erfolgreich zu Ende. Zum Abschluss traten in einer öffentlichen Motette in der Leipziger Thomaskirche das Blinden-Musikensemble Pro Puncto und die berühmten Thomaner des gleichnamigen Chores vor interessiertem Publikum auf.

Fotos von dieser Veranstaltung sowie weitere Fotos von der gesamten Braille21-Woche finden Sie online im Presseportal der DZB Leipzig.

30.09.2011: Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« endet heute

Mit der öffentlichen Motette in der Thomaskirche, bei der das blinde Gesangsquartett »Pro Puncto« gemeinsam mit dem Thomanerchor auftreten wird, endet heute der Weltkongress Braille21 in Leipzig. Der dreitägige Fachkongress zeigte in seinen zahlreichen Veranstaltungen, wie vielseitig die Brailleschrift eingesetzt werden kann. Dazu wurde der Dialog der Blindeneinrichtungen aus der ganzen Welt intensiviert, insbesondere zu den Entwicklungsländern. Am Donnerstag hatte ferner die Weltblindenunion die Swedish Library of Braille and Talking Books für PEF (Portable Embosser Format) mit dem Braille-Award prämiert.

Mehr als 400 Experten aus 49 Ländern haben von Mittwoch bis Freitag in Leipzig über die Zukunft der Blindenschrift diskutiert. Nicht nur Teilnehmer aus den Industrieländern hatten die Möglichkeit daran teilzuhaben. Der von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) organisierte Weltkongress Braille21 konnte es – durch die großzügige Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der Christoffel-Blindenmission (CBM) und der Herbert Funke-Stiftung – auch Vertretern aus den Entwicklungsländern ermöglichen, zu der mehrtägigen Kongressveranstaltung zu reisen. So wurden Teilnehmern aus Ländern wie Äthiopien, Peru oder Kenia, die Reisekosten erstattet.

Dieser globale Austausch ist aus Sicht von Elke Dittmer (Norddeutsche Blindenhörbücherei e. V. und Vorsitzende MEDIBUS e.V.) hervorzuheben, denn im Rahmen von Braille21 zeigte sich, wie wichtig die Vermittlung der Blindenschrift gerade in diesen Ländern ist und wie groß die Unterschiede zu den Industrieländern sind: »Im reichen Europa diskutieren wir aktuell darüber, ob es noch zeitgemäß ist, für blinde Menschen Braille auf Papier zu drucken. Wie wichtig dies auch heute noch ist, beweisen die Teilnehmer aus Asien oder Afrika, die so emotional über Braille auf Papier sprechen. Damit haben diese die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen oder zu studieren und so ihr Leben erfolgreich zu bestreiten. Die Begeisterung dieser Menschen, die mit so kleinen und einfachen Mitteln agieren, ist wahrlich ansteckend.«

Auch die Amerikanerin Dr. Judith Dixon (Referentin für Kundenbeziehungen beim »National Library Service National Library Service for the Blind and Physically Handicapped«, Washington D.C./USA), die Braille21 mit einer Keynote zur Globalen Bibliothek am Mittwoch eröffnet hatte, kann viele neue Impulse für ihre weitere Arbeit mitnehmen: »Ich hätte nie gedacht wie viele Methoden es gibt, um Braille zu lehren – insbesondere für Erwachsene. Viele Menschen gehen immer noch davon aus, dass man Braille nur als blindes Kind erlernen kann. Es gab bei Braille21 sehr viele Präsentationen die gezeigt haben, wie viele Strategien es gibt, um die Punktschrift gerade auch älteren Menschen erfolgreich beizubringen. Braille ist für Menschen jeden Alters relevant.«

Weitere wichtige Themen bei Braille21 waren der weltweite Einsatz der Braille-Notenschrift und die Bedeutung der Blindenschrift für taubblinde Menschen.

Die Weltblindenunion (www.worldblindunion.org) – die global agierende Organisation blinder und sehbehinderter Menschen – hat im Rahmen vom Weltkongress Braille21 in Leipzig den WBU Braille21 Award verliehen. Dabei wurde die Swedish Library of Braille and Talking Books für ihr PEF (Portable Embosser Format) prämiert. Das digitale Format ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit weltweit garantiert werden kann.

Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig) bewertet diese Entscheidung als wegweisend: »Damit hat die Weltblindenunion ein ganz klares Zeichen für die digitale Welt gesetzt. PEF bedeutet, dass man einen Braille-Text auf jeden Blindenschriftdrucker der Welt ausdrucken kann. Dieses Format ist sehr gut dazu geeignet Informationen auszutauschen, was wiederum den grenzübergreifenden Austausch unterstützt.«

28.09.2011: Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« erfolgreich gestartet

Mit einer großen Präsenz an Vertretern aus Politik und der Blinden- und Selbsthilfe wurde am Morgen offiziell der Weltkongress „Braille21 – Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert“ eröffnet. Über 400 Teilnehmer aus 49 Ländern reisten nach Leipzig, um sich vom 28. bis 30. September 2011 über die Zukunft der Brailleschrift auszutauschen. Ziel ist es, künftig mehr Informationen in Blindenschrift verfügbar zu machen, die Büchernot zu beseitigen und den Zugang zu Bildung für jeden Menschen bezahlbar zu machen. Organisiert wird „Braille21“ von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig, präsentiert von der Weltblindenunion.

Die Schirmherrin des Weltkongresses „Braille21“, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sandte herzliche Grüße und betonte in ihrem schriftlichen Grußwort: „Die Braille-Schrift ist eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe an Bildung und Information, in Beruf und Gesellschaft. Damit umfassende Teilhabe Realität wird, haben wir in Deutschland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Letztlich geht es darum, allen Menschen – unabhängig von Behinderungen – Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu bieten.“

Frau Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, lobte den Gastgeber DZB Leipzig in ihrer Eröffnungsrede: „Die hier vorgehaltenen Kompetenzen sind auch keineswegs eine exotische Nische des Bibliothekswesens, sondern sie gehen uns alle an, die uns die Teilhabe aller Menschen an Kultur und Information am Herzen liegt. Ich möchte deshalb diese Einrichtung auch ermutigen, sich engagiert und ideenreich den aktuellen Anforderungen entsprechend weiter zu entwickeln.“

Weitere Redner, wie Maryanne Diamond (Präsidentin der Weltblindenunion), Jahawar Lal Kaul (Vorsitzender des Welt-Braille-Rates), Renate Reymann (Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V.) sowie Peter Osborne (Royal National Institute of Blind People) komplettierten die eindrucksvolle Riege der Eröffnungsredner.

In ihrer Keynote über „Braille, Bildung und Bibliotheken“ referierte die international anerkannte Braille-Expertin Dr. Judith Dixon über die Chancen und Herausforderungen einer globalen Bibliothek: „Als ich das erste Mal mit Braille in Berührung kam, war ich so begeistert. Endlich konnte ich auch das lesen, was Sehende lasen und konnte selbst schreiben“, schwärmte die US-Amerikanerin. „Seitdem halte ich die Brailleschrift für die zuverlässigste Art, zu kommunizieren und mich weiterzubilden.“ Mit den Teilnehmern des Braille21-Weltkongresses ist sie einig: „Wir brauchen Braille und müssen das Wissen darüber weitergeben!“

Die nachfolgenden Vorträge und Workshops zeigten das große Wissensspektrum an Themen rund um die Blindenschrift. „Braille-Leseverhalten von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen“ über „Universelles Design“ bis hin zu Braille in Entwicklungsländern. Innovative Ideen zur Brailleschrift wurden sichtbar. So förderte der Weltkongress „Braille21“ bereits am ersten Tag den Austausch über die Schrift, die von dem Franzosen Louis Braille erfunden wurde. Auch in den kommenden Tagen werden viele internationale Experten über die unterschiedlichen Arten der Brailleschrift referieren. So wird es beispielsweise darum gehen, wie Braille mit dem Hörbuchformat DAISY gelehrt werden kann, wie Braille in Äthiopien wahrgenommen wird und wie die künftige gemeinsame Braille-Mathematik-Schrift für Flämische Studenten aussehen könnte. Am Freitag, den 30. September, wird Peter Hepp in der zweiten Keynote über die Bedeutung der Brailleschrift für taubblinde Menschen informieren. Hepp ist selbst taubblind und aufgrund seiner Arbeit mit taubblinden Menschen ein bekannter Experte auf diesem Gebiet.

27.09.2011: Weltkongress Braille21 – Braille-Tag in Deutschland am 27. September 2011 erfolgreich gestartet

Der Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« hat am Vormittag mit dem öffentlichen Braille-Tag in Deutschland in Leipzig erfolgreich begonnen. Noch bis 16 Uhr können blinde, sehbehinderte und sehende Menschen die zahlreichen Veranstaltungen im Zentralcampus sowie auf dem Augustusplatz besuchen. Ab morgen diskutieren im Rahmen des internationalen Fachkongresses mehr als 400 Experten aus 49 Ländern über die Zukunft der Blindenschrift. Die Schirmherrin von Braille21 ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Vom 27. September bis zum 30. September 2011 lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB Leipzig) zu Braille21 ein. Zum Auftakt findet heute der öffentliche Braille-Tag in Deutschland statt, der vielseitige Einblicke zum Thema Blindheit und Braille bietet. Dr. Thomas Kahlisch (Direktor der DZB Leipzig) ist von der Resonanz der ersten Stunden begeistert: »Ich freue mich außerordentlich über das große Interesse zu unserer Braille21-Auftaktveranstaltung. Unsere Gäste kommen aus ganz Deutschland. Dazu sind bereits heute viele internationale Gäste vor Ort, was zeigt wie wichtig unser Engagement für die Blindenschrift ist. Das ist ein großer Ansporn für unsere weitere Arbeit.«

Bereits am Vormittag fanden zahlreiche gut besuchte Workshops, Fachvorträge sowie das Braille-Lehrer-Forum statt. So besuchten bis zu den Mittagsstunden mehr als 400 Teilnehmer die zahlreichen Veranstaltungen. So auch die Geschäftführerin des Berufsförderungswerk (BFW) Halle Kerstin Kölzner: »Ich war bereits bei mehreren Veranstaltungen, unter anderen beim Workshop Effektives Lesen mit Rosemarie Lüthi. Es hat Spaß gemacht die Fachkompetenz ein Stück auszubauen, indem man erlebt wie viele Möglichkeiten es gibt mit Braille umzugehen.«

Noch bis 16 Uhr können Interessierte die Veranstaltungen im Zentralcampus sowie auf dem Augustusplatz besuchen. Die Abschlussveranstaltung »Braille goes Germany« (15-17 Uhr im Hörsaal 9 im Zentralcampus der Universität Leipzig) beschließt den Braille-Tag mit zwei Gesprächsrunden zur aktuellen Situation der Brailleschrift in Wissenschaft, Technik und Anwendung. Dazu findet das Finale des Leseworkshops für Schüler statt.

Morgen beginnt dann der Weltkongress Braille21, an dem bis Freitag mehr als 400 Experten aus 49 Ländern über die Zukunft der Blindenschrift diskutieren. So ist die Amerikanerin Dr. Judith Dixon, die die internationale Fachtagung mit ihrer Keynote eröffnen wird, bereits am Vortag des Weltkongresses voller Vorfreude: »Es werden so viele Experten aus der ganzen Welt teilnehmen. Es wird aufregend diese Menschen zu treffen und dabei zu lernen, wie Braille in der ganzen Welt genutzt wird.« Judith Dixon ist Referentin für Kundenbeziehungen beim »National Library Service National Library Service for the Blind and Physically Handicapped« in Washington D.C./USA. In ihrem Eröffnungsbeitrag wird Sie über die Chancen und Herausforderungen einer Globalen Bibliothek für Braille-Leser sprechen.

Erste druckfähige Fotos zum Braille-Tag in Deutschland finden Sie im Presseportal der DZB Leipzig unter: www.dzb.de/presseportal/fotoarchiv.html

26.09.2011: Braille21 - »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« startet am Dienstag, den 27. September 2011.

Der von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) organisierte Weltkongress Braille21 – »Innovationen in Braille im 21. Jahrhundert« startet am Dienstag, den 27. September 2011, mit dem öffentlichen Braille-Tag in Deutschland. Vom 28. bis zum 30. September werden am Zentralcampus der Universität Leipzig mehr als 400 Teilnehmer aus 49 Ländern am ausgebuchten Weltkongress Braille21 teilnehmen und über die Zukunft der Blindenschrift diskutieren. Die Schirmherrin von Braille21 ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Braille-Tag in Deutschland am 27. September 2011:
Am 27. September lädt die DZB Leipzig von 10 bis 17 Uhr ganz herzlich zum Braille-Tag in Deutschland im Zentralcampus der Universität Leipzig ein. So werden beim Markt der Möglichkeiten an 21 Ständen individuelle und innovative Ideen rund um die Brailleschrift präsentiert. Außerdem können die Besucher zahlreiche neue Produkte rund um die Punktschrift, im Rahmen der mit 32 Ausstellern ausgebuchten Hilfsmittelstellung, kennen lernen.

Braille21 – Weltkongress vom 28. bis zum 30. September 2011:
Die Weltblindenunion fordert, dass mehr Informationen in Brailleschrift verfügbar werden, die Büchernot endlich beseitigt wird und Zugang zu Bildung für jeden Menschen bezahlbar ist. Aus diesem Grund kommen von Mittwoch bis Freitag zahlreiche Experten und engagierte Freunde und Förderer des Louis Braille-Alphabets aus der ganzen Welt hier in Leipzig zusammen, um sich über Innovationen, Entwicklungen, aber auch Anforderungen auszutauschen, die Menschen mit Sehverlust eine Zukunft geben.

23.09.2011: Musik verbindet Blinde und Sehende

Am kommenden Freitag, den 30. September 2011 um 18 Uhr wird die Motette des Thomanerchores in der Leipziger Thomaskirche eine ungewöhnliche Ergänzung erhalten. Das Blinden-Gesangsquartett „Pro Puncto“ unterstützt den weltweit bekannten Knabenchor. Zu hören wird eine Uraufführung des Stückes „Ebed Jahwed – Der Knecht Gottes“ des Thüringer Komponisten Joachim Beez sowie Werke von Mendelssohn, Rheinberger, Palestrina und di Lasso sein. Die Aufführung bildet den Abschluss des Weltkongresses Braille21, der sich mit Innovationen in Blindenschrift im 21. Jahrhundert beschäftigt. Organisiert wird Braille21 durch die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig.

Beide Ensembles kommen aus unterschiedlichen Kontexten. Die Liebe zur Musik vereint sie. Zum Thomanerchor, der im kommenden Jahr seinen 800. Geburtstag feiert, gehören derzeit knapp 100 Knaben und junge Männer im Alter von neun bis 18 Jahren. Durch eine intensive musikalische Ausbildung erreicht dieser Chor ein weltweit anerkanntes Spitzenniveau. Berühmtester Vorgänger des heutigen Thomaskantors Georg Christoph Biller war Johann Sebastian Bach. Sein Grab befindet sich in der Thomaskirche.

Das Ensemble „Pro Puncto“ bilden vier blinde Berufsmusiker. Ihre Wirkungsstätten sind in ganz Deutschland verteilt. Sopranistin Gabriele Firsching unterrichtet Musik am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg. Bariton Mathias Gampe ist Kirchenmusiker und Orgellehrer im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr. Sopranistin Bernadette Schmidt arbeitet als Kantorin im sächsischen Schirgiswalde und Bariton Lothar Littmann ist freiberuflicher Konzertsänger und Gesangspädagoge in Oldenburg. Er ist auch als Notenkorrektor in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) tätig.

Grundlage des gemeinsamen Musizierens ist die Kenntnis der Braillenotenschrift, die es ihnen ermöglicht, sich neue Stücke professionell anzueignen. Braillenoten erhalten sie zum Beispiel aus der DZB Leipzig. Hier gibt es seit 2003 den Braillenotenservice „DaCapo“. Er bietet eine schnelle Übertragung, den Verkauf und die Ausleihe von über 5.500 Musikalien an. So gelingt es, dass Blindsein in den Hintergrund tritt, wenn der Gesang von Thomanern und „Pro Puncto“ in der Thomaskirche erklingt.

Hintergrund: Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Der Weltkongress »Braille21« wird von der DZB Leipzig veranstaltet. Diese widmet sich seit über einhundert Jahren der Her- und Bereitstellung von Literatur und allgemeinen Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen. Bereits 1894 gegründet, ist die DZB Leipzig Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. Unter ihrem Dach beherbergt sie heute neben einer Bibliothek einen Verlag, ein Produktionszentrum für Blindenschrift- und Hörbücher sowie Reliefs, den Übertragungsservice für Blindenschriftnoten DaCapo und das Beratungszentrum für blinde und sehbehinderte Computer- und Mediennutzer LOUIS. Die DZB Leipzig nimmt im deutschsprachigen Raum eine führende Stellung in der modernen Informationsversorgung für blinde und sehbehinderte Menschen ein.

16.09.2011: Sechs Punkte – Tor zu Wissen und Teilhabe für blinde Menschen

Vom 27. bis 30. September findet der Weltkongress zur Blindenschrift »Braille21« im Campus am Leipziger Augustusplatz statt

Zugänglicher, bezahlbarer, sichtbarer – so soll die Zukunft der Brailleschrift aussehen! Mit diesem Ziel lädt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) in Kooperation mit der Universität Leipzig zum »Braille-Tag in Deutschland« (27.9.2011) sowie anschließend zum Weltkongress »Braille21« (28.-30.9.2011) nach Leipzig ein. Thema der Veranstaltung sind die Chancen und Herausforderungen der Punktschrift heute und in der Zukunft. Schirmherrin des Projekts ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Braille-Tag in Deutschland
Braille21 ist nicht nur ein Fachkongress zur Brailleschrift. Anwender und Interessierte sind eingeladen, am 27. September den »Braille-Tag in Deutschland« zu erleben. Der Eintritt ist frei! Das Programm des Braille-Tags umfasst Vorträge, Einsteigerworkshops und zahlreiche Mitmachaktionen – sowohl zum Reinschnuppern als auch für Experten. Ein besonderes Highlight ist der Erlebnisgang der Christoffel-Blindenmission auf dem Augustusplatz, der Blindheit für sehende Menschen erfahrbar macht. Interessierte können sich außerdem an einer Punktschriftschreibmaschine selbst ausprobieren und an der Station »Mein Lieblingstext in Braille« verstehen, wie die Schrift der Sehenden in die Blindenschrift umgewandelt wird.
Die Abschlussveranstaltung »Braille goes Germany« beschließt den »Braille-Tag« mit einer abwechslungsreichen Show, die spannende Inhalte zur Brailleschrift in Ausbildung, Beruf und Freizeit verspricht.

Weltkongress Braille21
Das Kongressprogramm eröffnet Dr. Judith Dixon. Die Amerikanerin besitzt als Referentin für Kundenbeziehungen beim National Library Service for the Blind and Physically Handicapped in Washington umfangreiches Wissen über die Brailleschrift und Bibliotheken für blinde und sehbehinderte Menschen. In ihrem Vortrag wird Judith Dixon über die Chancen und Herausforderungen von Bibliotheken und Bildungsträgern für blinde Menschen sprechen. Essentiell ist dabei ihre Vision, dass für alle blinden Menschen jedes Buch zu jeder Zeit verfügbar sein soll.

Seit ihrer Erfindung ist die Brailleschrift unersetzbar für Bildung, Berufstätigkeit und gesellschaftliche Teilhabe blinder Menschen. Zu Beginn konnte sie lediglich manuell hergestellt werden. Heute, im digitalen Zeitalter, wird an den Computer eine Braille-Zeile angeschlossen. Und auch die Übertragung größerer Texte für Bücher und Zeitschriften erfolgt computergestützt. Braille21 wird sich innovativ und kritisch mit den Entwicklungen der Brailleschrift im 21. Jahrhundert auseinandersetzen, damit sie heute und zukünftig ein lebendiges Medium bleibt. Der internationale Kongress bietet für die Teilnehmer ein einzigartiges Forum zum Austausch und zur Diskussion. Fachexperten aus über 30 Ländern werden referieren. So entstehen neue Forschungsprojekte; Initiativen werden gestartet und Synergien erzeugt.

Wir würden uns freuen, Sie in unserer Braille21-Woche vom 27.9. bis 30.9.2011 begrüßen zu dürfen. Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter dem Link http://88.198.36.229/downloads/datei/oea/dzb-leipzig-pressefotos.zip. Das Braille21-Logo steht unter dem Link http://88.198.36.229/downloads/datei/oea/logos-braille21-und-dzb-leipzig.zip.
Fotos von der Veranstaltung stehen im Anschluss zum Download bereit. Während der Veranstaltungswoche haben Sie Gelegenheit zur Berichterstattung und zu Interviews. Das Programm finden Sie unter www.braille21.net.

Wir bitten um vorherige Akkreditierung.

29.08.2011: Relief-Wandkalender »Chinesische Tierkreiszeichen 2012« der DZB Leipzig mit Silberpreis ausgezeichnet

Bei der diesjährigen Internationalen Kalenderschau des Graphischen Klubs Stuttgart e.V. wurde der neue Relief-Wandkalender der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) mit dem Silberpreis ausgezeichnet. Thema für das Jahr 2012 ist »Chinesische Tierkreiszeichen«, der Kalender ist in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig entstanden. In einem Auswahlverfahren aus 852 eingereichten Kalendern wurden insgesamt 67 Auszeichnungen vergeben. Neben gestalterischen und technischen Kriterien wurden auch Käuferinteressen und Verbraucherverhalten beurteilt.

Die Abbildungen des Relief-Wandkalenders »Chinesische Tierkreiszeichen« zeigen die Darstellungen der zwölf Tiere und der entsprechenden chinesischen Schriftzeichen. Die Illustrationen wurden von der am Leipziger Konfuzius-Institut tätigen Chinesin Yan Zhuang geschaffen. Ihre heiteren, unbeschwerten Zeichnungen transportieren die auf Ausgleich und Harmonie bedachte chinesische Astrologie. Auf diese besondere Art und Weise ist ein Kalender für Jung und Alt entstanden. Die Texte beschreiben die wesentlichen Eigenschaften, die mit den einzelnen Tierkreiszeichen verbunden sind. Unter dem Namen des Tierkreiszeichens sind jeweils die Jahreszahlen angegeben, die ihm zugeordnet werden. Für die genaue Zuordnung befindet sich im Anhang eine Zeittafel. Kalendarium und Texte sind in Blindenvoll- und Schwarzschrift verfasst. Jedes Motiv ist auf einem transparenten Relief dargestellt, das mit einem farbenfrohen Druck unterlegt ist.

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