DZB-Nachrichten

Hrsg. von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)

Nr. 5 – 2013

September / Oktober

23. Jahrgang


Inhalt

Vorbemerkung

Einblicke

Vorschau „Literaturtreff“ 2014

20 Jahre „Deutschlandrevue“: Mehr als ein Reisemagazin

NEU im Angebot: „Black Stories“

Neu im Regal

Dave Boling: „Der Tanz der Freiheit“

Die Kramkiste

Ludwig Anzengruber: „Der Sternsteinhof“

Mark Twain: „Das Tagebuch von Adam und Eva“

Literaturtipps zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht

Aus dem Punktschriftbestand

Aus dem Hörbuchbestand

LOUIS

Barrierefreie Dokumente

Radio- und Fernsehvorschau am Telefon - weitere Sender hinzugekommen

Info-Service

Die DZB auf Facebook!

„WIPO-Abkommen zugunsten blinder, seh- und lesebehinderter Menschen“

Mitgliederversammlung des „Freunde der DZB e. V.“

Neuer Internetauftritt des Fördervereins „Freunde der DZB e. V.“

Lesetipps für unterwegs und zwischendurch

Spitzentitel zum Hören

Neues „Senior Comfort“-Markenzeichen

Senioren erobern das Internet

Impressum

Spenden

Vorbemerkung

Die DZB ist nunmehr auch im sozialen Netzwerk Facebook vertreten! Im Info-Service macht Sie Gabi Schulze mit dem Facebook-Auftritt der DZB bekannt. Überhaupt ist dieser Info-Service ziemlich gehaltvoll - Negativmeldungen wechseln sich mit Erfolgsmeldungen ab: mal gibt es mehr Blindengeld, mal soll es gekürzt werden, ein internationales Abkommen zugunsten blinder und lesebehinderter Menschen wird verabschiedet, das Merkzeichen für Taubblinde wieder aufgeschoben - lesen bzw. hören Sie selbst.
Die „Einblicke“ liefern eine Vorschau auf den Inhalt der Zeitschrift „Literaturtreff“ 2014 und eine Rückschau auf 20 Jahre „Deutschlandrevue“. Spielerisch wird es dann zum Schluss der Rubrik: Für gleichermaßen heitere wie spannende Unterhaltung sollen die „Black Stories“ sorgen, die ab sofort in der DZB erhältlich sind.
Und natürlich gibt es wieder diverse literarische Empfehlungen.
Es grüßt herzlich
Ihr Karsten Sachse

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Einblicke

Vorschau „Literaturtreff“ 2014

Karsten Sachse
Die wöchentlich erscheinende Abonnements-Zeitschrift „Literaturtreff“ stellt ausgewählte Romane und Erzählungen namhafter in- und ausländischer Autoren in Fortsetzungen vor.
Der nunmehr 27. Jahrgang startet mit einem „alten Bekannten“: Der britische Top-Agent James Bond wird von Geheimdienstchef M auf eine Mission geschickt, um den russischen Agenten „Le Chiffre“ auszuschalten. „Casino Royale“ lautet der Titel des überhaupt ersten Bond-Abenteuers, mit dem Autor Ian Fleming 1952 in Erscheinung trat. Die vorliegende Neuausgabe (Verlag Cross-Cult bei Amigo Grafik) enthält erstmals auf Deutsch den ungekürzten Text der Originalausgabe.
Nach dem Action-Kracher aus der Zeit des Kalten Krieges folgt zur Entspannung eine heitere, teilweise auch satirisch überzogene Geschichte aus Italien: In „Brot und Unwetter“ (Verlag Wagenbach) beschreibt Stefano Benni, wie die Bewohner eines Dorfes versuchen, ihren gemeinsamen Treffpunkt, die Bar „Sport“, vor dem Abriss zu bewahren. Alle kommen sie zusammen: der Tierarzt, der Tankwart, der Gemüsehändler, die Frauen, der polnische LKW- Fahrer … natürlich allesamt Weinkenner und Philosophen - und jeder hat eine Geschichte zu erzählen, während sich riesige Schaufelbagger immer näher herangraben.
In den USA-Bundesstaat Georgia führt dann Joshilyn Jackson mit ihrem Familiendrama „Mittendrin ist auch daneben“ (Fischer-Taschenbuch): In der winzigen Kleinstadt Between in Georgia kennt jeder jeden. Das schützt keinesfalls vor Ärger. Vor allem zwischen den Familien Frett und Crabtree gibt es eine lange Geschichte von bösem Blut. Und da bringt ausgerechnet Hazel Crabtree ihre unerwünschte Tochter mitten im Wohnzimmer ihrer Nachbarin Bernese Frett zur Welt …
Die Autorin Elly Griffiths ist Leserinnen und Lesern des „Literaturtreff“ bereits bekannt, ebenso ihre Heldin, die forensische Archäologin Ruth Galloway. In dem Kriminalroman „Knochenhaus“ (Verlag Wunderlich) werden auf einer Baustelle in Norfolk zwischen Schutt und Schlamm die Gebeine eines Kindes gefunden. Nur der Schädel fehlt. Die Ermittlungen führen Ruth und DCI Nelson tief in die Vergangenheit und auf die Spur eines Mörders. Und er ist noch immer zu töten bereit, um sein Geheimnis zu wahren.
Josch, der Bademeister, ist der Held in „Luftholen“ (Verlag Krüger). Am Beckenrand kennt er sich aus, hier weiß er, was zu tun ist. Aber in seinem eigenen Leben weiß er das schon lange nicht mehr. Als er der 14-jährigen Leonie, die jeden Tag ihrer Sommerferien an seiner Seite verbringt, im entscheidenden Moment nicht helfen kann, muss sich Josch dem Leben stellen. Und so nähert er sich der blinden und lebensfrohen Maria an und begibt sich schließlich mit ihr zusammen auf eine ungewisse Reise. Autor dieser Geschichte, in der es um scheinbar beendete Lebenswege und zweite Chancen geht, ist der Schauspieler Oliver Wnuk.
Ein junges Mädchen ist die Protagonistin in dem autobiographisch gefärbten Erstlings-Roman „Hotel Nirgendwo“ von Ivana Bodrozic (Verlag Zsolnay). Sie ist neun Jahre alt, als sie im Sommer 1991 ans Meer geschickt wird. Aus den Ferien wird jedoch eine Flucht, denn in Vukovar, ihrer Heimatstadt, ist der Krieg ausgebrochen. Der Vater ist spurlos verschwunden. Die folgenden sechs Jahre lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem winzigen Zimmer in einer ehemaligen Kaderschule, die in ein Flüchtlingslager umfunktioniert wurde, schließt Freundschaften und durchlebt die Nöte der Pubertät, vom ersten Disko-Besuch und Alkoholrausch bis zum ersten Kuss.
Im Anschluss an dieses literarische Debüt begeben wir uns ins späte Mittelalter, in das Frühjahr 1311: Beunruhigende Gerüchte erreichen die bedeutende Templerkommende Süpplingburg an der Salzstraße. Nach der Verhaftung aller Ordensbrüder in Frankreich unter dem Vorwurf der Ketzerei steht nun ein Prozess bevor. Stefan von Losa, Fiskal des Ordenshauses und ein Veteran des Kampfes im Heiligen Land, schwant Übles. Die weltlichen und kirchlichen Herren werden immer dreister, sie wollen sich an die Stelle des Ritterordens setzen. „Der letzte Ritter vom Tempelhof“ (Verlag Sutton) lässt ein buntes Bild der damaligen Zeit entstehen.
Nach so viel Action, Schicksal und Crime tut Entspannung gut. Sie wird von der sächsischen Autorin Renate Preuß geliefert: „Ein schwarzweißer Kater aus dem Sächsischen“ (Tauchaer Verlag) verrät schon im Titel, worum es geht. Dank Renate Preuß' Gespür für die Befindlichkeiten der Umwelt, ihrer Liebe zu den Haustieren und ihrer Fabulierkunst ist dabei ein kurzweiliges Werk gelungen, dass sicher nicht nur Katzenfreunde anspricht und so für einen besinnlichen Jahresausklang sorgen wird.
Damit ist unsere kleine Vorschau beendet. Wie immer sind Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Wenn Ihnen die vorgestellte Auswahl gefallen hat, dann sichern Sie sich Woche für Woche neues Lesevergnügen durch ein Abonnement unserer Zeitschrift „Literaturtreff“ zum Vorzugspreis von nur 1,20 € pro Woche und Heft!
„Literaturtreff“ erscheint in Blindenkurzschrift und kostet im Jahresabonnement 62,40 €.
Kontakt
Telefon: 0341 7113-120
Telefax: 0341 7113-125
E-Mail: abo@dzb.de

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20 Jahre „Deutschlandrevue“: Mehr als ein Reisemagazin

Gabi Schulze
Mit einem Beitrag über das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig hat alles angefangen. Unter der Rubrik „Historische Denkmale“ wurde in der Probeausgabe der „Deutschlandrevue“ über den Bau des gewaltigen Kolosses berichtet und an die Völkerschlacht bei Leipzig erinnert. Das war im Herbst 1993. In diesem Jahr nun jährt sich zum 100. Mal die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals und die „Deutschlandrevue“ feiert ihr 20. Jubiläum.
Ein Magazin mit vielen Themen
Jubiläen sind für die „Deutschlandrevue“ auch sonst ein willkommener Anlass, berühmte Sehenswürdigkeiten in Deutschland vorzustellen. Ob Kölner Dom, Nürnberger Frauenkirche, die Schlösser von Potsdam-Sanssouci - neben faszinierenden Landschaften und interessanten Städten macht das Magazin mit geschichtsträchtigen Denkmälern, Kirchen, Burgen und Schlössern bekannt.
„Die ‚Deutschlandrevue' ist einzigartig. Selbst für Sehende gibt es nichts Vergleichbares“, versichert Elke König, Redakteurin der „Deutschlandrevue“. Auf ihrem Schreibtisch, der vor einem riesigen Hibiskus mit roten Blüten steht, liegen verschiedene Zeitschriften. In ihrem Zimmer riecht es nach Druckerschwärze, die einem Stapel Zeitungen entströmt. „Das Besondere ist, dass in kompakter Form rund um das Thema Deutschland unterhaltsam berichtet wird. Der Leser bzw. Hörer erfährt, wer Albrecht der Bär war, wo die Schwalm liegt und wo die Oder entspringt. Zugleich liest er, woher bestimmte Redensarten und Volkslieder kommen, was in Hessen gekocht und in Bayern gebraten wird.“
Wie alles begann mit der „Deutschlandrevue“
Von Anfang an mit dabei waren Wolfgang Burghardt, Karsten Sachse und Gabi Schulze. Karsten Sachse erinnert sich: „Nach der Wende begann die DZB ihr Zeitschriftenangebot zu erweitern. Neu erschienen waren bereits das Schülermagazin ‚Kinderland' und die Verbraucherzeitschrift ‚Ratgeber aktuell'. Wir suchten nach einer unterhaltsamen Zeitschrift, die ein breites Publikum anspricht. Deutschland mit seinen Landschaften, Städten, seiner Geschichte und seinen Menschen schien uns nach der Wiedervereinigung ein interessantes Thema zu sein.“
Die Herausgabe der „Deutschlandrevue“ war ein Volltreffer. Die Februar-Ausgabe 1994 zählte schon 375 Abonnenten, die die Zeitschrift in Brailleschrift oder als Hörzeitschrift auf Kassette bestellten. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Abonnentenzahl auf 640.
Und was las man damals in der Probeausgabe? Vorgestellt wurde eine Region im Norden Deutschlands, Dithmarschen. Man wanderte entlang der schwäbischen Dichterstraße und erkundete die Natur im Spreewaldkahn. Darüber hinaus ließ man sich humorvoll über den falschen Gebrauch der sächsischen Mundart aus, empfahl kulinarische Genüsse aus Bayern und das sehenswerte Augustiner-Chorherrenstift auf dem Petersberg in Halle. Das Volkslied „An der Saale hellem Strande“ rundete die Ausgabe musikalisch ab. Ach ja, der Eulenspiegel aus Mölln mit seiner Narrenkappe war auch noch dabei.
Die „Deutschlandrevue“ heute
Natürlich hat sich seit dem Erscheinen der Probeausgabe 1993 einiges geändert. Die Zeitschrift wurde den Bedürfnissen ihrer Leser bzw. Hörer angepasst: Neue Rubriken kamen hinzu, das Format der Braille-Ausgabe änderte sich, die DAISY-CD löste die Kassette ab.
Auch nach 20 Jahren ist die „Deutschlandrevue“ eine der beliebtesten Zeitschriften der DZB. 470 Abonnenten lesen bzw. hören sie. Allerdings muss das Magazin leider wie viele Zeitschriften im Zeitalter des Internets sinkende Abonnentenzahlen verkraften.
Elke König blättert in verschiedenen Zeitungen und Magazinen. Für die „Deutschlandrevue“ recherchiert sie in regionalen und überregionalen Zeitschriften, in Büchern, aber auch im Internet. „Hier finde ich einen interessanten Artikel über eine zauberhafte Landschaft und in einem anderen Magazin das passende Rezept oder die entsprechende Sage dazu. Wenn ich verreise, nehme ich mir Infomaterial von Sehenswürdigkeiten mit, die mir besonders gefallen“, erklärt sie. Mit viel Engagement sucht sie interessante und wissenswerte Beiträge aus und stellt sie zu einer unterhaltsamen Zeitschrift zusammen, die dann in Blindenkurzschrift und auf DAISY-CD in der DZB produziert wird. Der Kontakt zu ihren Hörern und Lesern ist der Redakteurin sehr wichtig. Deshalb weiß sie auch, dass Abonnenten ihre „Deutschlandrevue“ gern weiterempfehlen: Nicht überall in Deutschland kann man gewesen sein. Wer trotzdem Land und Leute kennenlernen möchte, für den ist die „Deutschlandrevue“ genau das Richtige!
Info
Jahresabonnement „Deutschlandrevue“
4 Ausgaben
Blindenkurzschrift, 16,00 €
DAISY-CD, ca. 90 min, 16,00 €
Interessenten schicken wir gern ein kostenloses Probeexemplar der „Deutschlandrevue“ zu.
Erfahren Sie mehr über unser Zeitschriftenangebot:
Telefon: 0341 7113120
E-Mail: abo@dzb.de
Internet: www.dzb.de

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NEU im Angebot: „Black Stories“

Karsten Sachse
WAS?
„Black Stories“ sind knifflige, morbide, rabenschwarze Geschichten, die sich so oder ähnlich zugetragen haben könnten. Alleine in Deutschland gibt es mehrere Begriffe für diese Geschichten: Denkpuzzles, laterale Rätsel, Mysteries, Rätsel-Krimis. In den letzten Jahren sind sie immer populärer geworden.
WIE?
Am meisten Spaß macht es, black stories zusammen mit Freunden zu knacken: Einer, der „Gebieter“, nimmt eine Karte aus dem Stapel, liest die Geschichte vor, die auf der Vorderseite der Karte steht, und fragt: „Warum wohl?“. Auf der Rückseite der Karte findet der „Gebieter“ die Antwort, die er natürlich für sich behält.
Die anderen Mitspieler, das „Ratevolk“, müssen nun Fragen stellen, um sich an die richtige Antwort heranzutasten. Dabei muss jede Frage so formuliert werden, dass der „Gebieter“ lediglich mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann. Mit Geschick und Ausdauer nähert sich das Ratevolk so der Lösung des Rätsels.
Natürlich kommt es immer wieder vor, dass das Ratevolk völlig im Dunkeln tappt und Fragen formuliert, die nicht mit den Regeln in Einklang stehen. Bei solchen Fragen muss der „Gebieter“ auf eine neue Formulierung bestehen oder großmütig darauf hinweisen, dass falsche Annahmen zu Grunde liegen.
Wichtig ist: Der „Gebieter“ hat immer Recht! Das ist besonders dann wichtig, wenn das Ratevolk der Meinung ist, die Geschichte könnte sich auch anders zugetragen haben. Die Antwort auf der Rückseite der Karte ist die einzige richtige Lösung.
Beispiel: Das Taxi
Story: Tino stieg in ein Taxi. Als der Fahrer ihm am Bahnhof die Tür öffnete, fiel er tot aus dem Wagen.
„Warum wohl?“
Lösung: Ein Spinnenliebhaber hatte seine hochgiftige Spinne im Taxi vergessen. Tino, der nächste Fahrgast, erblickte das Tier, geriet in Panik und wurde sogleich gebissen.
[Quelle: http://www.moses-verlag.de/black-stories/]
WOMIT?
Die für das blinde Ratevolk adaptierte Version des Kartenspiels fällt in ihren Abmessungen etwas größer aus als die Originalvorlage, da ansonsten zu wenig Platz für den Braille-Text gewesen wäre. Der Braille-Text selbst ist in Vollschrift verfasst, um auch Braille-Anfängern den Spielspaß zu gewährleisten. Da es sich um kurze Texte handelt, dürfte dies das Vergnügen geübter Kurzschriftprofis nicht schmälern.
Jede Karte hat das Format A5 quer. Auf der Vorderseite, die rechts oben mit einem Loch gekennzeichnet ist, befindet sich die Geschichte, die der Gebieter vorliest und deren Hergang nun zu erraten ist. Die richtige Lösung steht zum Vergleich auf der Rückseite der Karte.
Sämtliche Karten sind aus dem Material „Priplak Classic Schwarz“ gefertigt, das nicht nur farblich dem Spielgedanken Rechnung trägt, sondern auch noch abwaschbar ist - durchaus von Vorteil, wenn es in einer Spielrunde mal feucht-fröhlich hin und her geht und dann etwas kleben bleibt. Zusatz-Schmankerl: zum sicheren Gebrauch sind die Kartenecken abgerundet.
Einziger Wermutstropfen: Das Braille-Set enthält sieben Karten weniger als das Spiel-Original, hier passte der Vollschrifttext nicht auf eine A5-Seite.
So edel und zweckmäßig wie die Karten selbst ist auch ihre Verpackung bzw. Aufbewahrung gestaltet. Der Karton mit den Maßen 225 x 170 x 85 mm hat einen fest verbundenen nach oben öffnenden Deckel, der in der geöffneten Position verharrt. Damit man sich zum einfachen Herausnehmen der Spielkarten keine Schlangenhand antrainieren muss, befindet sich bei geöffnetem Deckel (und nur dann) an der Vorderseite des Kartons eine über die gesamte Höhe reichende 80 mm breite Öffnung. So lassen sich die Spielkarten bequem entnehmen und wieder zurücklegen - ganz gleich, ob man von oben oder von unten nimmt und dann am anderen Ende wieder ablegt, um Verwechslungen zu vermeiden.
Versteht sich von selbst, dass auch der Karton im spieltypischen Schwarz gehalten ist. Das Oberflächenmaterial des Kartons bietet zudem ordentlichen Grip, damit einem das ganze Paket nicht so einfach aus der Hand rutschen kann.
Im Karton befindet sich eine mit Spiralbindung versehene Vollschrift-Spielanleitung mit allen spielwichtigen Regeln.
Grauslig-schönen Spielspaß wünscht Ihnen Ihre DZB!
Angaben zum Spiel „Black Stories“
43 Spielkarten A5, 1 Spielanleitung; Vollschrift; im Karton 225 x 170 x 85 mm; Preis: 35,00 EUR
BNV 7804

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Neu im Regal

Dave Boling: „Der Tanz der Freiheit“

(DAISY-Hörbuch, empfohlen von Susanne Siems)
Spanien 1935: Nach einer Auseinandersetzung mit der Guardia Civil flieht der junge Baske Miguel nach Guernica. Hier findet er nicht nur ein neues Leben, er trifft auch die Liebe seines Lebens. Die junge Miren ist eine elegante, charismatische Tänzerin, die, obwohl von allen jungen Männern begehrt, bald nur noch Augen für den geheimnisvollen Miguel hat. Doch in Spanien tobt der Bürgerkrieg und beschwört eine Tragödie herauf, die das junge Glück bedroht.Den traurigen Hintergrund dieser Liebesge-schichte bildet die Bombardierung und Beset-zung der nordspanischen Stadt Guernica während des spanischen Bürgerkrieges. Der Leser erfährt sehr viel über die spanische Geschichte und das Leben und die Kultur der Basken. Berühmt geworden ist Pablo Picassos Gemälde „Guernica“, das den Bombenangriff 1937 thematisiert.
Bestellangaben
Dave Boling: Der Tanz der Freiheit. Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt. München : Droemer, 2009. Sprecher: Alexander Gamnitzer (Leipzig). 1 CD DAISY (17:04 h) H024756

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Die Kramkiste

Unsere Bibliothekare stellen jeweils einen Punktschrift- und einen Hörbuchtitel vor, die sich schon länger im Bestand unserer Bibliothek befinden.

Ludwig Anzengruber: „Der Sternsteinhof“

Jana Waldt
[Hörbücherei]
Der österreichische Schriftsteller Ludwig Anzengruber wurde 1839 in Wien als Sohn eines Beamten geboren. Er war in jungen Jahren Schauspieler und schrieb erfolglos erste Stücke. Aus Geldnot wurde er Schreiber bei der Wiener Polizei, quittierte aber 1870 nach dem Erfolg seines ersten Schauspiels den Dienst und widmete sich ab da der Schriftstellerei. 1889 starb er nach kurzer Krankheit in Wien.
Die hier besprochene Buchausgabe des Romans „Der Sternsteinhof“ stammt vom Aufbau-Verlag Berlin, 1963.
Anzengruber schildert den Aufstieg der Helene Zinshofer, die darum kämpft, reiche Hofbesitzerin zu werden. Helene stammt aus ärmlichen und lieblosen Verhältnissen. Von frühester Kindheit an schielt sie neidvoll zum stolzen Sternsteinhof. Egoistisch und rücksichtslos verfolgt sie ihr Ziel, einmal Bäuerin auf dem Sternsteinhof zu werden. So lässt sie sich leichtsinnigerweise mit Toni, dem Sohn des Sternsteinhofbauern, ein. Doch der alte Bauer verbietet die Heirat. Helene heiratet daraufhin den Holzschnitzer Muckerl, um so Tonis Kind zu legitimieren. Toni heiratet standesgemäß die Tochter eines Großbauern.
Beide haben jedoch kein Glück mit ihren Ehepartnern. Muckerl stirbt bald, und Tonis Frau kommt nach der Geburt der Tochter nicht wieder zu Kräften und stirbt ebenfalls. Nun ist der Weg für beide frei.
Ludwig Anzengruber konzentriert sich in seinen Werken auf die Darstellung sozialer Beziehungen in einer überschaubaren Umwelt, so auch hier. Die Handlung spielt auf engem Raum - zwischen der ärmlichen Hütte Helenes und dem Sternsteinhof. Die Charaktere sind sehr genau gezeichnet, entweder sind die Personen schwach wie Muckerl, der in seinem Innersten weiß, dass Helene nur Toni will, oder stark wie Helene, die zielstrebig darauf hinarbeitet, eine geachtete Bäuerin zu werden.
Ausleihen können Sie dieses Hörbuch, das von Fred Alexander gelesen wurde, unter der Bestellnummer H001681. Die Spieldauer beträgt 9:52 Stunden.
Auch in Punktschrift ist der Roman erhältlich: 3 Bände Kurzschrift, BNA 257.
Weitere Titel von Ludwig Anzengruber im Hörbuchbestand
Titel von Ludwig Anzengruber im Punktschriftbestand

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Mark Twain: „Das Tagebuch von Adam und Eva“

Susanne Siems
[Punktschriftbibliothek]
Beziehungsratgeber sind nach wie vor „in“, liebe Leserinnen und Leser. „Männer sind anders, Frauen auch“, „Wie ruiniere ich meine Beziehung, aber richtig“ oder „Die Angst vor dem Glück“, so heißen die Titel, die man gut sichtbar in den Buchläden zu kaufen bekommt. Ob es ums Einparken geht oder Caveman, den Höhlenmann, irgendwie ist ein unerschöpfliches Thema, was sich da im Alltag zwischen Frau und Mann abspielt; warum sie immer alles benennen muss, erörtern und bereden, warum er lieber schweigend den Problemen aus dem Weg geht. Wer nun aber denkt, das wäre eine Krankheit unseres modernen Zeitalters, eine Folge von zu viel Freizeit im Ehealltag, der irrt gewaltig. Das Thema ist so alt wie die Menschheit an sich.
Einen unschlagbaren Beweis dafür liefert der amerikanische Schriftsteller Mark Twain, der mit seinem „Tagebuch von Adam und Eva“ eine köstlich-heitere Erzählung schrieb, die genau dieses Spannungsverhältnis zwischen Mann und Frau zum Thema hat. Da ist Adam, der darüber klagt, dass er von diesem anderen, ähnlichen Wesen permanent in seiner Ruhe gestört wird: „Meinetwegen kann sie sein, was sie will, wenn sie nur für sich bleiben und nicht reden wollte.“ Eva wiederum beklagt sich über die geistige Schwerfälligkeit des Gefährten, den sie doch nur vom Glück der Zweisamkeit zu überzeugen versucht. „Er redet sehr wenig, vielleicht deshalb, weil er nicht geistreich ist, was er empfindet und daher verbergen möchte.“ Beide begegnen sich, missverstehen sich total und können einander doch nicht entbehren. Das ist humorvolle Unterhaltung erster Klasse für den Leser dieser Erzählung.
Mark Twain ist den meisten von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sicherlich als der literarische Vater von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Der 1835 im US-Bundesstaat Missouri geborene Samuel Langhorne Clemens war aber weit mehr als ein hervorragender Kinderbuchautor. Seine satirische Feder war gleichermaßen beliebt und gefürchtet bei der Leserschaft. In seinen zahlreichen Romanen, Reisebeschreibungen und Erzählungen beschreibt er kritisch mit humoristisch-liebevollem Unterton Menschen und Landschaft des amerikanischen Mittelwestens. Aber auch das Ausland ist vor seiner spitzen Feder nicht sicher, seine Reiseerlebnisse im Mittelmeerraum sind zum Beispiel im Roman „Die Arglosen im Ausland“ nachzulesen. Das Pseudonym Mark Twain ist auf seine Zeit als Lotse auf einem Mississippi-Dampfer zurückzuführen - „Mark Twain“ oder „Zwei Faden“, so der Ruf der Lotsen, wenn die Wassertiefe des Flusses für die Dampfer ausreichend war.
Der Erzählungsband „Das Tagebuch von Adam und Eva“ umfasst sieben Geschichten. Die wunderbare Erzählkraft Mark Twains wird deutlich, seine scharfe und kritische Beobachtungsgabe, verbunden mit einer tiefen Zuneigung zu seinen Figuren. Seine Helden verstehen es, ein oft sehr schwieriges Leben mit unermüdlichem Humor und steter Hoffnung zu leben, stellvertretend dafür die Erzählung „Eine wahre Geschichte“.
Vielleicht das erfolgversprechendste Rezept für schwierige Lebenszeiten: Lachen, wo man eigentlich weinen möchte und denen, die unsere Hilfe brauchen, die Hand reichen. Lassen Sie sich aufheitern und beflügeln von den Geschichten dieses großen amerikanischen Schriftstellers!
Titel von Mark Twain im Punktschriftbestand
Titel von Mark Twain als Hörbuch

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Literaturtipps zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht

Die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Anlässlich ihres 200. Jahrestages empfehlen wir Ihnen bis zu diesem Ereignis Bücher, die sich mit dem Thema Völkerschlacht und Befreiungskriege beschäftigen.
Aus dem Punktschriftbestand
Tarlé zeigt, wie Napoleon (1769-1821) als Vollstrecker der Ziele der Großbourgeoisie die Revolution abwürgt, ganz Europa im Kampf gegen den Hauptkonkurrenten England mit Gewaltmaßnahmen zu vereinen sucht und dabei scheitern muss. Daneben wird er auch der Persönlichkeit Napoleons in der Würdigung seiner Fähigkeiten, seiner Fehler und Leistungen voll gerecht.
Aus dem Hörbuchbestand
Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. „1812“ ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte.

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LOUIS

Betreuer dieser Rubrik ist Herr Ulrich Jander (Tel.: 0341 7113-145, Fax: 0341 7113-125, E-Mail: Ulrich.Jander@dzb.de).
Detaillierte Ausführungen zu den Themen können direkt bei ihm abgerufen werden. Selbstverständlich erhalten Sie auch Antwort auf Fragen, die uns in Blindenschrift, auf Kassette oder in Schwarzschrift erreichen. Mehr zu LOUIS gibt es im Internet unter www.dzb.de/louis.
Bevor heute Ulrich Jander zu Wort kommt, veröffentlichen wir jedoch zunächst einen Artikel von der Internetseite „Webkrauts Blog“ (webkrauts.de). Die Autorin, Kerstin Probiesch, geht darin auf Probleme ein, die der Adobe Reader bei eigenen Farbeinstellungen (z. B. Kontrastmodus) verursacht: Mal werden Dokumente vollständig Schwarz auf Schwarz dargestellt, mal einzelne Seiten - und auch Hintergrundgrafiken bereiten Probleme. Nutzer können jedoch auf andere PDF-Reader ausweichen. Zwei alternative Reader stellt Frau Probiesch in dem Artikel kurz vor.

Barrierefreie Dokumente

PDF-DATEIEN IM KONTRASTMODUS LESEN!? ALTERNATIVEN ZUM ADOBE READER
Kerstin Probiesch
Dem ungehinderten, kontrastreichen Lesevergnügen von PDF-Dateien steht oft der Adobe Reader entgegen. Sein Kontrastmodus birgt einige Probleme, die das Lesen mitunter unmöglich machen. Alternative Reader liefern hier deutlich bessere Ergebnisse.
PDF ist heute nicht mehr das barrierefreie Schmuddelformat von einst. Seit mehreren Versionen können Tags zugefügt werden. Leistungsstarke Konverter, z. B. AxesPDF, ermöglichen den standardkonformen Weg von Word nach PDF - sofern ihr Euch an grundlegende Formatierungsregeln haltet. Weitere Konvertierungswerkzeuge zeugen von einer intensiven Beschäftigung mit dem Format und der Verbesserung seiner Zugänglichkeit. Auch in Sachen „Prüfwerkzeuge“ hat sich in den letzten Jahren einiges getan - allen voran ist hier der kostenlose PAC (PDF Accessibility Checker) zu nennen. Auch InDesign wurde hinsichtlich Barrierefreiheit in den letzten Jahren weiter verbessert, wenngleich einige Aspekte der Barrierefreiheit immer noch in Acrobat Professional nachgezogen werden müssen.
Eine barrierefreie Großbaustelle ist jedoch nach wie vor der Adobe-Kontrastmodus - schnell aufrufbar mit der Tastenkombination Strg+K, und dort unter Ein-/Ausgabehilfe ? Dokumentfarben-Optionen zu finden. Er ermöglicht die Ansicht eines Dokuments z. B. mit durchgängig weißer Schrift und schwarzem Hintergrund oder anderen frei einstellbaren Farben - zumindest in der Theorie. In der Praxis funktioniert dieser Kontrastmodus allenfalls bei sehr einfachen Textdateien und auch dort nicht immer korrekt. Zwar könnte auf einen speziellen Kontrastmodus verzichtet werden, denn z. B. Windows-Systeme bieten durchaus das Definieren eigener Farben. Diese wirken sich jedoch in Adobe Reader nur auf das Menü und die Lesezeichen aus, nicht auf das PDF selber.
Haben wir z. B.
und damit Standardprozeduren durchgeführt sowie das PDF durch den Adobe-eigenen Barrierefreiheitschecker gejagt und mit Unterstützung des PAC (hoffentlich) ein Null-Fehler-Dokument erzeugt, sorgt spätestens der Blick auf das Dokument im Adobe-Kontrastmodus für Frust. Zunächst beim geneigten Bearbeiter und danach bei Nutzern, die für ein barrierefreies Lesen auf andere Farben und stärkere Kontraste angewiesen sind.
Selbst einfache Textdokumente werden im Adobe Kontrastmodus nicht immer (vollständig) angezeigt. Die Folge: Der Nutzer sieht im wahrsten Sinne des Wortes Schwarz. Als Beispiel sei hier das Handbuch des neu veröffentlichten VIP-Readers (PDF) genannt, ein Null-Fehler-Dokument. [Abbildung zeigt einen Ausschnitt von Seite 3 - VIP-Reader im Adobe-Kontrastmodus. Ergebnis: Schwarz auf Schwarz.]
Wenn nun der Adobe-Kontrastmodus bereits bei einfachen Textdokumenten sozusagen aussteigt, was passiert bei PDFs mit hohem Layout-Anteil? Das kann mit nahezu jeder x-beliebigen Broschüre getestet werden: Mal präsentiert sich die gesamte PDF-Datei in Schwarz auf Schwarz, mal nur einzelne Seiten oder abhängig vom Texthintergrund einzelne Textblöcke.
Andere Reader können es
Verlassen wir hingegen die Adobe-Welt und verwenden den Foxit-Reader der Foxit-Corporation, werden PDF-Dokumente im Kontrastmodus deutlich besser angezeigt. Zwar wirken sich auch hier systemweite Kontrasteinstellungen nicht auf das PDF aus, aber wie beim Adobe Reader können die entsprechenden Einstellungen schnell und bequem mit der Tastenkombination Strg-K aufgerufen werden. Unter „Accessibility Document Color Options“ kann dann ein Kontrastmodus der Wahl eingestellt werden. Je nach PDF empfiehlt sich außerdem das Setzen eines Hakens bei „Only change the content in black/white color“. Wie der folgende Screenshot sowie Tests anhand zahlreicher weiterer PDF-Dateien zeigen, hat der Foxit-Reader deutlich weniger bis keine Probleme, PDF-Dateien im Kontrastmodus anzuzeigen. [Abbildung zeigt Ausschnitt Seite 3 - Handbuch VIP-Reader im Foxit-Kontrastmodus. Ergebnis: Alle Texte sind leserlich, Grafiken werden angezeigt.]
Ein weiterer Reader, der PDF-Dateien ebenfalls im Kontrastmodus lesbar macht, ist der neu veröffentlichte VIP-Reader. Er bringt außerdem ein weiteres Feature mit: einen funktionierenden Umfließen-Modus bei getaggten PDF-Dateien, der mit Adobe ebenfalls problematisch ist. Der Umfließen-Modus ist eine spezielle Vergrößerungsart, bei der die Inhalte neu umgebrochen werden und die ein starkes Vergrößern ohne waagerechten Scrollbalken zulässt. Grafiken können optional durch Klick auf das entsprechende Symbol geöffnet werden. [Abbildung zeigt Ausschnitt Seite 3 - Handbuch VIP-Reader im Kontrastmodus des VIP-Readers. Ergebnis: Alle Texte sind leserlich, Grafiken können optional zugeschaltet werden.]
Der VIP-Reader (Visually Impaired People) wurde vom Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) in Kooperation mit der Stiftung Zugang für alle und dem Dienstleister xyMedia entwickelt.
Adobe muss nachbessern
Sollten sowohl einfache als auch komplexe PDF-Dateien im Adobe-Kontrastmodus leserlich sein? Ja. Adobe muss hier - ebenso wie bei seinem Umfließen-Modus - nachziehen. Immerhin ist der Adobe-Reader der weltweit meist-verwendete PDF-Reader und auf vielen PCs und Laptops bereits vorinstalliert. Vielleicht sind die Fortschritte anderer Reader für Adobe eine Motivation, die Ein- und Ausgabehilfen für sehbehinderte Leser zu verbessern. Sowohl der Foxit-Reader als auch der VIP-Reader können nicht nur bis dahin uneingeschränkt empfohlen werden und schließen im Bereich „PDF und Sehbehinderung“ eine wichtige Lücke.
Links
http://www.access-for-all.ch/en/pdf-lab/pdf-accessibility-checker-pac.html
http://www.foxitsoftware.com/downloads/
http://www.szb.ch/index.php?id=1269
[Quelle: http://webkrauts.de/artikel/2013/barrierefreie-dokumente; Webkrauts Blog vom 24.7.2013. Die Webkrauts setzen sich dafür ein, die Vorteile der Webstandards auch im deutschsprachigen Raum stärker zur Geltung zu bringen. Durch Artikel auf webkrauts.de, aber auch durch Fachartikel, Fachbücher oder Vorträge.]

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Radio- und Fernsehvorschau am Telefon - weitere Sender hinzugekommen

Ulrich Jander
Seit August 2008 bieten wir für blinde und sehbehinderte Menschen die Radio- und Fernsehprogrammvorschau am Telefon an. Zu jeder Zeit und bequem über die Telefontastatur können Sie akustisch erfahren, was z. B. heute Abend im Radio oder im Fernsehen läuft oder Sie erkundigen sich dazu für die nächsten Tage, bis zu zwei Wochen im Voraus. Sie können selbst an der Tastatur bestimmen, welche Sender Ihnen als Vorschau zur Verfügung stehen.
Dieser Dienst per Telefon ist in Deutschland einzigartig. Vor allem für Menschen, die eine Programmvorschau ohne Computer nutzen möchten, ist die Radio- und Fernsehvorschau am Telefon eine sehr geeignete Alternative. Der Gebrauch ist einfach; die Telefontastatur, die man dafür nutzt, ist bekannt.
Zum Zeitpunkt der Einführung der telefonischen Programmvorschau vor fünf Jahren starteten wir mit ca. 120 Fernseh- und 50 Radiosendern. Insbesondere im Radiobereich sind Sender für Ihre Auswahl hinzugekommen, und zwar 12 Sender aus Österreich, wie z. B. Österreich eins, Radio Vorarlberg, Radio Wien oder FM4. Es stehen gegenwärtig 73 Radiosender für Ihre Auswahl zur Verfügung; im Fernsehbereich sind es 133 Sender. Mit unseren Technikern versuchen wir, das Senderangebot aktuell zu halten und weiter auszubauen. Alle Sender, auch die neu Hinzugekommenen, können über die Ziffer sieben und anschließend mit Ziffer zwei oder drei (rückwärts oder vorwärts) ausgewählt und mit der Ziffer eins in die persönliche Liste eingefügt oder aus ihr herausgenommen werden.
In der Vorschau werden nicht nur die einzelnen Sender mit ihren Sendungen angesagt, sondern es werden auch Hintergrundinformationen zu den Sendungen geliefert, wie z. B. Inhaltsangaben zu den Spielfilmen. Außerdem können Sie Kategorien bzw. Sparten auswählen, die Sie dann nach Ihren Lieblingssendungen durchsuchen können. Solche Sparten können z. B. sein: Sportsendungen, Spielfilme oder sogenannte Hörfilme, also Filme mit Audiodeskription (Hier wird die bildliche Handlung des Films zusätzlich in Dialogpausen akustisch kurz beschrieben.). Im Radiobereich wählen Sie, wenn Sie möchten, z. B. in der Sparte Hörspiele Ihre bevorzugte Sendung aus.
In der Radio- und Fernsehvorschau gibt es jeweils eine Merkliste, in die Sie Ihre Sendungen, die Sie in den nächsten zwei Wochen anschauen oder anhören möchten, einfach mit einem Knopfdruck speichern und darüber auch wieder abrufen können. Ein Hinweis- und Anleitungssystem steht Ihnen akustisch mit der Rautetaste natürlich auch jederzeit zur Verfügung.
Die Programmvorschau am Telefon erreichen Sie unter den Telefonnummern:
für das Fernsehen: 03 41 - 4 999 222
für den Hörfunk: 03 41 - 4 999 223
Die akustische Radio- und Fernsehvorschau kostet als Dienstleistung im Jahr eine Abonnementsgebühr in Höhe von 48 Euro, weniger als ein Euro in der Woche. Die Programmvorschau kann von einem Telefonanschluss, der den Dienst noch nicht angerufen hat, über vier Wochen ohne Abonnementsgebühr mit gleichem Leistungsumfang genutzt und getestet werden.
Bezüglich Hinweisen und Fragen zu diesem Dienst stehen wir Ihnen gern in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig zur Verfügung.
Probieren Sie das Angebot einfach aus!

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Info-Service

Die DZB auf Facebook!

Gabi Schulze
Facebook ist mit Abstand das beliebteste Social Network. Es hat inzwischen weltweit mehr als 500 Mio. Nutzer. Hier wird gelikt, werden Freunde gefunden, Informationen ausgetauscht. Immer mehr Organisationen und Institutionen sind auf diesem Social Web Kanal präsent, die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Seit Ende August ist nun auch die DZB an dem Ort, wo Menschen immer häufiger ihre Zeit verbringen.
Was macht die DZB auf Facebook?
Wir halten die Fans über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden, teilen interessante News rund um unser Haus mit und berichten über neue Produkte. So erfahren sie z. B., dass der neue Dan Brown als DAISY-Buch auszuleihen ist oder der neue Relief-Wandkalender gekauft werden kann. Wir informieren live über unsere aktuellen Aktionen und Veranstaltungen, wie z. B. den Tag der offenen Tür, und grüßen vom Messestand der SightCity.
Wichtig für uns ist einerseits, dass wir über Facebook durch Empfehlungen und „Likes“ viele neue Nutzer erreichen und diese dann wissen, dass es eine DZB gibt, die Literatur für Blinde und Sehbehinderte zugänglich macht. Zum anderen können wir schnell und unkompliziert in den Dialog mit Nutzern kommen, die uns schreiben, was ihnen gefällt und was nicht, und so zeitnah auf Kritik und Lob reagieren.
Wir möchten der DZB auf Facebook ein lebendiges Gesicht geben und freuen uns über eine große Fangemeinde! Wir - das sind Ronald Krause und Gabi Schulze, die in Zukunft die Neuigkeiten aus der DZB auf Facebook posten werden.
Schauen Sie also auf unsere Facebook-Seite und teilen Sie unsere News mit Ihren Freunden!
Adresse: facebook.com/dzb.de
Natürlich haben wir den Facebook-Button auch auf unsere Internetseite www.dzb.de gesetzt.

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„WIPO-Abkommen zugunsten blinder, seh- und lesebehinderter Menschen“

Nach schwierigen Verhandlungen haben die mehr als 600 Delegierten der diplomatischen Konferenz der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Marrakesch in der letzten Juni-Woche einen neuen Vertrag beschlossen, der für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken verbessert. Damit findet eine seit fünf Jahren von der Weltblindenunion (WBU) und Europäischen Blindenunion (EBU) geführte und vom DBSV aktiv unterstützte Kampagne ihren erfolgreichen Abschluss, deren Ziel die Beseitigung der „Büchernot“ ist.
Das neue WIPO-Abkommen verpflichtet die Vertragsparteien dazu, im jeweiligen nationalen Urheberrecht eine Regelung zugunsten blinder, seh- und lesebehinderter Menschen vorzusehen, die die Vervielfältigung und Weitergabe von Werken in einem barrierefreien Format erlaubt. Einer Einwilligung der Rechteinhaber bedarf es hierzu nicht.
Der neue Vertrag harmonisiert die urheberrechtlichen Beschränkungen und Ausnahmeregelungen weltweit, so dass die Blindenbüchereien ihre Bücherbestände künftig auch über Grenzen hinweg austauschen können. Selbst die Lieferung an einzelne Betroffene ist im Rahmen des neuen WIPO-Vertrages erlaubt. Auch blinde, seh- und lesebehinderte Menschen in Deutschland werden von den neuen Regelungen profitieren, weil z. B. der Zugriff auf Buchbestände in anderen Ländern leichter und rascher möglich wird.
Zur Ratifizierung des Vertrags ist die Unterzeichnung durch mindestens 20 WIPO-Mitgliedsstaaten erforderlich. Nach Einschätzung von Experten gilt dies als sicher, zumal mit dem neuen Abkommen einem langjährigen Wunsch vor allem der Entwicklungsländer entsprochen wird. Nähere Einzelheiten zu den WIPO-Verhandlungen und eine Einschätzung der neuen Regelungen finden Sie in Kürze unter: www.buechernot.dbsv.org
[Quelle: „DBSV-direkt“]

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Mitgliederversammlung des „Freunde der DZB e. V.“

Christiane Knorre
Am 26. Juni fand in den Räumen der DZB die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins „Freunde der DZB e. V.“ statt. Die Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden ausgewertet und der Vorstand entlastet. Für eine nächste vierjährige Amtszeit wählten die anwesenden Vereinsmitglieder den aktuellen Vorstand. Dieser besteht aus Christiane Felsmann (Schriftführerin), Dr. Thomas Kahlisch (Vorstandsmitglied), Christiane Knorre (Schatzmeisterin) und, neu dabei, Ronald Krause (Vorstandsmitglied). Die bisherige Vorsitzende, Dr. Sylke-Kristin Deimig, wurde einstimmig wiedergewählt. Gemeinsam mit den Mitgliedern möchte der Vorstand künftig noch mehr den Kontakt zu wichtigen Spendern aus- und aufbauen und neue Menschen und Institutionen für sein Anliegen gewinnen. Dieses heißt in erster Linie: Barrierefreie Information und Lektüre fördern! So unterstützt der Förderverein „Freunde der DZB e. V.“ die Deutsche Zentralbücherei für Blinde bei ihrer wertvollen Arbeit.

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Neuer Internetauftritt des Fördervereins „Freunde der DZB e. V.“

Online-Spende jetzt für jeden komfortabel möglich
Christiane Knorre
Die Internetseiten des Fördervereins „Freunde der DZB e. V.“ haben ein neues Gesicht bekommen.
Der Auftritt unter www.freunde-der-dzb.de ist nicht nur optisch frischer geworden, sondern wurde vor allem inhaltlich und strukturell überarbeitet. Ziel war es, das Anliegen und die Arbeit des 2004 gegründeten Fördervereins noch transparenter zu machen - mit neuen informativen Rubriken und vor allem mit einer übersichtlichen Darstellung der Spendenoptionen. Insbesondere die Online-Spende ist nun für alle Nutzer zugänglich und bequem zu bedienen. Die „Freunde der DZB“ freuen sich über eine rege Nutzung! Vom Spendenaufkommen sollen auch weiterhin die Literaturangebote der DZB profitieren.
www.freunde-der-dzb.de - Neues auf einen Klick:
  1. Spender wollen wissen, wohin ihre Spende geht: Die Internetseiten geben einen Überblick über regelmäßige Aktivitäten des Fördervereins sowie führen ein Archiv, in dem bereits unterstützte Aktionen gesammelt sind.
  2. Förderer entscheiden selbst, für welchen Zweck sie spenden wollen: Ein aktuelles Projekt unterstützen oder Dauerspender für ein bestimmtes Thema werden? Eine erste Auswahl an Möglichkeiten steht ab sofort bereit.
  3. Besucher des Internetauftrittes erfahren mehr über Projektpartner, die die Arbeit des Fördervereins unterstützen.
„Freunde der DZB e. V.“ freuen sich über jeden Besucher der neuen Internetseiten und über freundliches Feedback:
info@freunde-der-dzb.de
Tel.: 0341 7113-129

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Lesetipps für unterwegs und zwischendurch

Preisgünstiges im Heftformat aus unserem Bestand (nur noch in Restexemplaren vorrätig)
Roy Hattersley: „Buster - mein Leben als Hund“
Buster, der Waisenhund, findet endlich ein Zuhause und muss feststellen, dass das Zusammenleben mit den Menschen durchaus von gewissen unterschiedlichen Vorstellungen erschwert wird. Zum Drama kommt es, als Buster im St. James' Park auf eine Gans trifft, die der Queen gehört. - Ein Hund diskutiert seine Erlebnisse aus ganz persönlicher Sicht. Humorvoll und bissig zugleich.
Das Buch über Lord Hattersleys mittlerweile verstorbenen Hund Buster ist eine Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen, voller sympathischer Geschichten. Ein unterhaltsames, kurzweiliges und höchst witziges Hundebuch!
Aus dem Dänischen, 4 Hefte, Kurzschrift, 9,20 €, BNV 4030

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Spitzentitel zum Hören

Bei uns können Sie Titel aus der Argon DAISY Edition bestellen
Moritz Matthies: „Voll Speed“
Für alle Christoph-Maria-Herbst-Fans. Eine wahre Hörfreude: "Er lispelt, brummt, ist cool, singt und streut Dialekte ein" - zum Wegschmeißen.
Voll Speed schlittern Ray und Rufus in die Unterwelt. Genauer: in die Kanalisation. Und mitten hinein in einen neuen Fall. Die Erdmännchenbrüder verfügen nämlich seit Kurzem über ein Speedboot, mit dem sie durch die Kanäle unterm Zoo cruisen und prompt an einer Wasserleiche hängenbleiben. Inzwischen wird der Zoo von seltsamen Vorfällen erschüttert: Die Nashörner zertrümmern ihr Stahlgeländer. Die Antilopen springen übermütig ins Löwengehege. Und Nick, eines der Erdmännchen aus dem vierten Wurf, fällt ins Delirium. Ray, Rufus und Detektiv Phil nehmen die Ermittlungen auf ...
Moritz Matthies ist der Autor von "Ausgefressen", dem ersten Roman über die drei Erdmännchenbrüder im Berliner Zoo. Er denkt bereits über den dritten Fall für die SoKo Erdmann nach.Sprecher: Christoph Maria Herbst, 2 h 17 min, autorisierte Lesefassung, 19,95 €, BNV 7917

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Neues „Senior Comfort“-Markenzeichen

Ein wachsender Anteil der älteren Internetnutzer (30 %) bucht seine Reisen bereits im Internet, so eine aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). Doch häufig ist es im unübersichtlichen Reisedschungel World Wide Web eine Herausforderung, das richtige Hotel zu finden. Woher bei der Online-Hotelbuchung wissen, ob das Haus über besonderen Komfort wie einen Gepäckträger-Service oder lesefreundliche Speisekarten verfügt? Ab sofort bietet Europas führendes Hotelportal HRS hierfür einen innovativen Service: Das neue „Senior Comfort“-Label hebt Hotels hervor, die sich auf die speziellen Anforderungen vieler älterer Kunden und einiger jüngerer Kunden einstellen. Nutzer können nun auf www.HRS.de ganz gezielt nach „Senior Comfort“-Hotels filtern. Dafür einfach das Reiseziel und den gewünschten Reisezeitraum eingeben, Hotels suchen und auf der Suchergebnisseite unter dem Reiter „Zimmerausstattung“ entsprechend filtern.
Die Kriterien für das neue Label entwickelte das Hotelportal gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Dazu wurden mehr als 500 Personen im Seniorenalter befragt. Auf Basis der Studienergebnisse wurden Merkmale für die Hotel- und Zimmerausstattung sowie die gewünschten Gastronomie- und Serviceleistungen festgelegt: Neben Barrierefreiheit etwa durch stufenlos erreichbare Aufzüge und Toiletten, Spiegel in Augenhöhe oder Sitzmöglichkeiten im Bad, gehört zusätzlicher Komfort für Senioren dazu wie Gepäckträger-Service, lesefreundliche Speisekarten oder Restaurantservice am Platz.
[Quelle: BAGSO-Pressemitteilung 7/2013]

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Senioren erobern das Internet

Die älteren Internetnutzer sind im Kommen, mittlerweile verzeichnet die Gruppe der über 60-Jährigen den größten Zuwachs, die Hälfte von ihnen ist bereits online. Der Wettbewerb „Wir zeigen es Euch - Die schönen Seiten des Internets“ wendet sich direkt an sie: Bis zum 15. September 2013 kann die Generation 60plus Beiträge einsenden, die zeigen, wie sie online netzwerkt, das Internet für ihr Hobby oder ihr freiwilliges Engagement nutzt und wie sie sicher surft. In einer weiteren Kategorie können sich Multiplikatoren, die Seniorinnen und Senioren in Computerkursen schulen, mit ihrem Konzept als „IT-Trainer des Jahres“ bewerben. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich.
Die Preisträger und Nominierten werden am 28. November in Berlin geehrt. Dabei werden Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro vergeben.
Der Wettbewerb wird organisiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Stiftung Digitale Chancen sowie Google Deutschland. Die Anmeldung und weitere Informationen zu „Wir zeigen es Euch - Die schönen Seiten des Internets“ finden sich auf www.sicher-im-netz.de, www.bagso.de und www.digitale-chancen.de/60plus
[Quelle: BAGSO-Pressemitteilung 8/2013]

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Impressum

Herausgeber, Herstellung, Vertrieb
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)
Staatsbetrieb des Freistaates Sachsen
Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig
Postfach 10 02 45, 04002 Leipzig
Tel.: 0341 7113-0
Fax: 0341 7113-125
E-Mail: info@dzb.de
www.dzb.de
Redaktion
Karsten Sachse
Tel.: 0341 7113-135
E-Mail: verlag@dzb.de
Abonnements, Anzeigen
Sylvia Thormann
Tel.: 0341 7113-120
E-Mail: abo@dzb.de
»DZB-Nachrichten« erscheint zweimonatlich im Jahresabonnement wahlweise als CD DAISY, in Blindenkurzschrift und in Schwarzschrift.
Jahresbezugspreis: 9,00 Euro.
Kostenlose Beilage: »Leipziger Bücherliste«.
Online unter www.dzb.de/zeitschriften
Das Abonnement gilt bis zum Ende des Kalenderjahres und verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn es nicht spätestens bis zum 30. September gekündigt wird. Bei Bestellung im laufenden Kalenderjahr erfolgt die Preisberechnung anteilig.
Es gelten unsere AGB. Die vollständigen AGB finden Sie im Internet unter www.dzb.de/agb, auf Wunsch senden wir Ihnen diese gern zu.
DZB 2013

Spenden

Förderverein »Freunde der DZB e.V.«
Sparkasse Leipzig
BLZ 860 555 92Konto 1 100 830 010IBAN DE 44860555921100830010BIC WELADE8LXXX
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