DZB-Nachrichten

Hrsg. von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)

Nr. 4 – 2008
Juli / August
18. Jahrgang


Inhalt

Vorbemerkung

Postecke

Vorschau Kalender 2009

Punktschrift mit Großdruck

Kalender in Brailleschrift

Großdruck-Kalender

Wie war das damals?

200 Jahre Blindenbildung in Sachsen

Die Kramkiste

Ernest Hemingway: "In einem anderen Land"

Anatole France: "Die Rosenholzmöbel"

Die 100 Lieblingsbücher der Deutschen

Cornelia Funke: "Tintenherz"

LOUIS

Der aktuelle DZB-Hörbuchkatalog auf CD-ROM mit neuem Programm

Info-Service

Neue Position der Titelschilder

Tag der offenen Tür

6. Leipziger Hörspielsommer

Neues von der SightCity 2008

Ferienfilm und Ferienlektüre!

Schulproduktion

KKH muss DAISY-Player zahlen

Durchbruch

Grimme Online Award

"Hören für China"

Französischer "Dialog im Dunkeln" sucht zweisprachige sehbehinderte oder blinde Betreuer

Impressum

Vorbemerkung

Niemand ist bisher auf den Gedanken gekommen, angesichts neuer Medien die Schwarzschrift der Sehenden abzuschaffen. Gilt dasselbe für die Punktschrift der Blinden? Brailleschriftleser könnten sich durch deren Nichtinanspruchnahme ganz leicht selbst analphabetisieren, vor allem, wenn das die Bequemlichkeit bedient und den Geldbeutel schont … – Etwas polemisch? Allgemeinplätze? Mag sein, es könnten aber einige der Gedankengänge sein, zu denen unter anderen das bevorstehende Braillejubiläum anregt. Bei Dr. Werner Uhlig hat das noch bevorstehende Ereignis sogar schon zu Ergebnissen geführt. Für ihn steht die Brailleschrift nicht ganz unberechtigt im Kontext zur Blindenselbsthilfe. Und über die schreibt Dr. Uhlig in seiner neuen Artikelserie, die heute unter der Rubrik "Wie war das damals?" startet.
Passend zum anfangs angesprochenen Thema: Unter "LOUIS" stellt Ihnen Herr Jander die neueste Version des DZB-Hörbuchkataloges vor. Hier wird deutlich, welchen Nutzen die neuen Medien haben, denn eine solche Datenfülle könnte man im Druckbereich nicht mit vertretbarem Aufwand realisieren, vor allem nicht in Relation zum Gebrauchswert. Und um den Bogen zum Anfang zu schließen: auch das neue Medium in seiner Datenfülle bedeutet keinen Verzicht auf Brailles Erfindung. Dem Silberling kann man auch mit der Braillezeile zu Leibe rücken. Kostenlos ist die neue Medienwelt in diesem Falle allerdings nicht, ein paar Euro sind zu berappen. Und wenn Sie schon beim Geld ausgeben sind, dann wildern Sie doch bitte gleich in unserem Kalenderangebot für 2009!
Herzlichst grüßt
Ihr Karsten Sachse

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Postecke

Anregung zum Braillejubiläum

»(…) Bei der Materialsichtung für einen Vortrag, den ich nächstes Jahr zum Braillejubiläum in Gernsbach halten möchte, stellte ich fest, dass es in Punktschrift keine Biografie über Valentin Haüy gibt. Diesem empfindlichen Mangel sollte baldmöglichst abgeholfen werden. Weil wir den Erfinder der Punktschrift feiern, sollte auch ein Buch in Punktschrift über den Mann vorliegen, der dafür erst die Voraussetzungen geschaffen hat. Ein Hörbuch genügt in diesem Fall absolut nicht. (…)«
[Herr Günter Schmohl aus Gernsbach]
Anmerkung der Redaktion
Leider gibt es offensichtlich auch keinen Schwarzdruck, den wir übertragen könnten.

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Vorschau Kalender 2009

Die hier vorgestellten Kalender sind im September lieferbar. Vorbestellungen werden bereits angenommen.

Punktschrift mit Großdruck

Wandkalender 2009 "Giftige Tiere"
Unfälle mit giftigen Tieren sind relativ selten. Eine gesundheitliche Bedrohung durch Bisse bzw. Stiche kommt fast ausschließlich in Situationen zustande, in denen sich auch das Gifttier bedroht fühlt. Hierzu zählt vor allen Dingen die überraschende Begegnung, bei der keine Gelegenheit zur Flucht gesehen wird. Der Kalender bietet allerdings die gänzlich risikofreie Möglichkeit, tastende Bekanntschaft mit 12 teilweise hochgiftigen Vertretern der Tierwelt zu schließen. So reicht das Gift des nur 12 cm großen Blauring-Kraken aus, um 26 Menschen lebensgefährlich zu verletzen, ein nur 5 cm großes Erdbeerfröschchen könnte mit seinem Giftvorrat 10 Menschen oder sogar 20.000 Mäusen gefährlich werden. Es gibt kein Antiserum. In Gefangenschaft verlieren die Tiere jedoch ihr Gift …
Jedes Motiv ist auf einem transparenten Relief dargestellt, das mit einem Vierfarbdruck unterlegt ist. Ein Text zu jedem Motiv vermittelt interessante Fakten. Kalendarium und Texte in Blindenvoll- und Schwarzschrift.
Achtung: Limitierte Auflage, kein Nachdruck, Verkauf nur solange Vorrat reicht!
Format 27 x 34 cm, 15,00 €
BNV 6114

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Kalender in Brailleschrift

Jahreswandkalender 2009
Kalendarium in Vollschrift auf Folie. Jeweils drei Monate sind nebeneinander, Quartale untereinander angeordnet. Kennzeichnung der gesetzlichen bundesweiten Feiertage und Mondphasen. Für die Wandanbringung vorgesehen.
Blatt im Format 42 x 50 cm, 3,80 €
BNV 6105
Taschenkalender 2009 Kurzschrift
Handlich, informativ, ausführlich: gesetzliche Feiertage, Schulferientermine, Wochenzahl, Arbeitstage, Mondphasen. Service-Teil mit wichtigen Telefonnummern.
Neben jedem Monatskalendarium ist ein Notizblatt eingebunden. Die Ringbindung ermöglicht bequemes Umblättern der Seiten und bei Bedarf eine Nutzung als Tischkalender.
Ringbroschur, Format 11 x 13 cm, 6,00 €
BNV 6116
Taschenkalender 2009 Kurzschrift flexi+
Ringbuch in modern anmutendem opaken Dunkelblau, Rückenbreite: 25 mm. Die 2-Ring-Rund-Mechanik erlaubt das flexible Einheften von Notizblättern bis zu einer Füllhöhe von 20 mm.
NEU: Ein Lesezeichen garantiert die Orientierung.
Lieferung mit 25 Notizblättern.
Ringbuch, Format 11 x 16 cm, 7,90 €
BNV 6118
NEU: Nachfüllpack Taschenkalender 2009 Kurzschrift flexi+
Kalendarium 2009 und 25 gelochte Einlegeblätter, 5,90 €
BNV 6254
Nachfüllpack Notizblätter für Taschenkalender Kurzschrift "flexi+"
25 gelochte Einlegeblätter, 1,90 €
BNV 6089
Taschenkalender 2009 Vollschrift
Handlich, praktisch, konzentriert: Kalendarium mit Angabe der gesetzlichen bundesweiten Feiertage, geklammert.
1 Heft, Format 11 x 13 cm, 2,10 €
BNV 6115

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Großdruck-Kalender

Großdruck-Wandkalender 2009
Die Zahlen und Buchstaben in diesem Kalender sind 2,5 cm groß! Enthalten sind u.a. die Termine für die Schulferien in den Bundesländern, Mondphasen. Viel Raum für Notizen.
Hochformat A3, Ringbindung mit Aufhängung, 9,90 €.
BNV 6104
Großdruck-Taschenkalender 2009
Schriftgröße von 8 mm im Taschenformat. Gegliedert in Monats- und Wochen-Kalendarium. Im Wochenkalendarium mit Mondphasen umfasst jede Woche eine Doppelseite, so dass für jeden Werktag zwei Zeilen Raum für Notizen zur Verfügung stehen. Ein Service-Teil informiert über wichtige Telefonnummern.
Format 12 x 14 cm, 6,00 €
BNV 6117
Großdruck-Tischkalender 2009
Das günstige Format bietet genügend Raum für eigene Notizen, die Ringbindung gestattet flexibles Auf- oder Umschlagen der Seiten. Enthalten sind u.a. die Termine für die Schulferien in den Bundesländern, Mondphasen.
Querformat A4, Ringbindung, 7,90 €
BNV 6103

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Wie war das damals

200 Jahre Blindenbildung in Sachsen

Dr. Werner Uhlig
Duplizität der Ereignisse: Am 4. Januar 1809 wurde der Franzose Louis Braille, der Begründer der internationalen Blindenschrift, geboren. Ebenfalls im Jahre 1809 begann in Dresden der Privatgelehrte Emanuel Gottlieb Flemming mit dem Schulunterricht für blinde Kinder. Einige der nächsten Ausgaben der "DZB-Nachrichten" werden sich in der Rubrik "Wie war das damals?" dem Thema 200 Jahre Blindenbildung in Sachsen widmen.
Eigenhändige Niederschrift Flemmings aus dem Jahre 1809:
"Der Zweck bei Anlegung meines Instituts war vorzüglich, der nothleidenden Menschheit zu Hilfe zu kommen, denen, die ihres Gesichts beraubt sind, Freuden zu bereiten, sie des so lästigen Müßigganges zu entreißen und den Aer-meren Gelegenheit zu geben, sich in reiferen Jahren von ihrer Hände Arbeit zu nähren, und nicht durch lästige Bettelei ihren Nebenmenschen zur Last zu fallen. Also nicht nur bemittelten und wohlhabenden Blinden steht meine Anstalt zu jeder Zeit offen, sondern auch vor-züglich Arme und Nothleidende können in meiner Behausung ihre Zuflucht nehmen, um sich für die Zukunft ein ruhigeres und sorgenfreies Leben zu bereiten. ... Ich nehme Zöglinge auf, die hier einheimisch sind, als auch die außerhalb wohnen ohne Rücksicht auf Religion und Stand, und erbiete mich gern, Auswärtige bei mir ganz aufzunehmen, da ich vorzüglich bei Einrichtung dieser Anstalt auf eine geräumige Wohnung nebst Garten und Badeplatz Rücksicht nahm, bin auch bereit, bei entfernt wohnenden für alles Nothdürftige als Kleidung, Wäsche, Betten, Tisch, Heizung, Reinigung und Bedienung zu sorgen, wenn Aeltern und Vorgesetzte mir dieses Geschäft anvertrauen sollten, so wie ich auch jetzt schon die mir von der Königl. Policey zu Dresden anvertrauten Blinden in meine Wohnung aufgenommen habe, von denen ich einer bestimmten Anzahl unentgeltlichen Unterricht erteile, und für Kost monatl. 4 Taler für jede Person erhalte. ... Von dem besonderen Plane, den ich mir vorgesetzt habe, wie von der eigenen Unterrichtsmethode, von den weiteren Fortschritten dieser Anstalt usw. behalte ich mir vor, in den öffentlichen Blättern, wie auch in einer besonderen Schrift, Näheres bekannt zu machen."
Sachsen war mit Napoleon verbündet, und 1813, wenige Monate vor der Völkerschlacht bei Leipzig, wurde Dresden von russischen Truppen belagert und beschossen. Flemming nahm sechs Jahre nach Gründung seiner Blindenanstalt 1815 Bezug auf die Zeitverhältnisse und schrieb:
"Auf Verlangen bemerke ich, daß meine Anstalt für blinde Kinder bis jetzt dahin gediehen ist, daß nicht nur das in der Beilage versprochene wirklich betrieben, sondern auch den besten Erfolg gehabt, wie Sachverständige, die die Anstalt besuchten, eingestehen und öffentliche Blätter erwähnen, als Morgenblatt, Beiträge des Dresdner Anz. Nr. 103, Allgem. Justiz- und Policeybl. Nr. 130, Zeitung für die el. Welt, Nationalzeitung der Deutschen, Wittenberger Wochenbl.
Ich bemerke daher nur noch folgendes. Daß der König mir im vorigen Jahre eine Unterstützung von 400 Talern bewilligt und mehrere Zöglinge als Königl. auf seine Kosten der Anstalt übergab, freien Arzt, Medizin bewilligte und die Anstalt von Einquartierung befreite, auch einen Schrägen Holz ertheilte, das Haus hat ihro Exzellenz der Konferenzminister Graf von Hohenthal einstweilen unentgeltlich dazu überlassen. Die Anzahl der Zöglinge besteht jetzt aus 10 und wird sich jetzt um 3 oder 4 vermehren, nachdem die traurige Zeit so viel Waisen gemacht, die vom Staat ernährt und erhalten werden müssen.
In Handarbeiten haben die mehrsten Zöglinge eine ziemliche Fertigkeit erlangt und liefern Produkte, die die von Sehenden gefertigten noch übertreffen, welches auch bei den Kleineren der Fall ist, und bei Sehenden so leicht übergangen wird. In Wissenschaften machen sie ebenfalls Fortschritte zur Zufriedenheit, so daß mancher seine Verwunderung darüber äußert. In der Musik sind sie ebenfalls nicht zurück, und erfreuen durch manches Concert, sowohl durch Gesang als auch Instrumenten.
In der Belagerungszeit hat zwar die Anstalt gelitten, insofern keiner davon ausgeschlossen war, sogar gingen einige Kanonenkugeln durch die Wohnung, jedoch war für Essen und Trinken gesorgt, welches bei den mehrsten Einwohnern fehlte. Eine Hauptsorge ist nur jetzt noch die Bekleidung der Zöglinge. Nachdem sie mir übergeben worden, fragt keiner, wovon sie gekleidet werden, weshalb ich aus meinen eigenen Mitteln zur Hülfe treten muß, und da ich selbst eine Familie v. 4 kleinen Kindern habe, so konnte es nicht anders kommen, als das ich bei all meinem Fleiße und guter Einstellung Schuld auf Schuld häufen mußte, und diese denke ich zu tilgen, wenn erst Sachsen wieder einer fortdauernden Ruhe genießen und auf meine Anstalt wird mehr Rücksicht nehmen können. Bis jetzt ist sie zur Königl. noch nicht erhoben, mir aber bei einer glücklichen Zukunft dazu Hoffnung gemacht. Gott gebe es zum besten der bedauernswürdigen unglücklichen Blinden, die ich wie meine Kinder liebe."
Nach diesem schweren Anfang nahm das Blindenbildungswesen in Sachsen einen außerordentlich positiven Verlauf. Dank jahrzehntelanger guter Schul- und Berufsschulbildung in den Blindenanstalten Dresden und Leipzig sowie gesammelter Lebenserfahrungen in Produktionsbetrieben und in der Verwaltung gab es um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert viele qualifizierte und selbstbewusste Blinde, die nicht mehr die "Schutzbefohlenen" der Blindenlehrer und abhängig von Fürsorgevereinen sein wollten. Sie wollten sich selbst für die Verwirklichung ihrer Lebensinteressen in der Gesellschaft einsetzen. Zu diesem Zweck schlossen sie sich zusammen und gründeten Blindenverbände. Mit welchen Höhen und Tiefen sich die sächsischen Ortsblindenvereine und der Landesblindenverband Sachsen zunächst noch im Königreich Sachsen, dann in der Weimarer Republik und schließlich in der Zeit des Nazi-Regimes entwickelten, das wird in einem Hörbuch zur Geschichte der Blindenselbsthilfe in Sachsen 1901 bis 1945 dargestellt, welches die DZB für interessierte Leser bzw. Hörer 2009 herausgibt.
Wird in der nächsten Ausgabe fortgesetzt.
[Quelle: Flemming (Archiv der Blindenanstalt Chemnitz, Aktenbündel 55, Blatt 20, 22 – handgeschrieben von Flemming. Von mir zitiert nach: Richard Schäfer, Anstaltsdirektor i.R.r "Aus der Geschichte der sächsischen Blindenanstalt" in: "Nachrichten für Blinde und Blindenfreunde in Sachsen" Nr. 12, April/Juni 1935, S. 11 – 13)]

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Die Kramkiste

Unsere Bibliothekare stellen jeweils einen Punktschrift- und einen Hörbuchtitel vor, die sich schon länger im Bestand unserer Bibliothek befinden – zur Erinnerung für die "Alten" und zur Information für die "Jungen".

Ernest Hemingway: "In einem anderen Land"

Susanne Siems
[Punktschriftbibliothek]
Einen vorzustellen, den scheinbar alle kennen, ist eine schwierige Sache, liebe Leserinnen und Leser. Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway ist schließlich kein Unbekannter. Heißt es dann, Eulen nach Athen tragen, wenn ich in dieser Zeitschrift, die ja vorwiegend von Literaturfreunden bezogen wird, eines seiner Bücher empfehlen möchte? Und heißt es, sich zu blamieren, wenn ich sage, ich habe noch nicht viel von ihm gelesen? Einige wenige Male habe ich einen seiner Romane in die Hand genommen und sehr bald wieder zur Seite gelegt – es gab keinen Zugang für mich. Sicher, irgendwann las auch ich, wie sicher die Hälfte meiner Generation, "Der alte Mann und das Meer". Aber, so will mir heute scheinen, zum vollkommen falschen Zeitpunkt. Jeder Schriftsteller hat seinen Stil, jeder Leser seine Lebensgeschichte. Dass sich beide an einem bestimmten Punkt zusammenfinden, ist oft dem Zufall und noch mehr den Lebensereignissen, den persönlichen Erfahrungen überlassen. Der Zufall war, dass ich neulich im Fernsehen auf den Film "Wem die Stunde schlägt" mit der von mir verehrten Schauspielerin Ingrid Bergmann stieß. Da beschloss ich, Herrn Hemingway mal wieder eine Chance zu geben und dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Es war, als ob sich Welten öffnen würden. Ich spürte auf einmal die Spannung hinter den Worten, Gefühle, die zu stark und diffus waren, um sie auch nur annähernd beschreiben zu können oder zu wollen. Der Drang aber dabei, sich auszudrücken, Flucht also in scheinbare Nüchternheit und Sachlichkeit.
Inhaltlich erinnert mich Hemingways Roman "In einem anderen Land" sehr stark an Remarques "Im Westen nichts Neues". Gleiche Zeit (1. Weltkrieg), ähnlicher Schauplatz (an bzw. hinter der Front, hier in Italien). Der Amerikaner Henry nimmt als Sanitätsoffizier auf Seiten der Italiener am Kriegsgeschehen teil. Er wird verwundet, als Deserteur verdächtigt und entflieht in die Schweiz. Noch in Italien lernt er die Engländerin Catherine kennen, ihre Liebe ist aber ebenso verzweifelt und tragisch wie der ganze Krieg. Die Sinnlosigkeit dieses Krieges ist eigentlich allen Beteiligten um Henry klar, dennoch kann sich keiner der riesigen Tötungsmaschinerie entziehen. Einziger Hoffnungsschimmer scheint die Liebe, dass aber auch sie von Schicksalsschlägen nicht verschont bleibt, muss der Held des Romans schmerzhaft erfahren. Henry zieht sich in die Einsamkeit zurück, denn um noch einmal die Verbindung zu Remarque herzustellen: "Das Grauen lässt sich ertragen, wenn man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt."
Und vielleicht sagt ja der Originaltitel "A farewell to arms" (Abschied den Waffen) mehr über den Tenor des Buches aus als die in ihrem lakonischen Ton auch wieder passende deutsche Ausgabe.
Hemingway schrieb diesen Roman 1929, mehr als zehn Jahre nach seinem eigenen Einsatz als Sanitätsoffizier in der italienischen Armee. Das, was mich beim Lesen instinktiv berührt hat, die Bewältigung großer Hoffnungslosigkeit und Düsterkeit durch knappe, sachliche Darstellung, wird auch in den literaturwissenschaftlichen Einschätzungen des Romans hervorgehoben.
Warum wir traurige Bücher lesen? Warum ich eines empfehle? Weil das Leben nicht immer nur Glück und Freude sein kann, weil wir alle auch viele traurige Momente erleben und weil man sich zum Beispiel auch angesichts des täglich in den Nachrichten vorgeführten Elends fragt, wie Anteil nehmend man überhaupt noch sein kann. Und weil mir neben dem Unterhaltungswert von Literatur auch ihr bildender und Herzenswert sehr wichtig sind.
Hemingways Roman gehört von nun an unbedingt zu meinen Lieblingsbüchern.
In der DZB können Sie dieses Buch in 7 Bänden rkh unter der Nummer 6238 ausleihen oder in der Hörbücherei gesprochen von Siegfried Loyda auf Kassette oder DAISY-CD (Bestellnummer 722) anhören.
Zahlreiche weitere Titel von Ernest Hemingway finden Sie sowohl in der Hör-, als auch in der Punktschriftbücherei.

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Anatole France: "Die Rosenholzmöbel"

Jörg Klemm
[Hörbücherei]
Anatole France, eigentlich Jacques-Anatole Thibault, wurde 1844 in Paris geboren und starb 1924 in La Béchellerie/Tours. Der Sohn eines Buchhändlers wuchs im Geist des Humanismus auf. Sein literarisches Schaffen, das sich parallel zu seiner Tätigkeit als Bibliothekar und Lektor entwickelte, konzentrierte sich im Wesentlichen auf den historischen Roman. Sein Hauptwerk, der Romanzyklus Zeitgenössische Geschichte, der zwischen 1897 und 1901 in vier Bänden mit verschiedenen Titeln erscheint, beleuchtet mit bitterem Scharfsinn und Humor die gesellschaftlichen Missstände im Frankreich der Jahrhundertwende. 1897 engagierte sich France anlässlich der Dreyfußaffäre auf Seiten der Sozialisten für eine rückhaltlose Aufklärung sämtlicher Hintergründe.
Seine Haltung gegenüber Staat und Kirche war sehr kritisch. Einen Vergleich mit Voltaire legen sowohl sein Eintreten für Toleranz und individuelle Freiheit als auch sein von Ironie durchzogener Stil nahe. Bei ihm ist allerdings die persönliche Anteilnahme am menschlichen Leid stärker ausgeprägt. 1914 zog er sich durch die Aufforderung, im Falle eines Sieges die Deutschen als Freunde zu behandeln, den Vorwurf des Defätismus zu. 1921 erhielt France den Nobelpreis für Literatur.
Zu seinem 80. Geburtstag 1924 wurde France mit Ehrungen überhäuft und bei seinem Tod noch im selben Jahr mit einem Staatsbegräbnis ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt der "Rosenholzmöbel" steht das Lehrerkollegium des Gymnasiums einer französischen Kleinstadt Ende des 18. Jahrhunderts. Held der Erzählung ist Lehrer Galuchet, ein hartgesottener Junggeselle von pedantisch-prüder Schulmeisterlichkeit. Durch eine unverhoffte Erbschaft gerät er in seinem Lebenslauf völlig aus den gewohnten Gleisen und wird zum Stadtklatsch der philiströsen Gesellschaft. Sie zeigt die Veränderungen, die eine Erbschaft und die durch sie erworbenen Rosenholzmöbel einer Kurtisane im Leben des braven Schulmeisters bewirken. Doch das Testament wird von seinen Verwandten erfolgreich angefochten, und Galuchet sinkt wieder in seine frühe Mittelmäßigkeit und Beamtenpflichttreue zurück. Mit hintergründigem Humor und fein dosierter Satire wird in dieser ergötzlichen Geschichte die spießige Enge kleinstädtischen Lebens beleuchtet.
„Die Rosenholzmöbel“. Sprecher: Max Bernhard, 2 Kassetten bzw. 1 CD DAISY mit 122 Minuten. Die Bestellnummer lautet: 1732.
Weitere Titel von Anatole France im Hörbuchbestand:
Titel von Anatole France in Punktschrift:

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Die 100 Lieblingsbücher der Deutschen

Welche Bücher sind die Lieblingsbücher der Deutschen? Die ZDF-Aktion "Unsere Besten – Das große Lesen" ist 2004 dieser Frage nachgegangen. Die ersten 100 Plätze wurden in einer Liste zusammengefasst. Wir nennen Ihnen nacheinander diese Bücher. Titel dieser Liste, die Sie in der DZB ausleihen können, stellen wir Ihnen ausführlicher vor. Wir setzen heute fort mit Platz 11.

Cornelia Funke: "Tintenherz"

Cornelia Funke ist eine der international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen.
Sie wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig – eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Inzwischen hat sie über 40 Bücher geschrieben. Ihr Spektrum reicht dabei von Bilderbüchern über Erstlese- und Kinderbücher bis hin zu umfangreichen Erzählungen für ältere Leserinnen und Leser.
"Tintenherz" erschien 2003 zeitgleich in Deutschland, England, USA, Australien und Kanada. Mit über 850.000 verkauften Exemplaren steht der Roman immer noch ganz oben auf den Bestseller-Listen sowohl des FOCUS als auch in der NEW YORK TIMES und ist national sowie international ein großer Erfolg. Die Filmrechte an Tintenherz hat Cornelia Funke 2004 in einem spektakulären Deal an New Line, eines der großen amerikanischen Filmstudios, verkauft und sich selbst als Co-Produzentin Mitspracherecht eingeräumt. Der internationale Filmstart ist für 2008 avisiert.
In den Feuilletons wurde der neue Funke Roman begeistert besprochen.
Die Handlung: In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor. Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt, eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.
Der zweite Band dieses magischen Abenteuers ist unter dem Titel "Tintenblut" 2005 erschienen. Mit "Tintentod" hat Cornelia Funke die Trilogie im September 2007 zu einem fulminanten Abschluss geführt.
Wie feinsinnig es die Autorin versteht, Situationen zu beschreiben und Stimmungen hervorzurufen, wird an folgender Leseprobe aus "Tintenherz" deutlich:
"Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen. Noch viele Jahre später musste Meggie bloß die Augen schließen und schon hörte sie ihn, wie winzige Finger, die gegen die Scheibe klopften. Irgendwo in der Dunkelheit bellte ein Hund, und Meggie konnte nicht schlafen, so oft sie sich auch von einer Seite auf die andere drehte."
Zum Abschluss lassen wir die Autorin über ihr Buch zu Worte kommen:
"Als ich begann, Tintenherz zu schreiben, ahnte ich nicht, dass diese Geschichte in meinem Kopf wachsen würde, bis sie mehr als ein Buch füllt. Ich wollte schon lange eine Geschichte schreiben, in der Gestalten aus Büchern lebendig werden, denn welcher Büchersüchtige kennt das Gefühl nicht: dass einem Figuren aus einem Buch echter vorkommen und näher sind als Menschen, die man aus dem echten Leben kennt? Die Erklärung ist einfach. Welcher echte Mensch erlaubt es einem schon, so tief in sein Herz zu blicken, wie ein Geschichtenerzähler es uns bei seinen Figuren erlaubt? Bis in die tiefste Seele dürfen wir spitzeln, alle Angst, alle Liebe, alle Träume sehen.
Es gab aber noch etwas, was mich Tintenherz schreiben ließ – ein Bild, das ich immer wieder vor mir sah: von einem Mädchen, das nachts auf seinem Bett kniet, vor einem regennassen Fenster, und draußen steht jemand...Ich sah es ganz deutlich, fast wie ein Filmbild, und ich musste nur noch herausfinden, welche Geschichte hinter diesem Bild steckt. Natürlich las ich auch viele, viele Bücher über Büchersammler, Bücherdiebe, Büchermörder ... Büchersüchtige, Buchbinder (wie Mo) ... und fand viele, viele Dinge und Ideen, mit denen ich meine Geschichte füttern konnte.
Noch nie ist mir das Schreiben so leicht gefallen wie bei Tintenherz, noch nie hat sich eine Geschichte so aufs Papier gedrängt – vielleicht weil es eine Geschichte über meine eigene Leidenschaft ist, die Leidenschaft für Bücher, aber auch fürs Vorlesen.
Also – ich hoffe, du wirst beim Lesen genauso viel Spaß haben wie ich beim Schreiben – willkommen im Labyrinth der Buchstaben!"
[Quelle: http://corneliafunke.de/de/buecher/buch-2.html, www.cecilie-dressler.de]
Weitere Titel von Cornelia Funke im Hörbuchbestand der DZB:
Titel in Punktschrift:

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LOUIS

Betreuer dieser Rubrik ist Herr Ulrich Jander (Tel.: 0341 7113-145, Fax: 0341 7113-125, E-Mail: Ulrich.Jander@dzb.de). Detaillierte Ausführungen zu den Themen können direkt bei ihm abgerufen werden. Selbstverständlich erhalten Sie auch Antwort auf Fragen, die uns in Blindenschrift, auf Kassette oder in Schwarzschrift erreichen. Mehr zu LOUIS gibt es im Internet unter www.dzb.de/louis.

Der aktuelle DZB-Hörbuchkatalog auf CD-ROM mit neuem Programm

Ulrich Jander
Der Eine oder Andere unserer Hörbuchnutzer kennt den DZB-Hörbuchkatalog auf CD-ROM, für den Einsatz am Computer bestimmt, oder hat davon gehört bzw. gelesen. Dieser Katalog ist einmal jährlich herausgekommen und beinhaltete immer den gesamten Hörbuchbestand der DZB ab 1956, dem Beginn der Hörbuchproduktion. Damit der Katalog im PC lauffähig ist, wird ein Programm eingesetzt, welches sich ebenfalls auf der CD-ROM befindet. Bisher war das ein Programm der Westdeutschen Blindenhörbücherei (WBH). Dieses WBH-Programm ist nun durch das BliBu-Programm der Norddeutschen Blindenhörbücherei (NBH) abgelöst worden. Das heißt, mit dem jetzigen Erscheinen des aktuellen DZB-Hörbuchkataloges wird auf der CD-ROM ein neues Katalogprogramm mitgeliefert. Der Katalogbestand ist auch dieses Jahr wieder absolut komplett, reicht also ab Beginn der Hörbuchproduktion 1956 bis zum aktuellen Stand 03.06.2008. Der DZB-Hörbuchkatalog hat sich in seinem Preis und bezüglich seiner Bedingungen nicht verändert. Er kostet unverändert 25,60 Euro für insgesamt fünf Jahre. Das bedeutet: in den vier folgenden Jahren ist die jeweilige CD-ROM kostenlos. Der neue DZB-Hörbuchkatalog kann unter der Bestellnummer 6226 im Verlag bei Frau Portleroy bezogen werden:
Tel.: 0341 7113-119,Fax: 0341 7113-125,E-Mail: verlag@dzb.de
Was ist bei der Benutzung zu beachten?
Das bisherige WBH-Programm kann für den jetzigen aktuellen Hörbuchkatalog nicht eingesetzt werden. Sie können das WBH-Programm mit seinem älteren Datenbestand an Ihrem Computer über Start/Einstellungen/Systemsteuerung/ Software deinstallieren; Sie müssen es jedoch nicht zwingend. Das neue BliBu-Programm ist in jedem Fall funktionstüchtig, gleich, ob ein WBH-Programm auf dem Computer vorhanden ist oder nicht. Jedoch Sie benötigen das alte WBH-Programm nicht mehr, denn der aktuelle Hörbuchkatalog beinhaltet auch den gesamten Bestand des bisherigen DZB-Kataloges. Sollten Sie einen Katalog der Blindenbücherei Hamburg (NBH oder Centralbibliothek) auf Ihrem Rechner besitzen, dann ist das auch kein Problem. Dieser und der neue DZB-Katalog können auf einem Computer installiert sein und angewendet werden. Zukünftig wird es sogar möglich sein, mit Herausgabe eines neuen Hamburger Kataloges diesen und den jetzigen DZB-Katalog einschließlich seiner Aktualisierungen mit nur einem BliBu-Programm zu nutzen.
Nutzer des neuen DZB-Kataloges, die als Screenreader Virgo einsetzen, möchten bitte das sog. Braille-Monitor-Fenster im Virgomenü deaktivieren, zweimal die Umschalttaste drücken. Virgo ermöglicht durch das aktivierte Braille-Monitor-Fenster, dass ein sehender Helfer am Bildschirm genau erkennen kann, wo sich der blinde Anwender befindet. Ist dieses Fenster aktiv, standardmäßig so eingestellt, dann werden im BliBu-Programm insbesondere Eingabefelder und Ausklapplisten nicht richtig dargestellt. Die Bedienung wird dadurch teilweise sehr erschwert.
Die Installation des Programms BliBu
Das Blibu-Programm ist ein übliches Windowsprogramm, welches demnach in mehreren Schritten am PC installiert werden muss. Die Installation kann mit Hilfe eines Screenreaders erfolgen, was bedeutet, dass Blibu sowohl durch blinde als auch sehende Computernutzer installiert werden kann. Voraussetzungen für die Installation sind Windows 2000 oder XP und das Java-Programm als Laufzeitumgebung in der Version 1.5 oder höher. Sollten Sie Blibu von der CD installieren, dann befindet sich das Java-Programm auch auf dieser CD, und es ist zu empfehlen, dass Sie zuerst Java und anschließend Blibu installieren. Ältere Windows-Betriebssysteme als Windows 2000 kommen mit dem BliBu-Programm leider nicht zurecht. Die Installation können Sie starten, indem Sie die CD-ROM in Ihr CD-Laufwerk einlegen, das Laufwerk schließen und einige Sekunden warten. Automatisch wird die Startdatei "Katalog.html" aufgerufen. Ein Einführungstext erscheint, der fast am Schluss einen Link benennt mit dem Text "Hier klicken zum Installieren von BliBu". Wenn Sie diesen Link mit der Eingabetaste aktivieren, startet die Vorbereitung der Installation, die dann Schritt für Schritt in Ruhe durchgegangen werden muss. Beachten Sie bitte, dass ziemlich am Anfang gefragt wird, ob Sie das Programm ausführen bzw. öffnen oder speichern wollen. Hier müssen Sie "Ausführen/Öffnen" bestätigen, damit der Vorgang zur Installation fortgesetzt werden kann. Im Falle des Speicherns wird das Programm auf Ihre Festplatte geschrieben, aber nicht installiert.
Zur Bedienung des BliBu-Programms
Nach erfolgreicher Installation und nach Start des BliBu-Programms stehen Sie in einem Bereich, der die wichtigsten Funktionen des Programms enthält. Dort können Sie mit der TAB-Taste von Auswahlpunkt zu Auswahlpunkt springen. Auch in anderen Programmbereichen funktioniert die TAB-Taste sehr häufig. Sie präsentiert Aktionspunkte, die in anderen Programmen in Menüs zu finden sind. Es steht Ihnen z. B. die Schnellsuche zur Verfügung, die Sie bei Betätigung der ENTER- oder LEER-Taste zum Eingabefeld für das Suchwort, den Suchbegriff oder die Buchnummer führt. Sie können weiterhin per TAB-Taste die Medienart, Kassette, DAISY oder beides auswählen und per Schalterwahl bestimmen, ob Sie überall, im Titel oder bei den Autoren suchen möchten.
In diesem Anfangsbereich können Sie aber auch, statt der Schnellsuche, den Schalter "erweiterte Suche" aktivieren. Dann gelangen Sie in einen umfangreichen Bereich, der es Ihnen gestattet, sehr detailliert und zielgenau zu suchen. Auch dort wird mit der TAB-Taste und in Aufklapplisten mit den Cursortasten agiert.
Ein Funktionsmenü steht natürlich in Blibu auch zur Verfügung, welches mit der ALT-Taste aktiviert wird und in dem man sich dann mit den Cursortasten bewegen kann.
Bestelllisten kann der Nutzer des BliBu-Programms aus der Trefferanzeige ebenso anlegen, wie aus der Liste heraus direkt an die Hörbücherei die Bestellung per Mail abschicken. Die Bestellliste lässt sich auch als Datei auf die Festplatte speichern.
Natürlich besteht die Möglichkeit, an jeder beliebigen Stelle im Programm die Hilfe mit F1 oder über das Menü aufzurufen. Dort werden in einer Liste sehr übersichtlich alle Funktionen aufgeführt, die nach Auswahl und Aktivierung mit der Enter- oder Leertaste ausführlich, Funktion nach Funktion, erklärt werden.
Sie sollten daher bei Fragen oder Problemen ausführlich die Hilfe von BliBu anschauen und durchgehen.
Natürlich stehe ich Ihnen auch gern zur Unterstützung bei Fragen oder Problemen zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen viel Freude und möglichst viele Treffer nach Recherchen mit dem neuen DZB-Hörbuchkatalog.

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Info-Service

Neue Position der Titelschilder

Einer Kundin verdankt die DZB folgende Anregung: Die Titelschilder auf Broschuren, insbesondere Brailleschrift-Titel auf Notendeckeln, befanden sich bisher rechts unten auf dem Einband. Das hatte den Nachteil, dass das Buch fast gänzlich aus dem Regal gezogen werden musste, um den Titel zu ertasten. Dabei konnte es dann auch passieren, dass nachstehende Exemplare nachkippten.
Ab sofort wird der Ordnung im regal wieder Rechnung getragen. Der Brailleschrift-Titel ist auf der Broschüre links unten angebracht, in der Nähe der Bindung. Das Buch muss nur einige Zentimeter aus dem Regal gezogen werden.

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Tag der offenen Tür

Noch einmal sei an den 13. September 2008 erinnert. Die DZB öffnet für alle Interessierten Tor und Tür. Die Mitarbeiter zeigen, wie ein Buch in Brailleschrift entsteht, was man bei der Reliefherstellung beachten muss und wo unsere Sprecher sitzen.
Führungen durch das gesamte Haus sind an diesem Tag von 10 – 16 Uhr möglich. Wie in jedem Jahr erwartet ein kultureller Höhepunkt die Besucher. Egal ob allein oder in Begleitung Ihrer Kreisorganisation, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gruppen bitten wir um Anmeldung.
Kontakt:
Tel.: 0341 7113-0, E-Mail: info@dzb.de

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6. Leipziger Hörspielsommer

Der Leipziger Hörspielsommer ist Deutschlands größtes Festival für Hörspielfreunde jeden Alters. Zehn Tage lang vom 11. – 20. Juli lädt der Hörspielsommer e.V. zum kostenlosen Hörvergnügen in den Leipziger Stadtpark ein, insgesamt werden dort über 70 Produktionen gespielt.
An den Festivalnachmittagen erklingen im Kinderprogramm altersgerechte Hörspiele. Anschließend werden die Beiträge des Hörspielwettbewerbs vorgestellt, der seit sechs Jahren festivalbegleitend ausgeschrieben wird und sich an nichtprofessionelle Produzenten und Künstler aus ganz Europa richtet. Das Abendprogramm präsentiert Hörspiele mit täglich wechselnden Themenschwerpunkten. An den beiden Festivalwochenenden ergänzen Live-Hörspiele, Lesungen, Feuershows und Märchenerzähler das Programm.
Über 100 Einsendungen aus ganz Europa erreichten den Hörspielsommer e.V. zum diesjährigen Wettbewerb für freie Hörspielmacher. Die 21 besten werden im Richard-Wagner-Hain präsentiert.
Das Spektrum der diesjährigen Wettbewerbsstücke reicht von der unterhaltsamen Komödie bis hin zu experimentellen Klang- und Hörbildern. Die immer wiederkehrenden großen Themen Liebe, Leidenschaft, Tod, Krankheit und Niedertracht werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet. Sabrina Schröder, Mitglied der Auswahlkommission des Hörspielsommer e.V.: "Bei einigen Stücken kann man leise schmunzeln oder herzlich lachen, andere sind tragisch und regen zum Nachdenken an – oder wecken gar Zusammengehörigkeitsgefühle wie sonst wahrscheinlich nur Fußball. Die Stücke sind wirklich toll und sehr vielfältig, alle Hörspielfans können also gespannt sein."
Die Stücke in der engeren Auswahl wollen nun von Thomas Fritz (Hörspielredakteur bei MDR Figaro), Schröter und Berger (Gewinner des Vorjahreswettbewerbs), Corinna Waldbauer (Schauspielerin und Hörspielsprecherin), Thomas Heise (Hörspiel- und Filmemacher) und Marion Czogalla (Hörspielzentrale, Plopp! Award) juriert werden. Erstmals wird es im diesjährigen Wettbewerb nicht nur einen, sondern gleich drei Gewinner geben: in den Kategorien "Bester Autor", "Beste Regie" und "Bestes Kurzhörspiel". Die Sieger werden am 20. Juli um 19.00 Uhr auf dem Hörspielsommer prämiert. Den Hörspielmachern winken nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch Preisgelder in Höhe von jeweils 500 Euro. Außerdem werden die Stücke in Auszügen auf MDR Figaro vorgestellt.
Das Festival im Richard-Wagner-Hain konnte sich über die Jahre zum Anlaufpunkt für eine stetig wachsende Zahl von Hörspielfreunden entwickeln.
Folgende Programmpunkte erwarten die Hörer im Bereich Hörspielwettbewerb:
Freitag, 11.07.08
Samstag, 12.07.08
Sonntag, 13.07.08
Montag, 14.07.08
Dienstag, 15.07.08
Mittwoch, 16.07.08
Donnerstag, 17.07.08
Freitag, 18.07.08
Samstag, 19.07.08
Sonntag, 20.07.08
Änderungen vorbehalten.
Das vollständige Programm mit den einzelnen Veranstaltungen finden Sie als TXT-Datei auf der DAISY-CD dieser Ausgabe der DZBN.
Kontakt:
Hörspielsommer e.V. Rebekka Honeit
Tel.: 0176 96513673
E-Mail: r.honeit@hoerspielsommer.de
Hörspielsommer e.V. Karl-Liebknecht-Straße 48, 04275 Leipzig
http://hoerspielsommer.de

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Neues von der SightCity 2008

Pressemeldung
Hamburg, 03.Juni 2008: Der Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS, www.incobs.de) hat sich im Mai über die Neuheiten auf der SightCity informiert, der größten Fachmesse in Deutschland für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Die INCOBS-Experten Carsten Albrecht und Heike Klamroth konnten Innovationen wie das Vorlesehandy KNFB-Reader unter die Lupe nehmen, das abfotografierten Text über eine Sprachausgabe vorliest und für blinde Menschen einen erheblichen Fortschritt bedeuten dürfte. Im Dialog mit Herstellern und Anbietern wurde der Entwicklungsstand von Windows-Vista-fähiger Brückensoftware recherchiert – es zeigt sich, dass hier viele Produkte noch verbesserungswürdig sind. Die mitgeschnittenen Interviews von der SightCity 2008 können als INCOBS-Podcast abgerufen werden:
http://www.incobs.de/podcast.php
Mehr über diesjährige Produktneuheiten und weitere Informationen zur Messe lesen Sie in der Zusammenfassung "Neues von der SightCity 2008":
http://www.incobs.de/infothek/veroeffentlichungen/messe_workshopberichte/ sightcity_08/index.php

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Ferienfilm und Ferienlektüre!

Am 31. Juli ist Filmstart für "Prinz Kaspian von Narnia"! Narnia ist in höchster Gefahr! Der grausame Thronräuber Niraz setzt alles daran, die alte Welt von Narnia auszulöschen. Mutig stellt sich Prinz Kaspian mit der Hilfe von Lucy, Edmund, Susan und Peter seinem Onkel entgegen … Soweit die Filmankündigung. In der DZB gibt es die ersten vier Teile der Chroniken von Narnia bereits als Punktschriftausgabe zum Kaufen und Ausleihen, die restlichen Bände folgen.
"Prinz Kaspian von Narnia"
Vollschrift: 2 Bde., 35,80 €,
BNV 4965, BNA 13458
Kurzschrift: 2 Bde., 35,80 €
BNV 4966, BNA 13457

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Schulproduktion

Die 4. Klasse der Grundschule Bennewitz produzierte in zwei DZB-Studios ihre Schuljahresabschluss-CD. Da die Kinder gut vorbereitet waren, erfolgte die Aufnahme schnell und reibungslos.

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KKH muss DAISY-Player zahlen

Die Kaufmännische Krankenkasse hatte sich geweigert, einer Sehbehinderten einen DAISY-Player zu bezahlen. Das sei kein Hilfsmittel im Sinne des Gesetzes... Doch, meinte jetzt das Sozialgericht Fulda.
Mit Aktenzeichen S4 KR 572/06 verurteilte es die gesetzliche Krankenversicherung zur Zahlung des Gerätes. Die Berufung gegen das Urteil ließ das Gericht nicht zu und damit ist es, so Dr. Michael Richter, DVBS-Geschäftsführer und tätiger Anwalt, rechtskräftig.
[Quelle: www.dvbs-online.de/nl347.htm]

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Durchbruch

dbsv-direkt
Seit Anfang 2007 liefern Augenärzte, Krankenkassen und die Firma Novartis sich einen erbitterten Kampf um die Therapie der Feuchten Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) und das Medikament Lucentis ("DBSV-direkt" berichtete mehrfach, siehe auch www.dbsv.org/ makula).
Am 16. Juni schreibt die WELT: "Novartis schließt millionenschweren Rahmenvertrag mit AOK", und spricht von einem Durchbruch im Streit um das Medikament. Lt. AOK-Pressesprecher Udo Barske haben der Pharmariese und die größte deutsche Krankenkasse sich geeinigt.
DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke begrüßt die Vereinbarung: "Wir können nur hoffen, dass damit der Einstieg in eine Regelversorgung gelungen ist. Das unsägliche Therapiechaos bei der feuchten AMD muss endlich ein Ende haben."
Den vollständigen Artikel finden Sie unter: www.welt.de/welt_print/article2108372.html

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Grimme Online Award

Pressemitteilung
Die Autoren- und Literaturplattform www.literaturport.de wurde mit dem Grimme Online Award in der Kategorie Kultur/Unterhaltung ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr an herausragende Online-Angebote vergeben, die auf hohem Niveau "hochwertige Formate sowie krea-tive Konzepte der Kulturvermittlung und Unterhaltung entwickeln", so die Preisbeschreibung.
Das Angebot von Literaturport.de konzentriert sich auf deutschsprachige Literatur und zeichnet sich durch eine besonders starke Beteiligung der Autoren aus. Die Website, die als reine Plattform für die Literatur Berlins/Brandenburgs angefangen hat, spricht inzwischen deutschland- und weltweit Autoren, Übersetzer und Literaturinteressierte an. Zuletzt wurde eine Kooperation mit der Leipziger Buchmesse ins Leben gerufen, um das zeitgenössische Autorenlexikon auf den ganzen deutschsprachigen Raum hin auszubauen. Diese Initiative soll gerade die preisgekrönten Bestandteile der Website weiter stärken.
Literaturport.de existiert seit Juni 2006 und wurde initiiert vom Literarischen Colloquium Berlin und dem Brandenburgischen Literaturbüro, mit der Unterstützung der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Stiftung Preußische Seehandlung.

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"Hören für China"

Der Silberfuchs-Verlag, Hören und Wissen, möchte gern Hilfe für die Opfer des Erdbebens in China leisten.
Die Verlegerinnen Corinna Hesse und Antje Hinz spenden ab sofort je einen Euro aus dem Verkauf jedes Hörbuchs "China hören" an das Deutsche Rote Kreuz, damit den Menschen in der chinesischen Provinz Sichuan geholfen werden kann.
Fredrik Barkenhammar vom Deutschen Roten Kreuz:
"Wir danken dem Silberfuchs-Verlag für die Unterstützung, die dringend nötig ist. Das Erdbeben am 12. Mai war das schwerste in China seit 60 Jahren. 65.000 Menschen sind dabei gestorben, 360.000 Menschen wurden verletzt. 11 Millionen Menschen sind obdachlos. Das betroffene Erdbebengebiet ist so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Das Deutsche Rote Kreuz braucht dringend Spenden, um den Menschen mit Zelten, Wasserkanistern und Decken zu helfen. Im Feldkrankenhaus in der Provinz Sichuan werden dringend weitere technische Geräte benötigt."
Mit dem Kauf einer CD aus der Neuauflage des Hörbuchs "China hören" können die Menschen einen kleinen Beitrag leisten und zugleich mehr über die über 4000-jährige Kulturgeschichte Chinas erfahren. Der bekannte Schauspieler Rolf Becker erzählt von mächtigen Kaisern, die Paläste, Mauern und Grabkammern für die Ewigkeit errichteten, von weltentrückten Beamten, die die Natur in Gedichten, Tuschebildern und Kalligrafien festhielten. Er berichtet über Daoismus und Konfuzianismus, von multikultureller Hofmusik, von wirbelnden Tänzerinnen und entführt in die bunte, übersprudelnde Unterhaltungskultur der chinesischen Varietés und der Peking-Oper.
Hörproben, Bestellung:
www.silberfuchs-verlag.de
www.silberfuchs-verlag.de/laenderhoeren/chinahoeren/hoerproben/index.html
Tel.: 040 18017851, Fax: 040 18017849

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Französischer "Dialog im Dunkeln" sucht zweisprachige sehbehinderte oder blinde Betreuer

"Le Vaisseau" in Straßburg (Frankreich) öffnete im Februar 2005 seine Pforten. Diese Einrichtung, die vom Generalrat des Departement Bas-Rhin ins Leben gerufen wurde, besteht aus interaktiven Dauerausstellungen, einem pädagogischen Garten und bietet ein reichhaltiges kulturelles Programm (Workshops, Filme, Konferenzen …). Darüber hinaus konnten die 400.000 Besucher, die das Vaisseau schon einmal besucht haben, bereits von Wechselausstellungen zu den verschiedensten Themen, die in der Regel 6 Monate bis 1 Jahr dauerten, profitieren.
Vom 22. April 2008 bis März 2009 präsentiert "Le Vaisseau" die Wechselausstellung "Dialog im Dunkeln", nach einem Konzept von Andreas Heinecke (http://dialog-im-Dunkeln.de). In diesem Zusammenhang werden noch dringend deutschsprachige, blinde Guides gesucht, die außerdem französisch sprechen.
Die wichtigste Aufgabe der Guides besteht (neben dem Führen durch die Dunkelheit) darin, sich mit den Besuchern zu unterhalten, für alle Fragen offen zu sein und sich mit Freude und Engagement über Erfahrungen auszutauschen. Der Rollentausch (die sehbehinderte Person übernimmt die Aufgabe des Betreuers) und der pädagogische Aspekt dabei sind von nennenswerter Bedeutung.
Interessenten finden im nachfolgenden Anzeigen-Teil weitere Informationen unter der Stellenanzeige „Pädagogischer Mitarbeiter“.

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Stellenanzeige "Pädagogischer Mitarbeiter"

Stellenanzeige
Der Generalrat des Departements Bas-Rhin sucht für das Vaisseau (Straßburg, Frankreich) Pädagogische Mitarbeiter für die Ausstellung "Dialog im Dunkeln" (mit vorheriger Schulung), spezielles Stellenangebot für blinde oder sehbehinderte Bewerber.
Die pädagogischen Mitarbeiter führen die Besucher bei völliger Dunkelheit durch die Ausstellung und werden für weitere Veranstaltungen im Rahmen dieser Ausstellung im Vaisseau eingesetzt. Die für den Empfang der Besucher und die anschließende Führung durch die Ausstellung zuständigen Mitarbeiter, sind ebenso verantwortlich für die Dunkelbar und den Service beim Dinner im Dunkeln. Sie betreuen Kinder- und/oder Erwachsenengruppen während der Workshops oder Seminare.
Voll- und Teilzeitanstellung sind möglich – die pädagogischen Mitarbeiter sollten grundsätzlich bereit sein, an Wochenenden zu arbeiten.
Eine abgeschlossene Ausbildung oder Berufserfahrung ist erwünscht, Berufseinsteiger sind möglich. Die Beherrschung der französischen Sprache und Erfahrungen auf dem Gebiet der Gruppenbetreuung/Pädagogik sind von Vorteil. Die Bewerber sollten folgende Fähigkeiten mitbringen: sie sollten anpassungsfähig, kommunikationsfähig und teamfähig sein, sowie sehr gut mit Stress umgehen können (in der Ausstellung kann es durchaus vorkommen, dass es laut ist und Kinder sich sehr unruhig verhalten).
Die vollständige Stellenanzeige können Sie hier einsehen: http://www.levaisseau.com/sysmodules/RBS_fichier/admin/forcedownload.php?id=1325
Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (kurzes Bewerbungsschreiben und Lebenslauf) an folgende Adresse:
M. Le Président du Conseil Général, DRH
Hôtel du Département – 67964 STRASBOURG CEDEX 9
oder per E-mail an: recrutement@cg67.fr

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Achtung Korrektur! In der letzten Ausgabe wurden die Kontaktangaben falsch wiedergegeben. Bitte verwenden Sie die hier angegebenen Adressen für den Mailverkehr.

Mailingliste "Amtshilfe" (Hilfe im Behördendschungel)
Für alle, die Probleme mit Ämtern und/oder Behörden haben oder anderen bei deren Bewältigung behilflich sein möchten:

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Partnersuche

Mein Name ist Holger, bin sehend, 50 Jahre, 1,86 m groß und schlank.
Gern würde ich eine einfache, liebe, ehrliche und schlanke Frau kennen lernen. Für mich zählen materielle und finanzielle Werte weniger und ich möchte mich mit meiner Partnerin an den kleinen Dingen im Leben erfreuen können. Ich möchte sie achten, in ihrer Behinderung unterstützen und viele schöne Jahre gemeinsam verbringen. Ich suche sehr viel Gemeinsamkeit und Zärtlichkeit.
Tel.: 0170 2446602

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Zu verschenken:

Norbert und Angela Vollbrecht
Kyffhäuserstraße 15, 99706 Sondershausen
Tel./Fax: 03632 788284 ab 18.00 Uhr

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Impressum

»DZB-Nachrichten« erscheint zweimonatlich.
Kostenlose Beilage: »Leipziger Bücherliste«.
Jahresabonnement: Kassette oder Blindenkurzschrift oder CD DAISY 7,68 €, Schwarzschrift 12,30 €.
Kündigungsfrist: 3 Monate vor Ende des Kalenderjahres.
Online unter: www.dzb.de/zeitschriften/index.html
Alle Rechte vorbehalten. Keine Reproduktion, Vervielfältigung oder Verbreitung ohne Genehmigung des Herausgebers.
Herausgeber, Verlag/Studio:
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig
Postfach 10 02 45, 04002 Leipzig
Telefon: 0341 7113-0
Fax: 0341 7113-125
Internet: www.dzb.de
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Redaktion:
Karsten Sachse
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Abonnements, Anzeigen:
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Sparkasse Leipzig
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DZB 2008

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